Mutter und sieben Kinder sterben bei Brand in Backnang
10.03.2013 | 18:00 Uhr 2013-03-10T18:00:00+0100
Backnang. Bei einem Brand in einem Wohnhaus im baden-württembergischen Backnang sind eine Mutter und sieben ihrer Kinder ums Leben gekommen. Das Feuer war mitten in der Nacht ausgebrochen. Als die Feuerwehr am Unglücksort eintraf, brannte die alte Gerberei, in der zwei türkische Großfamilien lebten, bereits lichterloh.
Es ist eine dieser Suchen, bei denen man hofft, nichts zu finden. An diesem Sonntagmorgen erfüllt sie sich nicht. Kaum haben sie die Flammen einigermaßen unter Kontrolle, durchkämmen die Feuerwehrleute das große Haus in der Wilhemstraße im Zentrum von Backnang nahe Stuttgart. Und je weiter sie vordringen, desto größer wird der Schrecken. Bis zum frühen Nachmittag haben sie acht Leichen geborgen. Eine Mutter und sieben ihrer Kinder sind bei einer der verheerendsten Brandkatastrophen der vergangenen Jahre ums Leben gekommen.
Kurz nach vier Uhr in der Nacht, so heißt es, habe ein Zeuge das Feuer im ersten Stock einer ehemaligen Gerberei bemerkt. Wo einst Leder gemacht wurde, leben heute zwei türkische Großfamilien, im Erdgeschoss ist ein deutsch-türkischer Kulturverein untergebracht. Aus einer der Wohnungen dringt in dieser Nacht offenbar Rauch. Der Zeuge alarmiert die Feuerwehr, versucht aber auch selbst vergeblich zu retten, was nicht mehr zu retten ist.
Nach dem verheerenden Feuer in Backnang bei Stuttgart macht die Familie der acht Opfer den Vermieter und die örtlichen Behörden schwere Vorwürfe. Über die Ursache des Brandes gibt es bisher nur Spekulationen. Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül schließt aber auch einen Anschlag nicht aus.
Ein elfjähriger Junge konnte gerettet werden
Als die ersten Retter eintreffen, brennt es lichterloh, haben die Flammen auf die darüber liegende Etage übergegriffen und schlagen aus dem Dach. „Es wurde sofort Verstärkung angefordert“, sagt Klaus Hinderer, Sprecher der Polizei Waiblingen. Einen vermutlich elf Jahre alten Jungen, dessen Onkel und Großmutter, die „auf eine Art Balkon“ geflüchtet sind, kann die Feuerwehr retten. Sie kommen verletzt in ein Krankenhaus, 50 Familienangehörige und Bekannte werden psychologisch betreut.
Mit einem Großaufgebot von 100 Einsatzkräften bekämpft die Feuerwehr die Flammen. Von allen Seiten – aber auch von benachbarten Dächern aus – schießt aus Schläuchen Wasser auf das Feuer. Dennoch wird es bis zum Mittag dauern, ehe auch die letzten Glutnester unter Kontrolle sind.
Rauchsäule über dem Ortszentrum
Als am Morgen die Sonne durch die Wolken bricht, steht immer noch eine Rauchsäule über dem Ortszentrum. Fassungslos blicken Menschen an den Absperrungen in der Wilhelmstraße auf das Unglückshaus. Viele von ihnen haben die Retter am Morgen aus zwei gut besuchten Gaststätten im Erdgeschoss evakuiert.
Sobald die Umstände es zulassen, kämpfen sich erste Retter in die Wohnung. Doch für eine Mutter und ihre sieben Kinder im Alter zwischen sechs Monaten und 16 Jahren kommt jede Hilfe zu spät. Nach ersten Ermittlungen starben sie an Rauchvergiftungen, bevor das Feuer schließlich ihre Körper erfasste. „Ich hoffe nicht, dass wir weitere Personen finden“, sagt ein Polizeisprecher. „Ausschließen können wir es im Moment leider noch nicht.“ 13 Menschen waren in den beiden betroffenen Wohnungen gemeldet. Unklar ist aber, wie viele sich in der Unglücksnacht in dem Gebäude aufgehalten haben. Der Vater der Kinder war laut Polizei zum Zeitpunkt des Dramas nicht zu Hause.
Schon am Morgen trifft der türkische Generalkonsul in Stuttgart, Mustafa Türker Ari, in Backnang ein. Die türkische Regierung hat da von den deutschen Behörden bereits schnelle Aufklärung verlangt. Er erwarte eine Klärung der Brandursache, die „keinen Raum für Zweifel lasse“, hatte Vizepremier Bekir Bozdag per Twitter erklärt. Angesichts fremdenfeindlicher Anschläge in Deutschland in den vergangenen Jahren habe das Feuer in der türkischen Öffentlichkeit die Sorge ausgelöst, auch der Brand von Backnang könne politische Hintergründe haben.

