Mörder von Eislingen erwarteten ihre Opfer
18.04.2009 | 09:00 Uhr 2009-04-18T09:00:00+0200
Ulm. Der Vierfachmord von Eislingen aufgeklärt. Der 18-jährige Sohn der Familie hat zusammen mit einem Freund seinen Vater, seine Mutter und seine beiden Schwestern getötet. Der Freund des Sohnes hat ein Geständnis abgelegt. Zum Motiv machte er bislang keine Aussagen.
Der Vierfachmord an einer Familie im baden-württembergischen Eislingen ist aufgeklärt. Nach Angaben der Ulmer Staatsanwaltschaft vom Freitag wurden das Ehepaar und ihre beiden Töchter in der Nacht zum Karfreitag von dem 18-jährigen Sohn der Familie und dessen 19-jährigem Freund mit zwei Kleinkaliberpistolen erschossen. Der 19-Jährige habe über seinen Anwalt ein entsprechendes Geständnis abgelegt. Bereits zuvor hatte sich der Tatverdacht gegen die beiden jungen Männer erhärtet. Der Sohn der Familie verweigert weiterhin die Aussage und hat einen Haftprüfungsantrag gestellt, über den in der kommenden Woche entschieden werden soll.
Mutter mit drei Schüssen getötet
Zum Motiv machte der geständige Täter laut den Ermittlern bislang keine Aussagen. Nach Angaben der Polizei hatten sich der 57-jährige Vater und die 55-jährige Mutter am Gründonnerstag gegen 21.00 Uhr mit Freunden in einer Gaststätte getroffen. Rund zwei Stunden später erschienen dort auch die Tatverdächtigen und blieben etwa für eine halbe Stunde. Die Eltern kehrten gegen 0.30 Uhr nach Hause zurück, wo die Täter bereits auf sie warteten. Der Vater wurde mit acht Schüssen in Kopf und Körper niedergestreckt. Er hatte noch seine Jacke an. Die Mutter wurde mit drei Schüssen getötet.
Die beiden Töchter im Alter von 22 und 24 Jahren waren den Ermittlungen zufolge zu diesem Zeitpunkt schon tot. Sie lagen auf dem Bett in einem der Mädchenzimmer im Dachgeschoss. Als die Polizei die Leichen mit neun und zehn Einschüssen fand, lief dort noch der Fernseher. Insgesamt hatten die Männer laut Reutter 32 Schüsse abgefeuert, von denen 30 trafen.
Die beiden Tatwaffen hatten die jungen Männer gemeinsam mit 16 weiteren Waffen im vergangenen Jahr aus einem Schützenheim gestohlen und unter den Bohlen eines Dachbodens versteckt. Damit niemand die Schüsse hören konnte, verwendeten die Täter Schalldämpfer. Woher diese stammen, ist bislang unklar.
Die bei der Tat verwendeten Pistolen und ihre Kleidung versteckten die Täter in einer Grube im Wald. Der geständige 19-Jährige nannte der Polizei diesen Ort, die Fahnder stellten das Material inzwischen sicher. Auch verbargen die Täter bis auf eine Patronenhülse alle Hülsen in dem Waldloch. Am Tatort hatten sie alle Hülsen eingesammelt.
Die Opfer werden am Samstag in Eislingen beigesetzt. Der Sohn der Familie hatte über seinen Anwalt einen Antrag gestellt, an der Beerdigung teilnehmen zu dürfen. Die zuständige Haftrichterin wies diesen Antrag aber ab. Der Sohn selbst hatte nach der Tat die Polizei angerufen und behauptet, er habe die Leichen seiner Familie am Karfreitagmorgen gefunden. Der 18-Jährige ist Mitglied der Schützengilde Eislingen, sein Freund gehörte dem Verein früher ebenfalls an.
Die am Tatort gesicherten DNA-Spuren sind nach Angaben der Ermittler noch nicht ausgewertet. Zudem werden noch Computer überprüft, auch die Untersuchungen an den Waffen sind noch nicht abgeschlossen. Experten des Bundeskriminalamtes untersuchen die gefundenen Hülsen. (ap)
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20:16
Was ist Sport beim rumballern und sich anschliessend vollauffen lassen. Der Trainingsanzug ???
Wo haben die Täter die Umgang mit Waffen erlernt ???
Dieser Sport gehört verboten, ist eh nur ein Tummelplatz von kriminellen Waffenhändlern und Mördern.
13:04
ein hoch auf alle schützenvereine!!!!!!!!!!!!!!!
was wäre die welt ohne sportschützen?
wahrscheinlich sicherer!!!!!!!!!
im ernst; für was brauchen wir schützenvereine?
bitte nur ernstgemeinte antworten.
09:02
Sie bekommen Jugendstrafe, höchstens 10 Jahre, maximal. Armes Deutschland.
20:44
Ach kommt, einer der zwei wird schon Killerspiele gezockt haben! Es kann nicht sein daß Jugendliche sowas machen und keine solche Spiele zocken!
20:28
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20:20
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19:50
@ schranzbraun: im bericht steht, das die computer noch ausgewertet werden. ich schätze, es werden mal wieder alle ihr fett weg kriegen. die onlinegamer und natürlich die sportschützen.
18:47
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16:50
Sie dürften niemals mehr aus dem Gefängnis. Zu Isoldes Text kann ich nur sagen: Egal was dahinter steckt, es rechtfertigt nichts aber auch rein gar nichts, dass 4 Menschen getötet wurden. Es ist schon seltsam, dass die Jugendlichen fast alle im Schützenverein sind und Zugang zu Waffen haben. Hier sollte ein Gesetz erlassen werden, dass Schußwaffen jeglicher Art nicht zu Hause verwahrt werden dürfen.
16:38
soviel zum thema waffen in schuetzenverein lagern...!!!!!!!!!!!!!!!!