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Polizeigewerkschaft wirft Vereinen Tolerierung von Gewalt der Fans vor

23.05.2012 | 15:41 Uhr
An den Ausschreitungen in Fußballstadien sind die Vereine schuld, sagt die Polizeigewerkschaft. Einige Bundesliga-Klubs würden sogar Fans dabei unterstützten, Bengalos im Stadion zu lagern.Foto: dapd

Essen.   Die Einsätze rund um den Fußball kosten jedes Jahr 100 Millionen Euro. Nun wirft die Deutsche Polizeigewerkschaft den Vereinen vor, selbst zu wenig für die Sicherheit in Stadien zu unternehmen. Offenbar helfen einige Vereine ihren gewaltbereiten Fans sogar, ihre Shows samt bengalischen Feuern in den Stadien durchzuziehen.

Sie zerstören Torpfosten und Absperrungen, reißen Rasenstücke vom Spielfeld, zünden giftige, bis zu 2500 Grad heiße Bengalo-Fackeln: Seitdem beim Relegationsspiel Hertha BSC gegen Fortuna Düsseldorf Fans bereits vor Spielende das Feld stürmten, ist die Rolle der sogenannten Ultras und ihre Bedeutung für den Fußball ins Zentrum gerückt. Nun erhebt die Deutsche Polizeigewerkschaft schwere Vorwürfe gegenüber den Vereinen: Sie tolerierten Zerstörung und Gewalt der Fans und ermöglichten sogar, im Stadion die verbotene Pyrotechnik zu lagern. Dies erklärte der stellvertretende Bundesvorsitzende der DPolG, Joachim Lenders, gegenüber der WAZ-Mediengruppe.

Ultras gelten als Vorbild für "vermeintlich guten Fußball"

Es ist erst eine Woche her, dass ein junger Mann mit einem von Freude und Aufregung verzerrten Gesicht noch vor dem Abpfiff in Düsseldorf auf den Rasen rennt und den Elfmeterpunkt herausreißt. Mit ihm stürmen Massen auf das Spielfeld, bei weitem nicht nur Ultras , sondern auch Familien mit Kindern. Feuer flammt auf. Mehr als 20 Minuten dauert es, bis die Stadionordner die Menge wieder hinter die Bande verfrachten.

„Ultragruppierungen sind die treuesten Fans bei Auswärtsspielen. In den heimischen Stadien inszenieren sie mächtige Bilder, die um die Welt gehen", sagt der Sportsoziologe Swen Körner in der Sendung „Frontal 21“. Im Zuge dessen hätten die Vereine ihnen gewisse Rechte eingeräumt, nun könne man beobachten, "dass diese Rechte ausgedehnt und teilweise überschritten werden". Der Kölner Professor plädiert nun dafür, das Spiel zu wiederholen – „das wäre die fairste und auch die beste Lösung in Richtung Signalwirkung für den deutschen Fußball".

Fortuna-Ordnungsdienst wehrt sich gegen Vorwürfe

Video
Frankfurt am Main, 22.05.12: Das Gezerre um das Skandal-Relegationsspiel geht weiter. Weil das DFB-Sportgericht am Montag den Einspruch von Hertha BSC gegen die Wertung der Partie zurückgewiesen hat, ziehen die Berliner nun vor das DFB-Bundesgericht.

Die Vereine suchen in der Tat die Kooperation, versuchen den sanften Weg. Entsprechend lasch, so der Vorwurf der Polizeigewerkschaft, werde vor den Stadien kontrolliert. Wolfgang Osinki, Sprecher der Klüh-Gruppe, die den Ordnungsdienst in der Düsseldorfer Esprit-Arena stellt, erklärt dem „Düsseldorfer Express“, warum die Ultras kaum daran gehindert werden können, Bengalos mitzubringen : „Sie sind sehr klein. Und ein gründliches Abtasten von rund 50 000 Zuschauern in dem kurzen Zeitraum vorm Spiel ist einfach nicht möglich. Wenn man absolute Sicherheit will, muss man das Stadion zur Hochsicherheitszone erklären. Und Kontrollen wie auf einem Flughafen machen.“ Der Kölner Sportrechtler Martin Nolte widerspricht im ZDF: Natürlich könnten die Vereine bei Verdacht die Fans per Leibesvisitation kontrollieren und auch auch Stadionverbote aussprechen.

