Das aktuelle Wetter NRW 8°C
Betrug

Rentner-Ehepaar mit "Enkeltrick" um 410.000 Franken betrogen

26.03.2013 | 13:27 Uhr
Rentner-Ehepaar mit "Enkeltrick" um 410.000 Franken betrogen
Über 400.000 Schweizer Franken haben Trickbetrüger mit dem sogenannten "Enkeltrick" bei einem Ehepaar in der Schweiz erbeutet.Foto: Picture Alliance

Genf.  Betrüger haben in der Schweiz bei einem älteren Ehepaar mit dem sogenannten "Enkeltrick" 410.000 Schweizer Franken (335.000 Euro) erbeutet. Als das Paar den Betrug bemerkte waren die gesamten Ersparnisse aufgezehrt. Laut Polizeiangaben fehlt bislang jeder Hinweis auf die Täter.

Insgesamt dreimal rief eine junge Frau ein Rentnerehepaar aus Zürich an und behauptete, sie sei deren Enkelin, teilte die Polizei am Montag mit. Die angebliche Enkelin erklärte demnach, sie stecke in Schwierigkeiten und benötige daher Geld. Jedes Mal habe das Paar daraufhin einer "Bekannten" ihrer Enkelin hohe Beträge übergeben - und dabei die gesamten Ersparnisse von über 400.000 Schweizer Franken aufgezehrt.

Beim ersten Mal enthielt der übergebene Umschlag laut Polizei 170.000 Franken, beim zweiten Mal 160.000 Franken und beim dritten Mal 80.000 Franken. Die Rentner schöpften demnach nie auch nur den geringsten Verdacht.

Lesen Sie auch:
Vorsicht vor den Klemmbrettdieben

Der Klemmbrett-Trick gehört zu den beliebtesten Maschen bei Dieben. Die Polizei rät deshalb zu besonderer Vorsicht am Bankautomaten. Wenn man sich bedrängt fühle, solle man den Vorgang sofort abbrechen.

Der Betrug flog erst auf, als sich die angebliche Enkelin bei ihren Großeltern für längere Zeit nicht mehr meldete. Die Rentner riefen ihre Enkeltochter daraufhin an - die ihnen versicherte, nie um Geld gebeten zu haben. Das Paar brachte den Betrug sofort zur Anzeige, doch laut Polizei gibt es keinen Hinweis auf die Täter. (afp)



Kommentare
27.03.2013
07:34
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #1

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

Aus dem Ressort
Experten warnen vor einem Verbot von Flügen nach Westafrika
Ebola
Die von Ebola betroffenen Länder in Westafrika dürfen laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht isoliert werden. Flug- und Reiseverbote würden die Wirtschaft schwächen und somit indirekt den Kampf gegen die Seuche behindern, gar zu weiterer Ausbreitung führen, warnt die WHO. Schon 2630 Tote.
Jeder Dritte will Verkaufsverbot für Lebkuchen im September
Weihnachtsgebäck
Fast zwei Drittel der Deutschen wollen Lebkuchen, Glühwein und Weihnachtslieder vor November aus den Läden verbannen. Einige fordern von der Regierung sogar ein Verkaufsverbot vor einem bestimmten Stichtag. Das hat das Meinungsforschungsinstitut YouGov in einer Online-Umfrage ermittelt.
ICE prallt bei Ingolstadt gegen einen umgestürzten Baum
Bahn-Unfall
Am Sonntagabend prallte ein ICE auf der Strecke zwischen Ingolstadt und München gegen einen Baum. Bei dem Unfall wurde zwar niemand verletzt, doch die Oberleitung auf einer Länge von 750 Metern von den Masten gerissen. Für die Fahrgäste begann mit dem Unfall eine lange Nacht.
Kundendaten auf DHL-Seite nach Technikfehler öffentlich
Datenschutz-Panne
Stundenlange Datenschutz-Panne bei der Deutschen Post: Bei der Online-Paketverfolgung von DHL waren in der vergangenen Woche Sendungsdaten von Kunden öffentlich für andere einsehbar. Die Post räumte den Vorfall ein und machte einen "technischen Fehler" verantwortlich. Dieser sei inzwischen behoben.
Zahl der Anzeigen wegen häuslicher Gewalt in NRW gestiegen
Gewalt
Häusliche Gewalt nimmt in NRW immer mehr zu - die Zahl der Strafanzeigen hat sich in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt. Bei einer Tagung wollen Ärzte nun überlegen, wie sie den Opfern besser helfen können. Sie glauben, dass nicht nur die reale Zunahme der Gewalttaten Grund für Anstieg ist.
Umfrage
Jeder dritte Deutsche fordert ein Verkaufsverbot für Weihnachtsgebäck im Spätsommer . Und Sie?

Jeder dritte Deutsche fordert ein Verkaufsverbot für Weihnachtsgebäck im Spätsommer . Und Sie?