Das aktuelle Wetter NRW 19°C
Panorama

"O'zapft is!" - 179. Oktoberfest in München eröffnet

22.09.2012 | 13:35 Uhr
Foto: /dapd/Lukas Barth

Mit nur zwei Schlägen auf den Zapfhahn des ersten Fasses und dem traditionellen Ruf "O'zapft is" hat Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) das Oktoberfest eröffnet. "Ich möchte, dass es eine friedliche Wiesn wird und dass das Wetter noch besser wird", sagte Ude im Schottenhamel-Zelt mit Blick auf den Regen am Samstag in München.

München (dapd-bay). Mit nur zwei Schlägen auf den Zapfhahn des ersten Fasses und dem traditionellen Ruf "O'zapft is" hat Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) das Oktoberfest eröffnet. "Ich möchte, dass es eine friedliche Wiesn wird und dass das Wetter noch besser wird", sagte Ude im Schottenhamel-Zelt mit Blick auf den Regen am Samstag in München. Zuvor waren die Wiesn-Wirte beim traditionellen Einzug zum Festgelände zur Theresienwiese marschiert. Bis 7. Oktober werden auf dem größten Volksfest der Welt rund 6,5 Millionen Menschen erwartet.

Bereits zum sechsten Mal, davon zum fünften Mal in Folge, gelang Ude der Anstich um Punkt 12.00 Uhr mit nur zwei Schlägen. "Es macht so viel Spaß, dass man sich daran gewöhnen kann", sagte er. Doch 2013 wird der OB wohl das letzte Mal den Anstich machen, weil 2014 in München ein neuer Oberbürgermeister gewählt wird und Ude nicht mehr antreten darf.

Die erste Maß überreichte Ude traditionell dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU), den der designierte SPD-Spitzenkandidat Ude bei der Landtagswahl im kommenden Jahr herausfordern will.

Die Maß kostet zwischen 9,10 und 9,50 Euro

Bierliebhaber müssen sich auf der Wiesn indes wieder auf höhere Preise einstellen. Der Liter kostet zwischen 9,10 und 9,50 Euro. Auf dem Oktoberfest 2011 hatten die rund 6,9 Millionen Besucher 7,9 Millionen Maß Bier getrunken sowie mehr als 522.000 Brathendl, knapp 125.000 Schweinswürstl, 69.900 Schweinshaxn sowie 118 ganze Ochsen verzehrt. In diesem Jahr werden allerdings nur rund 6,5 Millionen Menschen erwartet, da fast zeitgleich auf dem Südteil der Theresienwiese das Zentral-Landwirtschaftsfest (ZLF) stattfindet.

Die Landwirtschaftsmesse ZLF eröffnete Seehofer am Samstag. "Bayern ist und bleibt Bauernland", betonte er. Der Präsident des Bayerischen Bauernverbandes, Walter Heidl, appellierte an die Verbraucher, sich einen Eindruck von den Leistungen der bäuerlichen Familien zu machen. Auf der alle vier Jahre stattfindenden Landwirtschaftsmesse ZLF zeigen mehr als 650 Aussteller auf rund 120.000 Quadratmetern direkt auf der Theresienwiese neben dem Oktoberfest ihre Produkte. Bis 30. September werden rund 370.000 Besucher erwartet. Neben zahlreichen Lebensmitteln aus der Landwirtschaft werden auch viele Nutztiere und Landmaschinen präsentiert.

dapd

dapd

Facebook
Kommentare
Umfrage
Die Ebola-Seuche breitet sich in Westafrika weiter aus. Ein erster Patient könnte möglicherweise in Hamburg behandelt werden. Macht Ihnen Ebola Sorgen?

Die Ebola-Seuche breitet sich in Westafrika weiter aus. Ein erster Patient könnte möglicherweise in Hamburg behandelt werden. Macht Ihnen Ebola Sorgen?

 
Aus dem Ressort
"Hidden Cash" - Unternehmer versteckt Geld für Schatzsucher
Geldsuche
Hunderte Schatzsucher sind am Wochenende durch den Berliner Tiergarten gestreift. Ihr Ziel: versteckte, grüne Briefumschläge. Darin hatte ein edler Spender aus den USA Geldscheine deponiert — wie zuvor schon in anderen Städten der Welt.
Anwälte wollen Mollath nicht mehr vertreten - müssen aber
Rechtsstreit
Im Wiederaufnahmeverfahren im Fall Mollath tobt der Streit zwischen dem Ex-Psychiatrie-Insassen und seinen Anwälten: Die Pflichtverteidiger wollen den 57-Jährigen nicht weiter vertreten, werfen ihm Lügen vor. Das Gericht lehnte den Antrag ab. Das Vertrauensverhältnis sei nicht ernsthaft gestört.
WHO will Ebola-Patient in Hamburger Klinik behandeln lassen
Ebola
Die Weltgesundheitsorganisation hat angefragt, ob ein Ebola-Patient aus Westafrika im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf behandelt werden kann. Es handelt sich um einen Mitarbeiter einer Gesundheitsorganisation.
Drei Menschen in Pakistan wegen Facebook-Eintrag getötet
Religion
Eine Frau und zwei kleine Kinder sind in Pakistan wegen eines "blasphemischen" Facebook-Eintrags getötet worden. Dutzende Sunniten hatte mitten in der Nacht eine Wohnsiedlung überfallen und die Häuser mit Benzin angezündet.
Im Darknet versteckt sich die dunklen Seite des Webs
Darknet
Anonym unterwegs im Internet – das geht tatsächlich. Wer seine Verbindungen richtig verschlüsselt, bereitet den Überwachern immense Schwierigkeiten. Doch was politisch Verfolgten zugute kommt, wird von Kriminellen genutzt, um Drogen, Waffen oder andere illegale Waren zu verkaufen.