Polizei räumt Schlossgarten für "Stuttgart 21"
15.02.2012 | 06:37 Uhr 2012-02-15T06:37:52+0100
Stuttgart. Im Stuttgarter Schlosspark befinden sich nach Angaben der Polizei kaum noch Stuttgart-21-Aktivisten. In der Nacht hatte die Polizei begonnen, den Park zu räumen. 176 Bäume im Stuttgarter Schlossgarten müssen für den Bau des Bahnhofs weichen. Die meisten werden gefällt, einige versetzt.
In Stuttgart hat die Polizei in der Nacht zum Mittwoch den Schlossgarten für das Bahnprojekt Stuttgart 21 geräumt. Nach Polizeiangaben ist die Räumung nahezu abgeschlossen. Hunderte Polizisten sicherten in den frühen Morgenstunden die Errichtung von Schutzzäunen in dem Park, in dem zahlreiche Demonstranten gegen die Bauarbeiten protestierten. Die Polizeibeamten trugen dabei auch mehrere Stuttgart-21-Gegner von dem Gelände.
Mit den Schutzzäunen soll nach Angaben der Deutschen Bahn das Baufeld für den Tunnel aus dem unterirdischen Durchgangsbahnhof gesichert werden. Danach werden 108 von 176 Bäumen gefällt, 68 sollen versetzt werden. Die Bahn will bis Ende 2020 für rund 4,1 Milliarden Euro den 16-gleisigen Kopfbahnhof in einen achtgleisigen Tiefbahnhof mit kilometerlangen Tunnelanfahrten umbauen. Seit Jahren gibt es dagegen heftige Proteste .
Bei den Protesten hat die Polizei einen 38-Jährigen festgenommen. Der Mann habe in der Nähe von Beamten Pyrotechnik abgebrannt, teilte die Polizei mit. Die Einsatzkräfte hatten gegen 3.00 Uhr die Baufläche im Mittleren Schlossgarten gesperrt. Die Protestler wurden aufgefordert, die Grünanlage zu verlassen. Gegen 4.50 Uhr begann die Räumung des abgesperrten Bereichs.
Einige Aktivisten hatten laut Polizei Hindernisse aus Holzpaletten und Baumaterial auf den Zufahrtswegen errichtet, das von den Beamten weggeräumt werden musste.
Bei der Räumung für Stuttgart 21 sind über 1000 Beamte im Einsatz
Nach Angaben des baden-württembergischen Innenministers Reinhold Gall (SPD) hat die Polizei eine große Zahl an Kräften aus anderen Bundesländern angefordert. Es seien auf jeden Fall mehr als tausend Beamte im Einsatz. Gegner hatten Blockaden und Baumbesetzungen angekündigt. Nach der Sicherung des Baufeldes muss noch ein Zeltdorf mit Aktivisten im Mittleren Schlossgarten geräumt werden.
Der Bahn zufolge müssen zunächst die betroffenen bis zu 200 Jahre alten Bäume gefällt, weil die Erlaubnis am 29. Februar abläuft . Bei einem ersten Polizeieinsatz waren am 30. September 2010 bis zu 400 Menschen, darunter viele Schüler und Senioren, verletzt worden.

12:39
Es ist doch schon vorher klar, was bei solchen Aktionen rauskommt und gesagt wird:
Die einen sind zutiefst frustriert, dass sie ihre Lebenszeit für solche Aktionen verschwenden. Und die anderen ebenfalls - mit dem Unterschied, dass die einen Geld dafür erhalten, die "friedlichen Demonstranten" wegzutragen (Sitzblockade ist für mich ein Widerstand gegen die Staatsgewalt) - und die anderen für´s Nichtstun.
Wie "friedlich" diese Demonstranten wirklich sind, zeigen etliche Videos bei Youtube.
Von einer "Provokation" zu reden, weil Polizisten zum vorgeschriebenen Eigenschutz in voller Montur auftreten, zeigt nicht wirklich die Realitätsnähe der Protestler.
Und was bleibt bitte übrig, wenn nach mehrmaligem Aufruf die klare Rechtslage nicht befolgt wird?
Ich frage mich einfach nur:
Wieso werden die Demonstranten für die Polizeieinsätze nicht zur Kasse gebeten?
