„Nele in Berlin“ – ein Wohlfühl-Film

Wie ein Wirbelsturm fegt Berlin in dieser urbanen Herkino - Komödie durch das aufgeräumte Leben des Bad Homburger Ehepaars Schiller und seiner erwachsenen Tochter Nele. Von links nach rechts: AUGUST ZIRNER, KATHARINA MÜLLER-ELMAU und CORNELIA GRÖSCHEL
Wie ein Wirbelsturm fegt Berlin in dieser urbanen Herkino - Komödie durch das aufgeräumte Leben des Bad Homburger Ehepaars Schiller und seiner erwachsenen Tochter Nele. Von links nach rechts: AUGUST ZIRNER, KATHARINA MÜLLER-ELMAU und CORNELIA GRÖSCHEL
Foto: Pola Sieverding
Was wir bereits wissen
Ein frisches Gesicht im ZDF-Herzkino: Cornelia Gröschel trägt die Komödie „Nele in Berlin“. Außerdem lockt eine prominente Besetzung.

herzkino Manchmal haben Lügen blaue Augen – wie in dem ZDF-Wohlfühlfilm „Nele in Berlin“. Regisseurin Katinka Feistl, die das Drehbuch gemeinsam mit Andrea Solter schrieb, erzählt eine Geschichte vom Flüggewerden. Ihre Heldin ist Apotheker-Tochter Nele aus dem nobelen Bad Homburg, die in Berlin Pharmazie studieren soll, um dereinst in Vatis Fußstapfen zu treten. Das ist der elterliche Plan.

Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Neles Herz schlägt nämlich fürs Restaurieren alter Möbel – Hand- statt Kopfarbeit. Und genau das verschweigt Nele ihrem Herrn Papa.

Ochsenknecht nicht zu fein für eine Nebenrolle

Natürlich ist absehbar, dass das Lügengebäude der jungen Frau irgendwann zusammenkracht. Die Frage ist, wann und wie. Dass sich der Stress erstens in Grenzen hält und zweitens in Wohlgefallen auflöst, ist den Regeln des Genres geschuldet und auch okay so.

Das moderne Großstadt-Märchen wird getragen von Cornelia Gröschel mit niedlichem Rauschgoldengel-Charme – und einem ansehnlichen Star-Ensemble. Katharina Müller-Elmau und August Zirner mimen Neles Eltern. Und Uwe Ochsenknecht ist sich nicht zu schade für eine Nebenrolle.

ZDF, 20.15 Uhr