Diese Auffassung vertritt auch Polizeigewerkschafter Lenders: In einem Stadion müsse nicht jeder Familienvater, jedes Kind, jeder harmlose Fan abgetastet werden. Aber die Sicherheitskräfte sollten bei Verdacht genauer hinsehen, auch wenn der Einlass dadurch länger dauere, aber: „Das muss man ertragen können“. Schließlich gehe es um die Sicherheit der Menschen.

„In Rostock herrschen andere Regeln“

Regelrecht empört ist Lenders über die offenkundige Zusammenarbeit vieler Vereine mit gewaltbereiten Fangruppen. Verbilligte Dauerkarten und vorzeitiger Einlass gelten dabei noch als harmlos. „Es gibt Erkenntnisse, dass Vereine sogar ermöglichen, verbotene Gegenstände wie Bengalos zu lagern.“ Aus ermittlungstaktischen Gründen will Lenders keine Namen nennen, aber natürlich seien es diejenigen Vereine, bei deren Spielen es häufig zu krawallartigen Szenen komme.

Dann wird er doch noch deutlich: Hansa Rostock habe die Hamburger Polizei, die das Spiel St. Pauli-Rostock sichern sollte, darauf „hingewiesen, dass im Rostocker Stadion andere Regeln herrschen als in Hamburg“. Das sei eine Aufforderung gewesen, nicht so genauso hinzusehen, sagt Lenders.

Zu wenig Stadionverbote nach Straftaten

Das Kalkül des DFB, mit Kooperation die Gewalt der Ultras einzudämmen, sei gescheitert: „Es wird sogar immer schlimmer“. Es gebe kein Bewusstsein dafür, dass es strafbar ist, den Torpfosten zu zerstören oder den Elfmeterpunkt herauszureißen. So müsse die Polizei eine immer gewaltbereitere Fangemeinde im Zaum halten. 6000 Fans seien nach Straftaten im Stadion von der Polizei in Gewahrsam genommen worden – aber „nur 983 bekamen ein Stadionverbot“, schimpft Lenders. Neben der Kooperation mit gewaltbereiten Fans wirft er den Vereinen vor, nicht von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen, um die Krawallmacher fernzuhalten. All das führe zu erheblichen Kosten. Lenders spricht von mindestens 100 Millionen Euro, mit denen die Polizeieinsätze in den Fußballstadien zu Buche schlagen.

Seine Forderung: Die Dachverbände sollen sich mit 50 Millionen Euro an den Kosten zur Sicherheit beteiligen, die Zusammenarbeit mit Ultras sofort beenden und schnell Hausverbote erteilen. Das Fazit des Polizeigewerkschafters: „Es gibt kein Grundrecht auf Fußball“.

Randale im BVB-Stadion
Chaos im Spiel der Fortuna
Fortuna-Fans stürmen Platz

 

Birgitta Stauber-Klein



Kommentare
25.05.2012
11:12
Polizeigewerkschaft wirft Vereinen Tolerierung von Gewalt der Fans vor
von mirap | #30

das war aber nicht das thema :-)

25.05.2012
02:47
Polizeigewerkschaft wirft Vereinen Tolerierung von Gewalt der Fans vor
von UBDura | #29

Der Platzsturm in Düsseldorf ist weder von deren Ultras iniziiert worden, noch haben sie sich daran beteiligt...
Und jetzt kommt ihr...

24.05.2012
23:21
Polizeigewerkschaft wirft Vereinen Tolerierung von Gewalt der Fans vor
von mirap | #28

diese leute gab es früher mal innerhalb der fanblocks...

es kamen nur keine nach weil alle den "tollen" ultras nachliefen,die irgendwann machen konnten was sie wollten da ja nur sie "stimmung" machten...alles andere wurde totgebrüllt durch den "ultra support einheitsbrei".....

irgendwann gaben die echten fans(also alles was kein ultra ist) dann auf....

für den standardultra ist nur das was seine gruppe macht "stimmung"

alles andere hat zu unterbleiben oder wird totgebrüllt....