14:58
Jetzt gibt es eine Ursache, aber ob die auch akzeptiert wird?
Ich warte nur auf die ersten Kommentare, dass es nicht sein kann, dass die Oma für den Tod ihrer Enkel und der Frau verantwortlich ist, denn eine gute Muslima raucht ja nicht *hust*.
22:27
Heute in der Pressekonferenz der Polizei.
Das Bett der Großmutter, starke Raucherin hat gebrannt. Man hat zuerst versucht den Brand selbst zu löschen. Die Türen waren von außen verschlossen. Neben dem Bett gibt es keine Stromleitungen. Ein Brandanschlag durch Außenstehende wird aus geschlossen. Auch ein Kabelbrand wird ausgeschlossen. Die Familie oder einer von der Familie haben den Brand versehentlich selbst gelegt. Entweder durch offenes Feuer oder einem schwelenden Gegenstand. Zb. Zigarette
Die Großmutter die nach dem Brand das Jugend und Sozialamt schwere Vorwürfe gemacht hat schweigt gegenüber der Polizei.
12:43
@buchhalter : Das Foto wurde am Brandort aufgenommen und zeigt besorgte Anwohner. Frauen mit Kopftuch gehören nun mal zum Straßenbild, ob es Ihnen passt oder nicht.
Ja ne is klar. Und das soll ich jetzt abkaufen?
Beleidigen Sie wenigstens nicht meine intelligenz. Man könnte min. 1000 Fotos vom Tatort machen können, aber nein, die Herren müssen ja Fotos von Frauen machen, die Kopftuch tragen.
Es ist immer noch ein Brandort, wenn Sie von Tatort schreiben,
was war denn die Tat ?
Was hätte der Fotograf denn machen sollen ?
Den Frauen die Kopftücher abnehmen ?
Was ist an dem Foto so verwerflich ? Die Leute leben hier, es ist kalt und sie tragen Kopftuch. Auf der Fotostrecke sind auch einige zu sehen, soll man diese Personen
pixeln ?
Wiki :
Ein Tatort ist jeder Ort, an dem ein Täter vor, während oder nach der Tat gehandelt und ggf. Spuren hinterlassen haben könnte.
12:37
8 Menschen
egal wo sie auch jetzt sind Ich werde für sie Beten
Rest in peace
Ich weiß nicht warum sich hier einige aufregen
das Foto entstand zufälligerweise am Unglücksort.
Und das Ist GARANTIERT nicht das Thema
12:06
Was soll bitte denn das Foto?
Wieso zeigen sie, immer wieder, Frauen mit Kopftuch sobald es Türken oder Muslime geht.
Hier geht es nicht Migration sondern um einen Unglück.
Also ich sehe auf dem Foto nur eine Frau und drei Personen mit Kopftuch.
Was wollen Sie mir mit Ihrer Äusserung sagen?
Dass Sie das Foto beschreibe, ohne mich in Spekulationen zu ergehen.
Als Zeuge würden Sie eine schlechte Figur abgeben.
11:59
Was für ein schreckliches Unglück!
Gerade der Tod von den Kindern geht mir nahe und tut mir sehr leid.
Was mich aber absolut empört ist das Verhalten irgendwelcher Türken, die meinen, dass sie etwas von uns einfordern müssen.
Die Feuerwehr und die anderen Helfer haben versucht Leben zu retten und die Ermittler werden versuchen, die Brandursache zu finden.
Die türkische Regierung sollte sich um ihre eigenen Brandstellen kümmern!!!
Wieso machen doch die deutschen genauso, wenn mal was in der Türkei passiert.
Ich erinnere mich noch sehr genau daran, als Marco in der Türkei im Knast saß und die deutsche Regierung druck auf die Türkei ausgeübt hat.
Heisst es jetzt, die Frau Merkel darf überall was fordern aber sobald es um Deutschland geht darf man nichts fordern?
11:50
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11:11
Nachtrag #13
Einige Medien berichten von türkischen, andere von türkischstämmigen Opfern.
11:02
Statt so pietätlos direkt wieder zu fordern, sollte die Türkei lieber die Angehörigen tatkräftig mit unterstützen. Glauben die türkischen Offiziellen wirklich, sich überall einmischen zu müssen, wo mal früher etwas türkisch war. Es handelt sich bei den Opfern um DEUTSCHE.
Und hoffentlich geht der Schuss für die türkischen Offiziellen nicht nach hinten los. Das hatten wir nämlich bereits mal in Duisburg und Krefeld.
10:50
Energisch, und zwar nicht mit Landesgesetzen, sondern mit einem Bundesgesetz!