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Monica Lierhaus bereut Antrag im TV

28.11.2011 | 14:04 Uhr
Monica Lierhaus bereut Antrag im TV
Monica Lierhaus und Rolf Hellgardt bei der Verleihung der Goldenen Kamera. Foto: Tobias Schwarz/Pool/dapd

Essen.  Ihr öffentlicher Heiratsantrag im Februar löste in deutschen Wohnzimmern viele Diskussionen aus. Jetzt hat die ehemalige Sportschau-Moderatorin bei einem Interview in Wien erstmals Stellung dazu genommen.

Ihr erster Auftritt nach zweijähriger Fernseh-Abwesenheit im Februar ist vielen noch gut im Gedächtnis. Da stand sie, Monica Lierhaus, im hellblauen Abendkleid, bei der Verleihung der Goldenen Kamera. Dass sie den Ehrenpreis bekam, war allerdings nur Nebensache. Vor einem Millionenpublikum an den Bildschirmen machte die ehemalige Sportschau-Moderatorin ihrem Lebensgefährten Rolf Hellgardt einen Heiratsantrag. Damit sorgte sie für großen Gesprächsstoff .

Diesen Schritt bereut Lierhaus heute. „Er konnte ja schlecht „Nein“ sagen. Das sagte die 41-Jährige nun im Interview mit der österreichischen Kronenzeitung. Im Nachhinein tue ihr das „ein bisschen leid“. Dem Vorwurf, Hellgardt habe sie zu dem Antrag gedrängt und alles sei inszeniert gewesen, widersprach Lierhaus: „Ich wollte das selber.“

Hochzeitstermin noch offen

Wann die Hochzeit stattfinden wird, ließ sie im Interview mit der Kronenzeitung offen: „Ich möchte erst einmal gesund werden.“ Momentan arbeitet die ehemalige Sportjournalistin für die ARD-Fernsehlotterie. Jeden Sonntag liest sie die Gewinnzahlen vor. Sie würde allerdings gerne wieder im Sport arbeiten, verriet sie. „2014, bei der Fußball-WM, möchte ich jedenfalls wieder als Journalistin dabei sein.“

Goldene Kamera für Lierhaus

Monica Lierhaus war im Januar 2009 nach Komplikationen bei einer Gehirn-Operation ins Koma versetzt worden. Sprechen und Laufen musste sie danach erst wieder lernen. Heute trainiert sie täglich mit ihrem Physiotherapeuten.

DerWesten

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Kommentare
29.11.2011
14:26
Blöd.......
von gisim | #6

Unnötige Boulevardpresse-Mitteilung.
Es ist schon peinlich wie einige ihr Intimleben in die Öffentlichkeit tragen.

29.11.2011
08:14
Fehl-Auftritt
von mike47441 | #5

Der Auftritt war das peinlich-dümmliche Ereignis des Jahres.

Aber wer sechsstellige Summen aus GEZ-Gebühren fürs Nichtstun einstreicht, der kann sich auch Auftritte auf niedrigstem Niveau leisten...

29.11.2011
04:35
Nicht begeistert
von Yamato-Germany | #4

Ihren Heiratsantrag auf der Bühne damals fand ich unpassend. Zumal sie auch noch so fit wirkte als sie selbst meinte zu sein.

Vielleicht hätte sie sich noch etwas mehr Ruhe gönnen sollen, ihrer Genesung hätte es gut getan...

28.11.2011
15:41
Der Fall hat mehrere Seiten
von Deepyello | #3

Was ihre Gesundheut anbetrifft, so sind sich sicher alle einig. Jeder wünscht ihr gute Besserung. Der Heiratsantrag vor laufender Kamera war eindfach nur peinlich. Aber das muss jeder selbst entscheiden. Was ihr sicher eine Menge Kritik eingebracht hat, als bekannt wurde, welche enorme Summe sie für die Werbung der Fernsehlotterie kassiert. Sicher war sie nicht die erste.Aber erst da wurde den Leuten so richtig bewusst, dass sich die sogenannten Stars eben nicht einfach nur für die gute Sache einsetzen, sondern damit sehr viel Geld verdienen. Lierhaus steht als synonym für die Verschwendung von Spendengeldern, die zum großen Teil im Verwaltungsapparat versickern.

28.11.2011
15:04
Vor allem schade,
von dummmberger | #2

dass sie ob mit oder ohne TV-Auftritte nicht wieder gesund wird. Erfahrungsgemäß macht man die größten REHA-Fortschritte in den ersten Jahren nach der Hirmschädigung. Danach gibt es höchstens noch kleinere Verbesserungen.

Dass die Fernsehauftritte ihr dabei schaden, ist unwahrscheinlich. Unübersehbar ist aber, dass die Zuschauer anscheinend eine behinderte Frau Lierhaus nicht sehen wollen. Von daher war diese frühe Rückkehr sicher ein Fehler.

28.11.2011
14:39
schade
von butcher99 | #1

dass diese Frau sich keine Chance gibt, wirklich wieder gesund zu werden. Bei íhren Krankheitsbild kann das Jahre dauern. Und die Zeit muss man sich geben. Wer immer wieder in die Öffentlichkeit drängt, gibt sich die benötigte Zeit nicht.

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