Peter Jackson knöpft sich den Ersten Weltkrieg vor

Filmemacher Peter Jackson weiß auch nach "Der Herr der Ringe" und "Der Hobbit" etwas mit seiner Zeit anzufangen. Er steckt bereits mitten in einem neuen Projekt: Ein Museum zum Ersten Weltkrieg in Neuseeland.

"Der Herr der Ringe"-Meister Peter Jackson (53, "Der Hobbit") lässt Tolkiens Werk nach mehr als 15 Jahren hinter sich. Traurig für die Fans, Sorgen um den Regisseur müssen sie sich aber nicht machen, denn der weiß mit der neu gewonnen Freizeit etwas anzufangen. Und kreativ ist es auch.

Zwar erschafft er kein eigenes Universum à la Mittelerde, eine längst vergangene Zeit möchte er aber schon sichtbar machen. Denn in Wellington, Neuseeland, soll unter seiner Federführung ein Museum über den Ersten Weltkrieg entstehen.

Wie "Entertainment Weekly" weiter meldet, habe die Regierung den Künstler für diese Aufgabe ausgewählt, weil Jackson sich auch privat sehr für diese Zeit interessiere. Der Hollywood-Star besitzt sogar einige Flugzeuge aus den Kämpfen, die damals auch in Neuseeland stattgefunden haben.

"Die Ausstellungen werden sehr, sehr interessant sein", verspricht der Fantasie-Experte, der überglücklich ist, sich auf eine weitere seiner Leidenschaften konzentrieren zu dürfen. Wie entspannend er diesen Job findet, erklärt Jackson so: "Zum ersten Mal seit fünf Jahren bin ich aufgewacht, ohne eine Deadline zu haben... Kein Anruf, in dem geschrien wird 'Wann werden wir das sehen?'"

Ob die Ausstellung ähnlich bildgewaltig sein wird, wie der aktuelle und letzte Teil seiner "Hobbit"-Saga, "Die Schlacht der fünf Heere", wird sich im April zeigen. Dann nämlich eröffnet das Museum anlässlich des 100. Jahrestages des "Gallipoli"-Kampfes in Neuseeland.