Nicht zu nass, nicht zu warm - so wird das Pfingst-Wetter

Nicht zu nass, nicht zu kalt: das Wetter zu Pfingsten bleibt durchwachsen.
Nicht zu nass, nicht zu kalt: das Wetter zu Pfingsten bleibt durchwachsen.
Foto: Ralf Rottmann, Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Pfingsten dürfte in NRW recht gutes Wetter bringen, bis auf Pfingstmontag, sagen Meteorologen. Und: Ein Pfingststurm wie 2014 zeichnet sich nicht ab.

Essen.. Der Freitag vor Pfingsten ist der verkehrsreichste Tag im Jahr auf den Autobahnen. Mancher in NRW mag sich da fragen, ob man zu Pfingsten tatsächlich wegfahren muss. Die Antwort könnten die Wetteraussichten geben: An Rhein und Ruhr soll das Wetter weitgehend trocken, mitunter sonnig sein. Am Alpenrand in Süddeutschland hingegen regnet es schon seit Tagen - und das wohl auch an und über Pfingsten.

Wanderwetter - so könnte man die Aussichten für das Pfingstwochenende für NRW wohl treffend zusammenfassen: Nicht zu nass und nicht zu kühl. "Samstag und Sonntag sind wahrscheinlich die schönsten Tage am Pfingstwochenende", sagt Jörg Riemann vom Wetterdienst Meteogroup mit Blick auf die Wetterlage in NRW. Soweit es sich bereits vorhersagen lässt, sei an den beiden Tagen mit einer Mixtur aus Sonne und Wolken zu rechnen und Temperaturen an der 20-Grad-Celsius-Marke.

Pfingstmontag bringt wohl "Aprilwetter im Mai" - kein neuer Pfingststurm

Pfingstmontag wiederum könnte sich das Wetter bei uns etwas eintrüben, mit mehr Wolken und auch Schauern bei ähnlichen Temperaturen. "Aprilwetter im Mai", sagt Meteorologe Riemann: "Feucht und trocken ist für den Mai jedoch nicht ungewöhnlich", meint er.

Dass das Frühlingswetter derzeit so durchwachsen ist, hat mit der Großwetterlage weit weg von hier zu tun: "Kalte Luftmassen über Nordostkanada und Grönland dringen nach Süden vor und lassen immer wieder neue Tiefdruckgebiete entstehen. Diese wandern meist bis in die Nordseeregion und bescheren vor allem dem Nordwesten Deutschlands wechselhaftes Wetter", heißt es bei der Meteogroup. Weil auch über Norditalien und den Alpen ein Tief steht, ist das Wetter in NRW letztlich sogar ziemlich stabil: auch für die kommenden zwei Wochen prophezeit etwa der Deutsche Wetterdienst (DWD) kaum Änderungen bei den Tagestemperaturen.

Ein plötzlicher Hochsommereinbruch, wie vor ein paar Jahren bereits im April, sei in diesem Mai jedenfalls laut DWD nicht zu erwarten. Und noch besser: ein erneuter Pfingsturm wie "Ela", der im vergangenen Jahr an Rhein und Ruhr für Verwüstungen sorgte, zeichnet sich diesmal nicht ab. (dae/WE)