24.05.2012
19:18
Polizeigewerkschaft wirft Vereinen Tolerierung von Gewalt der Fans vor
von moin-moin | #27

Die Vorwürfe der Polizei sind vollkommen gerechtfertigt!
Die Vereine müssen in die Pflicht genommen werden, auch finanziell!
Die sogenannten Ultras sollte man auch in die Prävention einbinden!
Personifiziert sorgen Einzelne (erfahrene-kräftige!) im Fanblock für Ordnung, dafür zahlen sie nur 50% Eintritt!

24.05.2012
15:04
Warum, warum...
von ScreaMike | #26

...kommt eigentlich nur dummes Zeug raus, wenn ein Polizeigewerkschaftler den Mund aufmacht?

24.05.2012
12:19
Polizeigewerkschaft wirft Vereinen Tolerierung von Gewalt der Fans vor
von mirap | #25

seit der loveparade wird viel zu viel reglementiert....

wir müssen wieder zu den entspannteren zeiten vor der love parade zurück....

das war ein unglück ,ja..aber daraus jetzt zu schliessen das man alles und jeden kontrollieren und durch vorschriften maltretieren muss ist mal wieder so typisch deutsch....

wenn etwas passiert ist es halt so...schicksal...

und schicksal beeinflussen zu wollen funktioniert nicht....

morgen kann ein flugzeug auf ein vollbesetztes stadion stürzen...

der glaube so etwas durch noch so durchdachte sicherheitskonzepte verhindern zu können ist einfach eine illusion...das muss man endlich mal einsehen....

wie gesagt...die alternative wäre alle zuschauer auszuschliessen,vor leeren rängen zu spielen und nur im tv zu übertragen....

dann wären ja alle in sicherheit,,,

aber selbst dann wird es noch unfälle von leuten geben die sich gegenseitig überfahren weil sie schnell nach hause wollten um die übertragung zu sehen :-)

24.05.2012
12:18
Sorry für den Mehrfachpost
von dukeols | #24

Ich verstehe nicht, warum die Antwort nicht unter den Kommentar gezeigt wird, auf den man geantwortet hat. Missverständnis.Ich hoffe, ich werde jetzt nicht von der Staatsanwaltschaft gesucht, so wie diejenigen, die von der Tribüne aus versehentlich aufs Spielfeld gerannt sind.
Also noch mal: Die schlimmen gewaltbereiten Chaoten, die den Fußball kaputt machen, und auf der anderen Seite friedlich feiernde Fans, Fürth, BVB etc., die den Platz stürmen.
Und jetzt kommen hier einige Pappnasen, die blind den Mainstreammedien glauben, und verlangen drastische Strafen. Alle Stehplätze weg etc.Aha, und dann könnte gewaltbereite Idioten sich nicht mehr außerhalb der Stadien prügeln?
Ich bin klar gegen Gewalt und Pyrotechnik, aber ich gehe nur ins Stadion, um die Stimmung zu erleben bzw. selbst zu machen, indem ich meine Mannschaft anfeuere.. Sonst kann ich auch das Spiel am TV verfolgen

24.05.2012
10:55
Polizeigewerkschaft wirft Vereinen Tolerierung von Gewalt der Fans vor
von karlo58 | #23

Warum gibt es soviel Schwachsinn eigentlich nur beim Fussball?Ein Problem der geistigen Unreife?Lasst die Vereine die Kosten für die Polizeieinsätze tragen-und nicht die Steuerzahler,die für den Blödsinn nicht verantwortlich sind und gar kein Interesse am Fussball haben.Dann werden die Vereine auch mehr Interesse zeigen,den Sumpf trocken zu legen.Glück auf!!

4 Antworten
Polizeigewerkschaft wirft Vereinen Tolerierung von Gewalt der Fans vor
von Pase_Lacki | #23-1

Ist rechtlich nicht möglich und das ust auch gut so, sonst müssten auch die Polizeieinsätze auf Kirmessen, Schützenfesten, Demonstrationen, Konzerten etc. von den Veranstaltern getragen werden. Die Sicherung der öffentlichen Ordnung ist Aufgabe der Polizei, da könnte nur der Gesetzgeber was dran ändern.

