Rettet das Küken
30.11.2011 | 16:02 Uhr 2011-11-30T16:02:00+0100
Essen. In Deutschland werden jährlich laut Deutschem Tierschutzbund 45 Millionen männliche Küken geschreddert und vergast. Selbst die Biobranche beteiligt sich an dem kollektiven Massenmord. Mit einer Verbandsklage, wie sie im Düsseldorfer Landtag diskutiert wird, könnte der Deutsche Tierschutzbund gegen die Metzelei vorgehen. Sagt der Präsident Thomas Schröder.
Ein Huhn würde Heinz Rühmann heute nicht mehr gerne sein wollen. Denn auf ein paar Eiern am Morgen und einen freien Nachmittag kann sich anno 2011 europaweit kein Huhn mehr ausruhen. Geradezu abstoßend gehen Hähnchenzüchter hinter ihren verschlossenen Mastställen mit den niedlichen Küken um, die alle Welt supersüß finden. 45 Millionen männliche Küken werden in Deutschland am ersten Tag ihres Lebens zu Mus und Tierfutter zerschreddert, erstickt oder vergast – weil sie keine Eier legen und zur Mast nicht taugen.
Diese Grausamkeiten könnten bald beendet sein. „Denn gerade hier würde das vom Landtag NRW diskutierte Verbandsklagerecht greifen“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzverbandes. Nach Auffassung von Schröder werden die Tiere nutzlos abgeschlachtet. „Eine Tötung aus wirtschaftlichen Gründen ist weder ethisch vertretbar noch rechtens“, sagt er.
Schröder fordert neue Zuchtkriterien. Die Brüterzunft hat sich in den vergangenen Jahrzehnten von dem sogenannten Mehrnutzungshuhn verabschiedet. Vorbei sind die Zeiten als Brathähnchen und Legehenne noch Bruder und Schwester waren, als das Suppenhuhn erst im Topf landete, als es keine Eier mehr legte. Heute gibt es nur noch zwei Arten: Legehennen, die mehr als 300 Eier im Jahr erzeugen, und Masthühner, die in nur fünf Wochen ihr Schlachtgewicht erreichen. Bei ersteren braucht man keinen männlichen Nachwuchs und schreddert ihn kurzerhand weg.
Hochgezüchtete Tiere leiden an Kannibalismus
Gut geht’s dem überlebenden Federvieh allerdings auch nicht. „Die hoch gezüchteten Legehennen leiden häufig an Legestress und Eileiterentzündungen sowie einer Veranlagung zu Federpicken und Kannibalismus“, weiß Schröder. Masthühnerrassen erkrankten häufig an schmerzhaften Beindeformationen und Herz-Kreislauferkrankungen.
Was viele Verbraucher nicht wissen: Auch die Bio-Landwirtschaft ist betroffen. Laut Greenpeace bekommen Ökohühner zwar anderes Futter, mehr Platz und Zeit um zu wachsen. Allerdings: Sie stammen aus den gleichen Zuchtunternehmen, die auch konventionelle Geflügelzüchter beliefern. „Auch die Brüder von Bio-Legehennen werden nach dem Schlüpfen aussortiert“, sagt Greenpeace und macht die Branche für mindestens zwei Millionen geschredderte Küken pro Jahr verantwortlich.
„Die Tötung der Küken ist legal“
Die Zahl mag Friedhelm Deerberg, Fachberater für ökologische Geflügelhaltung bei Bioland, nicht bestätigen. Man versuche in den letzten Jahren die Küken zu verkaufen. „Das klappt aber nur im Promille-Bereich“, sagt er. Das gute alte Hühnchen, wie es Heinz Rühmann einst besang, wieder zurückzuzüchten sei schwierig. „Weltweit gibt es nur noch drei Zuchtfirmen“, die die Tiere für Mastbetriebe und Biohöfe gleichermaßen liefern.
„Wer sicher sein möchte, dass für sein Frühstücksei kein Küken getötetet wurde, muss sich ein eigenes Huhn anschaffen“, erklärt Christiane Riewerts, Pressesprecherin beim Zentralverband der deutschen Geflügelzüchter. „Die Tötung der Küken ist legal“, sagt sie. Das Schreddern sei über die Tierschutzschlachtverordnung abgedeckt.
Frühembryonalen Geschlechtserkennung
Dennoch suche man nach Alternativen: An der Universität Leipzig forscht ein Team von Wissenschaftlern an einer frühembryonalen Geschlechtserkennung bei den Küken. „Im Labor funktioniert das Verfahren bereits“, erklärt Riewerts. Mit ihr könnte man die männlichen Embryonen bereits vor der Geburt aussortieren.
Wann die Hightech-Untersuchung eingeführt werden kann, weiß Riewerts nicht. Schneller könnte der kollektive Küken-Mord beendet werden, wenn der Landtag das Verbandsklagerecht zulässt und die Tierschützer gegen den Massenmord auf dem Klageweg vorgehen. Bis dahin gilt: „Ich wollt, ich wär’ kein Huhn...“
21:51
Ich finde es gut, dass die Medien die barbarischen Zustände in Zuchtbetrieben und Massentierhaltungen an die Öffentlichkeit bringen. Nur wenige Menschen wissen davon. Ich hoffe, dass der Landtag das Verbandsklagerecht zulässt und dass die Tierschützer gegen den Massenmord der Tiere auf dem Klageweg vorgehen können. Nach Angaben der jüdischen Tierrechtlerin Frau Dr. Hanna Rheinz ist der Tierschutz im Judentum in der Tora und in der Halacha verankert. Verbot der Tierquälerei, der Jagd, der Verstümmelungen, Favorisierung der vegetarischen Ernährung - umreißen nach ihren Angaben den weltweit ältesten biblischen Tierschutz. Das Fleisch gequälter Tiere ist - wie sie sagt - niemals koscher (rein). Zu Barmherzigkeit wurde im Judentum -den Wurzeln des Christentums - auch gegenüber dem Tier aufgerufen. Auch für das Tier galt das Recht am Sabbat auszuruhen . Im christlichen Abendland ist dies leider alles vergessen worden...
