Nach "Charlie Hebdo"-Tragödie: Donald Trumps Twitter-Entgleisung

Im Netz zeigen viele Menschen derzeit ihre Anteilnahme für die Opfer der "Charlie Hebdo"-Tragödie. Auch Donald Trump will mitreden. Seine Äußerungen sind aber völlig unangebracht.

Die Welt schaut dieser Tage nach Paris. Auch in den sozialen Netzwerken ist die Bestürzung über den Anschlag auf das Satire-Magazin "Charlie Hebdo" groß, viele User zeigen ihre Anteilnahme. Auch der US-Unternehmer Donald Trump (68) hat eine Meinung zu den schrecklichen Geschehnissen - wenn auch eine sehr einfältige. "Wenn die Leute, die so brutal in Paris niedergeschossen wurden, bewaffnet gewesen wären, hätten sie zumindest eine Chance gehabt", schrieb er auf Twitter.

Der berechtigte Shitstorm gegen Trump ließ nicht lange auf sich warten: "Idiot. Wie kannst du das sagen?", fragte ein User. Ein anderer schrieb: "Du absoluter Schwachkopf". Von derlei Kritik ließ sich der Immobilien-Tycoon aber nicht abbringen, seinen Unsinn weiter in die Welt zu tragen: "Ist es nicht interessant, dass die Tragödie in Paris in einem Land passiert ist, das die strengsten Waffenkontroll-Gesetze der Welt hat?"

In einem anderen Post zieht Trump eine Verbindung zwischen Guantanamo und dem Anschlag in Frankreich, die gar nicht existiert: "Warum lässt Obama weiterhin die Schlimmsten der Schlimmsten aus Gitmo frei?! Schau nach Paris und wach auf!", provoziert er weiter. Auch darüber empörten sich viele Nutzer. "Es war nicht einer der Gefangenen", schreibt eine Userin.