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Leichtsinn

Nach Verfüttern der eigenen Hand angeklagt

30.07.2012 | 15:43 Uhr
Nach Verfüttern der eigenen Hand angeklagt
In Darwin hat sich ein Mann schwere Brandblessuren zugezogen, als er einen Böller zwischen seinen Pobacken zündete.Foto: ddp

Everglades City/ Sydney.  Eine blöde Idee kann nicht nur schmerzhaft, sondern auch ziemlich teuer sein. Ein Amerikaner und ein Australier müssen nun mit hohen Strafen für ihren Leichtsinn rechnen. Ein 63-Jähriger Touristenführer hat beim Füttern eines Alligators seine Hand verloren, ein übermütiger Partygast einen Böller zwischen seinen Pobacken gezündet.

Nach dem Verlust seiner Hand beim Angriff eines Alligators droht einem Touristenführer in den Everglades nun auch noch ein saftiges Bußgeld: Wegen illegaler Fütterung des 2,7 Meter langen Reptils muss sich der 63-jährige Wallace Weatherholt vor Gericht verantworten. Berichten örtlicher Medien zufolge war er am 12. Juni mit einer Familie in dem Nationalpark im US-Staat Florida unterwegs. Demnach hielt er einen Fisch über die Bordwand seines Bootes, als der Alligator aus dem Wasser hervorschnellte und ihm die Hand abbiss.

Wildhüter spürten das Tier später auf und schläferten es ein. Auch die Hand wurde wiedergefunden, konnte aber nicht wieder angenäht werden. Wie aus Unterlagen der Behörden des Bezirks Collier hervorgeht, wurde eine Anhörung für den 22. August festgelegt. Weatherholt musste eine Kaution von 1.000 Dollar hinterlegen. Das Füttern von Alligatoren ist in der Region eine Ordnungswidrigkeit.

Böller zwischen Pobacken gezündet

Auf eine buchstäblich hintern-verbrannte Schnapsidee ist ein Mann aus der nordaustralischen Stadt Darwin gekommen: Während einer Party klemmte er einen Feuerwerkskörper zwischen seine Pobacken und zündete ihn an, wie die Polizei in der Hauptstadt des dünnbesiedelten Northern Territory am Montag mitteilte. Mit "schweren und schmerzhaften Verbrennungen am Hintern und Teilen seiner Genitalien" musste der Mann daraufhin am Samstagabend in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Der Stunt "schien zu diesem Zeitpunkt eine großartige Idee zu sein, ging aber offensichtlich nach hinten los", sagte Polizeisprecher Garry Smith dem Rundfunksender ABC. Den experimentierfreudigen Partygast erwartet nun auch noch eine Geldstrafe in Höhe von rund 240 Euro, weil der Besitz und Gebrauch von Feuerwerkskörpern in Darwin und Umgebung nur am Northern Territory-Tag am 1. Juli erlaubt ist. (dapd/afp)



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