Monica Lierhaus wünscht sich „Rückkehr in die Normalität“
02.02.2012 | 12:40 Uhr 2012-02-02T12:40:00+0100
Hamburg. Nach ihrer schweren Krankheit wünscht sich die frühere „Sportschau“-Moderatorin Monica Lierhaus „die Rückkehr in die Normalität“. Ihre Aufgabe als Botschafterin der ARD-Fernsehlotterie mache ihr Spaß, aber ihr Traum sei es, wieder als Sport-Journalistin zu arbeiten, sagte Lierhaus im „Zeit-Magazin“.
Nach ihrer schweren Krankheit wünscht sich die frühere „Sportschau“-Moderatorin Monica Lierhaus „die Rückkehr in die Normalität “. „Seit fast drei Jahren bin ich damit beschäftigt, alles wieder neu zu lernen“, sagte Lierhaus der neuen Ausgabe des „Zeit-Magazins“ . „Einfache Dinge wie mit Messer und Gabel essen oder Knöpfe schließen fallen mir noch furchtbar schwer.“ Dies sei anstrengend, oft deprimierend. „Häufig wünsche ich mir, alles würde schneller gehen und wäre weniger mühsam. Es gibt Momente, in denen ich alles hinwerfen möchte, jeden Tag.“
Sie träume davon, „nicht mehr auf andere angewiesen zu sein“, fügte Lierhaus hinzu. „Zur Zeit sind den ganzen Tag Menschen um mich herum. Ich war immer sehr gern allein, das geht heute nicht so gut, mehr als wenige Stunden am Tag sind noch nicht möglich.“ Ihr „großer Traum“ sei es, bei der Fußball-WM 2014 dabei zu sein: „Nicht nur als Zuschauerin, sondern aktiv als Journalistin.“ Fußball sei ihr immer noch sehr wichtig. „Ich habe nicht eine ‘Sportschau’ verpasst, seit ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde. „
Lierhaus hatte im Januar 2009 bei einer Operation am Kopf eine Gehirnblutung erlitten, war danach für mehrere Wochen ins Koma gefallen und leidet bis heute an körperlichen Beeinträchtigungen. Seit März 2011 ist die Botschafterin der ARD-Fernsehlotterie . (afp)
12:11
Fussballer erhalten ihr Geld vom Verein, und dieses haben die Fans eingebracht. Ich kenne kein Fußballer der 1 1/2 Minuten die Woche im TV auftritt und dafür 440000 € im Jahr erhält Dazu es werden 6 -8 Sendungen am Stück aufgezeichnet. . Ein Fußballer muss zwei mal am Tag trainieren und mindestens einmal in der Woche spielen. Und Fußballer erhalten kein Geld aus Geldern die für behinderte Menschen bestimmt sind.
Niemand behauptet das Frau Lierhaus sich verstecken muß, aber ihre Behinderung ist kein Alibi dafür Gelder aus einer Lottterie die für Behindete gedacht ist ab zu stauben.
20:52
willi wurst#6
wissen sie ob es nicht auch bei frau lierhaus zu ärgereien mit ihrer krankenkasse kam????
und warum verdammt nochmal geilt ihr euch eigendlich immer an den summen auf die sie bekommt.
komisch bei fußballern oder formel1 fahrer die werbung machenund das garantiert nicht für 5 euro höre ich kein sterbens wörtchen.
oder seit ihr deshalb sauer weil es eine behinderte person auch zu solchen "pöstchen" gebracht hat?????
da sieht man mal wie intolerant der deutsche geworden ist.
ich finde es klasse das sich frau lierhaus nicht versteckt und an die öffendlichkeit geht.
und ihre aufzählung ist gelinde gesagt völlig daneben.
und
sie würden natürlich den job sammt geld ablehnen wenn er ihnen angeboten würde-
nicht wahr?????
da frau lierhaus vermutlich privatversichert war und ist woher wollen sie wissen das ihre krankenkasse nicht rumzickt.
oder meinen sie weil prominent alles in butter und es geht alles glatt.
oder können sie mal eben so tausende an behandlungskosten vorstrecken ?????
denn als privatversicherter muß ich selber bezahlen und muß mich dann mit der krankenkasse einigen was erstattet wird.
oder meinen sie das frau lierhaus millionen auf ihrem konto hat um dies locker wegzustecken?????
der deutsche ist von neid und intoleranz sowas von zerfressen das ich kotzen könnte.
wie gesagt.
ich finde es klasse das frau lierhaus sich nicht versteckt und den weg in ein "normales" leben sucht.
wünsche ihr alles gute.
19:55
Frau Lierhaus,
Sie sind krank geworden - dafür können Sie nichts. Tausende andere menschen wurden auch krank und konnten dafür nix.
Andere Menschen bekommen keinen 6stelligen Betrag nach ihrer Krankheit angeboten.
Vielleicht sollten Sie, Frau Lierhaus, erst mal etwas kürzer treten um komplett zu genesen, und dann wieder durchstarten?
Bei allem Respekt vor Ihnen, Frau Lierhaus: Wenn man Sie von "vor Ihrer Erkrankung" kannte, muss man leider sagen, das es jetzt nicht mehr so schön ist, Ihnen zuzuschauen.
Echter Rückkehr in die Normalität wäre:
- jeder Arbeitgeber lässt Sie links liegen
- die Krankenversicherung zickt bei jeder Behandlung rum
- das Arbeitsamt will Sie in den Grüstbau vermitteln
- ständige Besuche beim Amtsarzt zur Feststellung, ob Sie wirklich nicht im Gerüstbau arbeiten können.
