Mindestens fünf Tote durch Tornados im US-Bundesstaat Oklahoma

Zwei Todesopfer hat ein Wirbelsturm im US-Bundesstaat Oklahoma gefordert. Der Nationale Wetterdienst hat für den Mittleren Westen eine Warnung vor „lebensbedrohlichen Tornados“ herausgegeben. In der Ortschaft Thurman im US-Bundesstaat Iowa hat ein Tornado große Schäden angerichtet. Foto: Getty Images
Zwei Todesopfer hat ein Wirbelsturm im US-Bundesstaat Oklahoma gefordert. Der Nationale Wetterdienst hat für den Mittleren Westen eine Warnung vor „lebensbedrohlichen Tornados“ herausgegeben. In der Ortschaft Thurman im US-Bundesstaat Iowa hat ein Tornado große Schäden angerichtet. Foto: Getty Images
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Was wir bereits wissen
Im US-Bundesstaat Oklahoma sind in der Nacht mindestens fünf Menschen durch einen Tornado ums Leben gekommen, weitere wurden verletzt. Zuvor hatte der Nationale Wetterdienst vor „lebensbedrohlichen Tornados“ gewarnt. Die Warnung gilt weiter für den Mittleren Westen der USA.

Oklahoma City.. Mindestens fünf Menschen sind im US-Bundestaat Oklahoma durch einen Tornado ums Leben gekommen. Außerdem wurden mehrere Menschen verletzt, als die Windhose ein Wohnhaus in der Stadt Woodward zerstörte. Für den Mittleren Westen der USA hatte der Nationale Wetterdienst vor „lebensbedrohlichen Tornados“ gewarnt.

Dennoch waren die Menschen in Woodward von dem Sturm überrascht worden: Offenbar hatten nicht die üblichen Sirenen vor dem Tornado gewarnt, der kurz nach Mitternacht (Ortszeit) durch die Stadt gefegt war.

Schon am Samstag hatten mehrere Wirbelstürme in den Bundesstaaten Kansas, Iowa, Nebraska und Oklahoma Schäden verursacht.In Iowa wurden große Teile der Ortschaft Thurman zerstört, Verletzte gab es nicht. In Wichita in Kansas fiel in weiten Teilen der Strom aus. In Nebraska durchschlug starker Hagel in der Region Petersburg Fensterscheiben und riss Verkleidungen von Häusern ab.

Es sei erst das zweite Mal in der Geschichte des Landes, dass 24 Stunden vor dem Unwetter eine Warnung vor „lebensbedrohlichen Tornados“ herausgegeben worden ist, sagte Russ Schneider, der Leiter des zum US-Wetterdienst gehörenden Zentrums für Sturmvorhersage. (rtr/dapd)