Das aktuelle Wetter NRW 8°C
Naturkatastrophe

Norditalien von neuem Erdbeben erschüttert

04.06.2012 | 08:35 Uhr
Norditalien von neuem Erdbeben erschüttert
Die Folgen des Erdbebens von vor einer Woche sind im Örtchen Cavezzo noch deutlich zu sehen. Foto: Luca Bruno/dapd

Rom.   Wieder hat in Norditalien die Erde gebebt. Doch diesmal gab es zum Glück keine Verletzten und Schäden. Dennoch brachen die Menschen in der Region in Panik aus.

Die Erde in der nordostitalienischen Region Emilia Romagna kommt nicht zur Ruhe. Nach den schweren Beben vom 20. und 29. Mai wurde die Region am Sonntagabend erneut von einer Reihe von Nachbeben erschüttert. Das stärkste Beben lag laut dem Institut für Geophysik bei 5,1; es war noch in Bologna und Mailand zu spüren. Nach Angaben der italienischen Medien kam dieses Mal niemand zu Schaden. Indes stürzten weitere Gebäude ein, die bei den vorherigen Beben beschädigt worden waren.

Das Beben der Stärke 5,1 sorgte für Panik unter der Bevölkerung - vor allem bei den rund 14.000 Menschen, die nicht in ihre zerstörten Häuser können oder sich aus Angst vor weiteren Erschütterungen nicht in ihre Häuser trauen. Die beiden verheerendsten Beben im Mai hatten die Stärke 6 und 5,8 - insgesamt 23 Menschen kamen durch sie ums Leben. Seitdem wurden in der Region hunderte Nachbeben registriert. (afp)



Kommentare
Aus dem Ressort
Cybergewalt richtet sich zumeist gegen Frauen und Mädchen
Gewalt
Wenn im Internet geschmäht und gestalkt wird, dann sind in 80 Prozent der Fälle die Opfer weiblich. Darauf weist das NRW-Gesundheistministerium hin. Am Dienstag wird der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen begangen.
18 Grad und mehr - November 2014 bricht alle Wärmerekorde
Wetter
Der November 2014 ist mit drei bis vier Grad über dem Durchschnitt besonders warm - so warm, wie kaum ein November seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor rund 130 Jahren. Bei Temperaturen um die 18 Grad konnte die Winterjacke auch am vergangenen Wochenende im Schrank bleiben.
Seeleute ertrinken bei Schiffsunfall vor Norderney
Unfall
Zwei Seeleute sind in der Nordsee vor Norderney bei einem Unfall ertrunken. Der Kapitän des Arbeitsschiffes hatte noch einen Notruf absetzen können – aber die Retter konnten die beiden nur noch tot aus dem gekenterten Schiff bergen.
Weniger Deutsche fehlen wegen Burnouts bei der Arbeit
Gesundheit
Zehn Jahre schien die Diagnose "Burnout" unter deutschen Arbeitnehmern immer stärker zu grassieren. Doch 2013 hat sich der Trend gewendet, das zeigt eine Studie der Krankenkasse DAK. Die Ärzte finden nun immer öfter die Krankheit hinter der Krankheit.
Polizist erschießt Jungen (12) wegen Spielzeug-Pistole
Erschossen
Notruf bei der Polizei im US-Staat Ohio: Ein Zwölfjähriger richtet auf einem Spielplatz angeblich eine Waffe auf andere Personen und versetzt sie in Panik. Polizisten stellen den Jungen – fühlen sich plötzlich bedroht. Kurz darauf ist er tot. Erschossen wegen einer Spielzeug-Pistole.
Umfrage
Hygiene, Arbeitsrecht, Streit zwischen Konzern und Franchise-Nehmer: Viele Burger King-Filialen mussten schließen. Was denken Sie darüber?

Hygiene, Arbeitsrecht, Streit zwischen Konzern und Franchise-Nehmer: Viele Burger King-Filialen mussten schließen. Was denken Sie darüber?