Polizeigewerkschaft wirft Vereinen Tolerierung von Gewalt der Fans vor
von Der.Luedenscheider | #23-2

Wieso ist ein noch viel grösserer Schwachsinn bei den Demos gegen Castortransporte möglich? Das kostet den Steuerzahler ein vielfaches mehr als die Einsätze in der BuLi.

Nebenbei: 95% der "Probleme im Fussball" finden nicht im Stadion statt. Ausserhalb des Stadions ist die Polizei für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig. Ob die Menschen nun bunte Shirts anhaben oder vermummt sind oder sonst etwas.

Im Stadion muss man nur mal die Zündler (auch bei Auswärtsspielen) per Video aufnehmen, ausfindig machen und vom Verein die DK einziehen. Die Polizei sollte Personalien aufnehmen und für BuLi Spiele Meldepflicht aussprechen. Man braucht oder kann auch gar nicht mal alle aufnehmen, man muss nur punktuell geschehen. Dann aber auch konsequent. Die Vereine können die DK innerhalb der Saison sogar neu an Leute auf den Wartelisten verkaufen. Die freuen sich dann schon in der Saison über ihre DK.

Polizeigewerkschaft wirft Vereinen Tolerierung von Gewalt der Fans vor
von Der.Luedenscheider | #23-3

... ein "man" zuviel...: es muss nur punktuell geschehen

Polizeigewerkschaft wirft Vereinen Tolerierung von Gewalt der Fans vor
von shanachie | #23-4

Soviel Schwachsinn gibt es dummerweise nicht nur beim Fußball. Passiert soetwas beim Fußball wird nur wochenlang darüber berichtet, auch wenn eigentlich nichts passiert ist. Aber Fußball interessiert eben immer, da wird auch noch weiter berichtet wenn nur noch Schwachsinn dabei herauskommt. Am letzten Donnerstag hat z. B. jemand auf einer Vatertags - Party ein Bengalo gezündet. Es gab Verletzte, aber das interessiert heute schon niemanden mehr.

24.05.2012
10:21
Polizeigewerkschaft wirft Vereinen Tolerierung von Gewalt der Fans vor
von Pater_Brown | #22

ich verstehe garnicht warum alle so probleme machen...

bengalozünder bekommen am besten ihren kleinen platz wo sie die dinger in sicherheitsabstand zünden können

hooligans bekomme eine freie fläche wo sie eine unterlassungserklärung unterschreiben können das sie keinerlei kostendeckung für die verletzungen von der krankenkasse verlangen können, dort können sie sich wunderbar gegenseitig totschlagen ohne das unschuldige verletzt werden...

und schwupps sind beide grossen probleme beim fussball gelöst...

und wenn der staat noch klug ist nimmt er die massenschlägerei auf, verfremdet die gesichter und hat jeden tag neue tolle videos fürs hartz 4 tv

24.05.2012
10:18
Ultras
von Der.Luedenscheider | #21

Es ist auffällig, wieviel "gute" Stimmung die Ultras doch immer machen, aber bei Übergriffen heulen die immer wieder wie kleine Kinder rum, dass "ich das nicht war, der neben mir war das". Sie stilisieren sich immer als DIE Fankultur hoch, dann sollen sie doch auch mal in "ihren" Blöcken mithelfen und dafür sorgen, dass bestimmte Übergriffe aufhören. Zur Fankultur gehört auch Verantwortung für die Aufrechterhaltung dieser Kultur. Aber vor Verantwortung schreckt man zurück und setzt sich wie ein bockiges Kleinkind in die Ecke und heult, wie böse die Anderen (Polizei oder Ordnungsdienste) sind. Dabei gibt es klare Gesetze und Regeln, gerade in Bezug auf das Abrennen von Bengalos. Es ist getzlich VERBOTEN diese Dinger abzubrennen. Es ist ganz einfach, aber kleinen Kindern muss man das beibringen, gegebenenfalls mit Konsequenzen. Das wäre der Einzug der Dauerkarte und Freigabe dieser in den freien Verkauf. Die Wartelisten in der BuLi für DKs sind lang genug.

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