15:30
Wenn doch die Menschen sich selbst mal informieren würden, könnten sie die panikmachenden Tierschützer verstehen!
In der Tierindustrie werden Tiere zurechtgezüchtet. Alles was nicht passt wird passend gemacht! Man könnte auch Frankensteinindustrie dazu sagen! Hier mal einige grauenhafte Beispiele:
Schweinchen werden die Hoden rausgeschnitten, Ringelschwänzchen abgeschnitten, Zähne abgeschliffen, Kühen werden die Hörner rausgebrannt, Hühnern werden die Schnäbel abgeschnitten, Zehen amputiert etc.
Alles BETÄUBUNGSLOS, aus Kostengründen, versteht sich.
Nachdem die meisten Tiere im Kindesalter zum Akkordschlachthof gebracht werden, können die Tiere von Glück sprechen, wenn sie bei ihrer Hinrichtung betäubt sind, denn der Akkordschlachter hat nur 2 Sekunden Zeit um zB ein Schwein abzustechen. Laut eines Berichts vom ZDF werden pro Jahr in Deutschland 200.000 Rinder bei lebendigem Leib zersägt und ca. 500.000 Schweine im heissen Wasserbad überbrüht, in dem sie dann auch ertrinken!! Die Schlachter nennen sie Matrosen. Die Menschheit ist so verroht, wann hat sie ihr Mitgefühl verloren? Alle denken nur an sich, sind egoistisch, geld- und machtgeil. TRAURIG
13:44
Da bin ich ja beruhigt. "Die Tötung der Küken ist legal", sagt die PressesprecherIN, wo es doch immer heißt, -innen sprich Frauen sprich weibliche Menschen seien um so viel emotionaler und gefühlvoller als Männer sprich männliche Menschen. Aber: Da gibt es ja die Tierschutzschlachtverordnung. Gott sei Dank. Da ist Mensch ja die Verantwortung abgenommen. Verordnung ist schließlich Verordnung.
Und der Frosch denkt in seinem stillen Kämmerlein: Glück gehabt, dass ich nicht als Küken auf die Welt gekommen bin. Mir haben sie wenigstens einen Tunnel gebaut, damit ich heil über die Straße komme und nicht zu Matsch gefahren werde. Matsch und Mus sind wohl nicht dasselbe. Sind schon seltsame Lebewesen, diese Zweibeiner.
10:04
Aufgrund der Meldung bin ich kurz ins Internet gegangen: Bei Youtube gibt es Videos zum Thema lebendig in den Schredder.
Wenn die nicht gefälscht sind von der "Panikmache Tierschutz" versteht man die Welt nicht mehr, denn es gilt gleichzeitig: Wenn einer seinen Katzennachwuchs ertränkt, landet er vor dem Richter. Und Wirbeltier ist gleich Wirbeltier.
Oder handelt es sich bei den Küken juristisch um bewegliche Nahrung?
Wenn doch die Menschen sich selbst mal informieren würden, könnten sie die panikmachenden Tierschützer verstehen!
In der Tierindustrie werden Tiere zurechtgezüchtet. Alles was nicht passt wird passend gemacht! Man könnte auch Frankensteinindustrie dazu sagen! Hier mal einige grauenhafte Beispiele:
Schweinchen werden die Hoden rausgeschnitten, Ringelschwänzchen abgeschnitten, Zähne abgeschliffen, Kühen werden die Hörner rausgebrannt, Hühnern werden die Schnäbel abgeschnitten, Zehen amputiert etc.
Alles BETÄUBUNGSLOS, aus Kostengründen, versteht sich.
Nachdem die meisten Tiere im Kindesalter zum Akkordschlachthof gebracht werden, können die Tiere von Glück sprechen, wenn sie bei ihrer Hinrichtung betäubt sind, denn der Akkordschlachter hat nur 2 Sekunden Zeit um zB ein Schwein abzustechen. Laut eines Berichts vom ZDF werden pro Jahr in Deutschland 200.000 Rinder bei lebendigem Leib zersägt und ca. 500.000 Schweine im heissen Wasserbad überbrüht, in dem sie dann auch ertrinken!! Die Schlachter nennen sie Matrosen. Die Menschheit ist so verroht, wann hat sie ihr Mitgefühl verloren? Alle denken nur an sich, sind egoistisch, geld- und machtgeil. TRAURIG
19:53
Den Backofen auf 190 Grad vorheizen. Den Rückenknochen der Küken mit einem scharfem Messer durchschneiden. Die Küken mit der Hautseite nach unten auf der Arbeitsfläche flach drücken. Dann je zwei Holzspießen fixieren und die Küken auf ein Backblech legen. Sonnenblumenöl, Rotweinessig, Tomatenmark, Worcestersauce, 1 TL Zucker und die Chilischoten verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Küken rundum damit bepinseln. Im Ofen ca. 35 Minuten garen. Beim Hineinstechen mit einem spitzen Messer sollte der Fleischsaft klar herausfließen.
Das Olivenöl mit dem restlichen Zucker in einer Schüssel verrühren. den Knoblauch dazupressen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Tomaten darin ziehen lassen. 15 Minuten vor Ende der Garzeit um die Küken legen.
Dazu serviere ich immer Safran-Reis.
Was glaubst Du, reichen 190 Grad aus, um Dich zu garen???