Das alles wollen Sie doch sicher nicht wirklich?
18:59
.......... das könnte sie, wenn sie sich nur nicht so hängen lassen würde.
Und ich weiss wovon ich hier rede.
Irgendwelche Tipps gegen Krebs wenn Sie das hier schon so ausbreiten?
Zunächst sei gesagt dass ich hier nicht unbedingt damit hausieren will, eher darauf aufmerksam machen wie man damit umgehen kann.
Ja Tipps kann ich geben: Locker mit dieser verdammten Krankheit umgehen, den Ärzten vertrauen und vor allem darüber reden. Auch über depressive Phasen die zwangsläufig nach den einzelnen Chemos kommen. Bei mir kamen die Depressionen nach ca. 4 Tagen der Chemo, nachdem meine Beine nicht mehr so wollten wie ich eigentlich gehen wollte. Den Gefühlen freien Lauf lassen und dann sofort wieder nach vorne schauen.
Was ich trotz dieser schei... Krankheit nicht verloren habe, ist mein Humor.
Das alles ist aber nur ein Teil der Selbstheilung.
Meine Lebensgefährtin hatte sich im Netz umgesehen und dort Maria Treben gefunden.
Nach derer Heilungsmethoden haben wir mit sehr vielen Kräutertees, Brustwickel usw. gehandelt.
Dadurch hatte ich eine zusätzliche Unterstützung und Erfolg.
Falls Sie noch Fragen haben, so lassen Sie es mich wissen.
16:50
Normalität ist, wenn man als Behinderter gaaaanz schlechte Karten hat. Nix mit lukrativem Nebenjob...
@schneutz
Das mit dem Behinderter war kein guter Spruch und ist eigentlich eine Beleidigung, auch wenn Sie dies ironisch meinten.
Ich selbst habe Lungenkrebs und bin seit 5 Monaten im ständigen, dreiwöchigen Wechsel zwischen Wohnung und Krankenhaus. Sechs Chemos habe ich hinter mir und bekomme in Kürze Bestrahlungen die die Krebszellen dann entgültig vernichten sollen.
Aufgrund dieser Erkrankung habe ich erst heute einen solchen Beh... Ausweis bekommen. Dieser ist auf 100% ausgestellt, was aber noch lange nicht heisst dass ich alle Vorteile dadurch habe.
Tut mir leid wenn Sie anders darüber denken, wenn Sie allerdings einmal selbst damit zu tun haben, dann werden Sie möglicherweise genau so denken wie ich.
@ Linker-Genosse
Das meinte ich nicht ironisch ! Es ist definitiv so, dass man als Schwerbehinderter gaaaanz schlechte Karten hat.
Lesen Sie keine Zeitung, informieren Sie sich nicht im Netz ? Letztens stand noch hier in der WAZ, dass Arbeitgeber lieber die Ausgleichsabgabe wählen statt einen Behinderten einzustellen. Ist nun mal so, und ändern wird sich nicht viel daran. Der öffentliche Dienst ist möglicherweise ausgenommen, die sollen ja als Vorbild fungieren. Und was hat Ihr 100 Prozent-Ausweis, von denen Sie ja nicht alle Vorteile haben (Freifahrtschein mit aG, Behindertenparkplätze mit aG, kostenloser Eintritt in Vergnügungsparks, Begleitperson...) mit M.L. zu tun ? Sie haben wahrscheinlich noch Ihren Job, oder glauben Sie, dass Sie ansonsten von einem anderen Arbeitgeber ein Angebot kriegen ? Oder so ein lukrativen Minutenjob wie M.L. ? Ich hab sie letzte Woche zufällig im TV gesehen, wirkte nicht mehr so ungeholfen. Aber sie macht nur die Ansage, die Losnummer liest ein anderer vor. Da kann sie eigentlich ein Mal im Studio erscheinen, zieht sich etliche Male um und sagt immer nur den einen Satz. Wirkt dann, als ob sie wöchentlich da auf der Matte steht.
Ich habe eine Freundin, deren Sohn 100 Prozent hat mit allen Vergünstigungen. Nach dem guten Abi erstmal studiert, festgestellt, dass es kein Zuckerschlecken ist, wenn man keinen persönlichen Diener hat, trotz z.T. behindertengerechter Ausstattung der Uni. Abbruch des Studiums. Dann zwei Jahre immer wieder beworben bei großen Firmen wie RWE, Eon etc, weil "die haben Behindertenquoten, die müssen einstellen ( Originaltenor Mutter)". Und im Laufe der Zeit kamen alle auf den Boden der Tatsachen zurück, keiner hatte auf den zwar intelligenten, aber anstrengenden Sohn gewartet. Zum Schluss ist er in einer Stadtverwaltung untergekommen, in einer Ausbildungsstelle, die seinen geistigen Fähigkeiten in keiner Weise gerecht wird, aber was bleibt ihm anderes übrig. Das ist Normalität ! Ausnahmen bestätigen die regel !
16:16
was rudi und paul da von sich geben, aber etwas Wahrheit liegt schon in ihren Worten.
Aber trotzdem ...
15:01
Mir würde eine sechstellige Gage für zehn Minuten grinsen auch gefallen...
Aber ich habe keine so guten Beziehungen wie die Dame......
13:37
Ob es bei der Sportschau auch so viel Kohle abzugreifen gibt, wie bei der Lotterie?
#1 mit sicherheit