Nienhaus: Kein Druck auf Politiker ausgeübt

Christian Nienhaus, Geschäftsführer der WAZ Mediengruppe.                   Foto: Matthias Graben
Christian Nienhaus, Geschäftsführer der WAZ Mediengruppe. Foto: Matthias Graben
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Was wir bereits wissen
WAZ-Geschäftsführer Christian Nienhaus hat in einer Erklärung Stellung genommen zur Berichterstattung über die Diskussion zur künftigen Mediengebühr.

Essen.. Am Rande der Diskussion um die Entscheidung des Landtags über die Änderung des Staatsvertrages zur Einführung einer Haushalts- und Betriebsstättenabgabe, welche die bisherige Rundfunkgebühr ablösen soll, wurde behauptet, der WDR habe versucht, auf die Entscheidung im Landtag Einfluss zu nehmen. Ursprung der Meldung war ein Interview, das der Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe Christian Nienhaus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ­gegeben hatte. Darin wurde der Verlagsmanager wie folgt zitiert: „Im Landtag von Nordrhein-Westfalen wurde Abgeordneten gedroht, wenn sie gegen die Mediengebühr stimmten, würde das in der WDR-Berichterstattung Folgen haben.“ Auch die WAZ ­ WR berichtete am 27.8.2011 über dieses Interview.

Hierzu äußert sich Christian Nienhaus: „Hier bin ich missverstanden worden. Ich stelle ausdrücklich klar, dass ich mit meiner Äußerung nicht die ­Behauptung aufstellen wollte, der WDR habe unmittelbar oder mittelbar Abgeordneten im Landtag von Nordrhein-Westfalen in Zusammenhang mit deren Abstimmungsverhalten über die Mediengebühr mit einer negativen Berichterstattung im WDR gedroht.“

Über die Einführung der Mediengebühr entscheidet der Landtag in Düsseldorf im Herbst.