Neue Spur von mutmaßlicher Polizistenmörderin
18.03.2009 | 16:47 Uhr 2009-03-18T16:47:00+0100Heilbronn/Saarbrücken. Im Fall des Heilbronner Polizistenmordes sind Ermittler abermals auf die DNA-Spur der mutmaßlichen Mörderin gestoßen. Von der als «Phantom von Heilbronn» bezeichneten Frau, die eine junge Polizistin ermordet haben soll, waren bereits mehrfach DNA-Spuren aufgetaucht.
Knapp zwei Jahre nach dem Polizistenmord von Heilbronn ist erneut eine Spur der mutmaßlichen Täterin aufgetaucht. DNA-Material der unbekannten Frau wurde bei einem Einbruch in eine Schule in Saarbrücken im Juli 2007 gesichert, wie die Staatsanwaltschaften Heilbronn und Saarbrücken am Mittwoch mitteilten. Von der als «Phantom von Heilbronn» bezeichneten Frau, die im April 2007 eine junge Polizistin ermordet haben soll, waren bereits mehrfach DNA-Spuren aufgetaucht.
Der Einbruch in die Saarbrücker Schule wird den Angaben zufolge einer Einbruchsserie zugerechnet, die von Juni bis September 2007 in Saarbrücken stattfand. Eine neunköpfige Bande aus überwiegend Jugendlichen wurde wegen der der Taten im vergangenen Jahr bereits verurteilt. Die Mitglieder hatten in unterschiedlichem Umfang an den Einbrüchen teilgenommen.
DNA-Spur an Getränkedose
Die DNA-Spur der mutmaßlichen Polizistenmörderin wurde nun an einer Getränkedose entdeckt, die bei dem Einbruch in eine Saarbrücker Realschule sichergestellt worden war. Die Bandenmitglieder verneinten allerdings in Vernehmungen, dass noch jemand an den Einbrüchen beteiligt war. Die Ermittler konnten damit nicht klären, wie die DNA-Spur an die Getränkedose kam.
Die mutmaßliche Polizistenmörderin soll in Einbrüche, Diebstähle und weitere Morde verwickelt sein. Ihre Identität ist allerdings trotz zahlreicher DNA-Funde in den vergangenen Monaten weiterhin völlig unklar. (afp)
15:49
Ich sag da nur:Mannichl läßt grüßen.
Dieser Mann geht in die Geschichte ein und wird unseren Sprachgebrauch prägen.:-)
15:11
@#1 ,
ihre Erklärung/Vermutung halte ich auch für wahrscheinlicher als die Existenz des s.g. Phantom´s.
14:44
Schon seit einiger Zeit habe ich den Verdacht, dass es dieses Phantom überhaupt nicht gibt. Die besagte DNS taucht an so unwahrscheinlichen Orten und ohne jeden auch nur halbwegs konstruierbaren Zusammenhang auf.
Wäre es denn so unwahrscheinlich, dass die Spuren Im Labor selbst oder an den Analysewerkzeugen entstehen, an den Probe-Entnahme-Einheiten, womöglich gar beim Hersteller der Glas- oder PVC-Behälter, in die solche Proben verpackt werden, beim Zusteller, der die Proben ins Labor liefet?
Sind schon ausreichend Blindversuche gemacht worden, um so etwas mit 99,99% Wahrscheinlichkeit ausschließen zu können?