Wenn ich mich morgen auf ein Baustellengelände setze und auf diese "friedliche Weise" protestiere und den Baubetrieb verzögere, so wird man mit mir auch nicht zimperlich umgehen. Weder die Bauherren, noch die Bauunternehmer. Und den Bauverzug sowie den Polizeieinsatz nebst einer deutlichen Strafe werde ich dann zahlen müssen.
Wieso dort nicht?
11:59
Es wird Zeit das den militanten ( unterstütz von den Grünen ) Chaoten mal klarmacht das sie nicht ihre Gesinnung der Mehrheit aufzwingen kann. Denen geht es nur um Randale und Missachtung mehrheitlicher Meinung. Darum ist es richtig jetzt diesen Tagdiben und Chaoten in die Grenzen zu weisen.
10:10
Diese angeblichen Demonstranten sind Straf- und Gewalttäter.
09:28
damit die Bürger nicht aus Langweile demonstrieren empfahl das Handelsblatt den Stuttgarter Stadtplanern. Interessant was ein Revolverblatt so vom mündigen Bürger hält - und es könnte tatsächlich auch klappen, wenn man an so manche Zeitgenossen denkt.
09:20
man muss doch schon zufrieden sein, wenn die Polizei nur einen ruppigen Ton anschlägt.
Wie man aus vergangenen Tagen in Stuttgart weiss, stehen die "Beamten" doch eigentlich darauf, ihre Gewaltphantasien und Aggressionen an Schülern und Rentnern abzureagieren. Freuen wir uns doch, dass sie diesesmal nicht Opas das Augenlicht nehmen und kleine Kinder verprügeln...
Wenn sich Schüler und Rentner unter randalierende Linksautonome mischen, müssen sie leider damit rechnen, auch was abzubekommen.
was haben Kinder, Schüler und Rentner Nachts dort zu suchen.
Die Polizei hat zur Räumung aufgefordert, dem wurde nicht nachgekommen, also wurde mit körperlicher Gewalt und Hilfsmittel körperlicher Gewalt die Räumung durchgesetzt. Alles Legitim. Im Namen des Volkes, das Volk hat entschieden und das ist zu akzeptieren.
Man stelle sich den Aufschrei vor, wenn Sauerland sagen würde:"Nö, ich geh doch nicht"
09:19
Die Grünen sind in der Realität der Macht angekommen. Von der Protestpartei zur Regierungspartei, die mit Schlagstöcken wirtschaftliche Interessen durchsetzt.
09:17
Nicht lange lamentieren Schaufelbagger und fertig
guter Satzbau, perfekte Grammatik...
09:12
So langsam bekomme ich eine Hasskappe.
Es ist schön, gut und wichtig für seine Rechte zu demonstrieren. Wenn es aber nach einem Volksentscheid immer noch unverbesserliche gibt, die einfach weiter demonstrieren, dann hat auch die Polizei das Recht und vorallem die Pflich dagegen vorzugehen.
Wie soll dies nun passieren? Soll jeder Demonstrant erst einmal nett befragt werden? sollen die Polizisten etwa Bitte, Bitte verlasst diesen Ort sagen?
Das Gelände wird unrechtmässig Besetzt und wenn die Aktivisten halt taub auf den Ohren sind, dann gibt es halt auf die Fresse. Und da wundern sich manche noch? Die Polizisten sollten lieber einmal mehr zu schlagen.
"Der "überfallartige Einmarsch" habe "aggressiv und provozierend" gewirkt, erklärten die Parkschützer." - ja na klar, das ist die Polizei und steht so in der Jobbeschreibung.
Mir kommt es so vor, als ob viele der Demonstranten keine Erziehung genossen haben. Wahrscheinlich hat man denen zu Hause immer alles schön in den Poppo geschoben und nun sind sie mit der Reaktion der Polizei völlig überfordert.
Daumen hoch für diesen Kommentar, der einem aus der Seele spricht.
08:48
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08:27
Das zeigt wieder einmal, wie linksgrüne *********** mit nicht nach ihren Vorstellungen gelaufenen Bürgerentscheiden umgehen , akzeptieren , weil demokratisch?
Quatsch , warum denn ?