Nordic Dogging: Mehr als nur Mitdackeln
13.04.2009 | 11:37 Uhr 2009-04-13T11:37:00+0200
Bochum. "Nordic Dogging" heißt der neuer Trend für Hund und Herrchen. Es ist eine ganz neue Bewegungsidee, die es deutschlandweit so nur in Bochum gibt – und zwar seit Anfang des Jahres. Das Gute daran ist: „Nordic Dogging ist für jeden Hund geeignet”, sagt Hundelehrerin Daniela Bierögel.
Verkehrte Welt: Die Frauchen holen Stöckchen, die Hunde gucken sich das an. Diese ungewöhnliche Arbeitsteilung hat einen sportlichen Hintergrund. Nordic Dogging. Ein Programm, das sowohl Hundehalter als auch Fiffi in Schwung bringen soll.
Nordic-Walking-Trainerin und Hunde-Trainerin laufen mit
Nordic Dogging funktioniert so: Die Menschen sind nordic walkend unterwegs, also strammen Schrittes und mit Walking-Stöcken. Die Hunde begleiten sie. Sie laufen an speziellen Leinen neben ihren Haltern her und bleiben zwischendurch mit Agility- und Leinenführungs-Übungen munter. Geleitet wird das sportliche Vergnügen von Hundetrainerin Daniela Bierögel von „Dogs unlimited” in Weitmar und von der ausgebildeten Nordic-Walking-Trainerin und Hundefreundin Helma Schlögl. Eine ganz neue Bewegungsidee, die es deutschlandweit so nur in Bochum gibt – und zwar seit Anfang des Jahres.
Für Anfänger und Fortgeschrittene
Das Programm kommt an. „Inzwischen haben wir einen Fortgeschrittenen- und einen Anfängerkurs”, sagt Helma Schlögl. Sie selbst kam auf diese Geschäftsidee, zusammen mit Daniela Bierögl. Denn die Nordic-Walkerin ist selbst durch diese Sportart fit geworden, „aber es war blöd, dass mein Hund nichts davon hatte”, sagt sie. Irgendwie dackelte der immer nur mit – bis Frauchen einen Walking-Schritt weiter gedacht hat. Mit ihrer Idee hatte sie den Nerv zahlreicher Hundefreunde getroffen.
Für jeden Hund geeignet
„Nordic Dogging ist für jeden Hund geeignet”, sagt Hundelehrerin Daniela Bierögel. Chagall, ihr eigener, ein Russischer Terrier in Ponygröße, hechelt ebenso mit, wie die kleine Phoebe, die kaum über einen Fußball gucken könnte. Aber um Ballsport geht es ja in diesem Fall auch nicht.
Treffpunkt Biomedizinpark
Zum Anfängerkurs treffen sich 14 Teilnehmer, sieben auf zwei Beinen, sieben auf vier Beinen, auf dem Gelände des Biomedizinparks an der Uni. Beim Nordic Dogging führen ausschließlich die Menschen die Stöcke mit sich, die Hunde turnen stocklos herum. Anders herum wäre es wohl auch etwas albern.
Hunde an die Stöcke gewöhnen
Um die Tiere an die Stöcke zu gewöhnen, ruft Helma Schlögl den Teilnehmern zu: „Jetzt mal die Straße hoch gehen und ganz viel Lärm mit den Stöcken machen.” Obwohl ja auch die Hunde noch Anfänger sind, sind alle ganz brav. Interessiert schauen sie ihre Frauchen an und laufen mit – die speziellen Leinen werden ebenso wie die Stöcke zur Verfügung gestellt. Die Leinen können mit einer Schlaufe am Arm befestigt werden, damit Hund, Leine, Stöcke und Beine nicht kreuz und quer durcheinander kommen. „Ein Österreicher hat diese Leinen erfunden, sie sind eigentlich als Wander-Leinen gedacht”, sagt Helma Schlögl.
Überraschenderweise will kein Hund die Stöckchen der Frauchen klauen. Allerdings werden manche Hunde mit Leckerchen bestochen. Aber nicht mit zu vielen, denn es geht ja um ein gesundes Leben und um Sport.
Aska und Carlotta
„Ich weiß noch gar nicht, wohin mit meinen Stöcken”, sagt Teilnehmerin Christel Thomas. Aber kurz darauf hat sie den Dreh raus, ebenso wie Aska, ihr schwarzer Schäferhund. Andrea Baltussen hatte sich vorher schon ein paar Mal am Kemnader See als Nordic-Walkerin versucht, das aber nie mit ihrem Labrador Carlotta koordinieren können. Jetzt hat sie sich gemeinsam mit ihrer Freundin Steffi Konjetzky und deren Labrador Nugget fürs Nordic Dogging entschieden.
Zum Aufwärmen Musik
Für die Aufwärmübungen legen die beiden Trainerinnen eine Musik-CD in die Anlage ihres Autos, sie lassen die Tür auf und beschallen so einen Teil der Wiese, auf der die Sportler sich warm machen. Die Hunde springen zur Vorbereitung über die Stöckchen, dann geht bzw. walkt die Gruppe los. Durch den Biomedizinpark hinein ins Grüne. „Schön aufrecht, langer Arm, flacher Stock, angepasste Schrittlänge”, ruft Helma Schlögl.
Einige vorbeikommende unbeteiligte Hunde mit ihren Herrchen schauen ganz neidisch herüber. Wau!
Weitere Infos zum Nordic Dogging gibt es bei Daniela Bierögel und Hans-Joachim Bucher von Dogs Unlimited, (01805) 999 166 14 oder im Internet bei Dogs Unlimited oder bei Nordic Dogging.
13:12
Leben und leben lassen! Jede(r) soll doch einfach das machen, was das eigene Leben bereichert. Der eine joggt, der andere walkt, der dritte nimmt den Hund mit dazu! Toleranz ist eine angenehme Grundlage für ein schönes Miteinander!
00:47
Früher ging man mit dem Hund Gassi, konnte ihn auch mal auf der Wiese laufen lassen - ohne weitergehende englischkenntnisse betreffens der Hundeerziehung, Unsere Cockerspaniel haben im Garten spielen können, alternativ den halben Korb angenagt. Es gibt hier neuerdings eine Hundewiese in der Stadt und Ecken wo der Hund Auslauf hat.
Ich erinnere mich, wo meine Mutter mit dem Auto dorthin gefahren ist und der Hund den nächstbesten Kuhfladen Klasse fand und sich wälzte. Mutter kam dann zu Fuß mit dem Hund nach Hause, ich durfte dann dann losgehen, die Karre zu holen, während unser Hund widerwillig brauste.
23:35
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20:35
Gott sei Dank wurde ja der Nordic-Walk-Parcour im Weitmarer Holz verboten, aber schon jetzt ist es dort mit der Ruhe vorbei: Klack, Klack , Klack !!
20:33
Hier in Grumme laufen die Noodick Woka
ja schon länger mit ihren dämlichen Stöcken in kleinen Militärtrupps um die Teiche, mit einem ohrenbetäubendem Lärm (Klack Klack Klack) und einfach ekelig anzusehen.
Weil so Hirnis wie Hansi Mittermeier, Christian Neureuther und andere Dumpfbacken, den Leuten erzählen, sie müssten mit diesen Stöcken rumlaufen !!! Aber klar, da sind die deutschen natürlich gehorsam und sofort dabei ;-))
Seitdem es diese Sportart gibt, sind ja die Jogger ein richtig sypathisches Völkchen ;-)
20:19
Für alle Hundefreunde mit Stöcken, schaut mal hier: http://www.nordic-fitness-forum.de da findet ihr noch mehr Gleichgesinnte.
Markus
20:16
Der Artikel ist inhaltlich falsch, die Idee mit der leine kommt von jemanden aus Jena wenn ich mich recht erinnere und ist mindestens 4-5 jahre alt. die leinen gibt es sogar im Fressnapf.
Rechergiert man im Westen etwa nicht mehr? Peinlich... Naja im Westen ist eh alles besser, sogar die Dummen sind dümmer.
Mad
13:52
Nörgeln scheint hier bei den Kommentatoren Volkssport zu sein??
Ich finde die Idee super!!!!!
13:33
Extreme Sportartenerfinding : ))
13:27
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