Mindestens 32 Tote nach Unwetter auf Madeira
20.02.2010 | 21:45 Uhr 2010-02-20T21:45:00+0100
Lissabon.Bei Überflutungen und Erdrutschen auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira sind einem Bericht zufolge 32 Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden riefen die Bewohner auf, in ihren Häusern zu bleiben. Der internationale Flughafen wurde vorübergehend geschlossen.
Die Zahl der Toten durch die heftigen Unwetter auf der portugiesischen Atlantikinsel Madeira hat sich nach amtlichen Angaben auf mindestens 32 erhöht. Wie die Regierung von Madeira am Samstagabend mitteilte, befanden sich außerdem 68 Verletzte im Krankenhaus. Der portugiesische Innenminister Rui Pereira hatte zuvor die Zahl von mindestens 25 Toten genannt. Nach starken Regenfällen und heftigem Stürmen war es in der Nacht zum Samstag vor allem im Süden der Insel zu Überschwemmungen und Erdrutschen gekommen. Brücken und Häuser wurden zerstört, Bäume stürzten um, in zahlreichen Gegenden fielen Strom und Telefon aus.
Die Behörden der 500 Kilometer westlich vor der afrikanischen Küste gelegenen Insel riefen die Bewohner auf, zunächst in ihren Häusern zu bleiben. Der internationale Flughafen auf Madeira wurde vorübergehend geschlossen. Der portugiesische Ministerpräsident José Sócrates äußerte sich betroffen über das folgenschwere Unwetter und kündigte Unterstützung an. Innenminister Pereira werde schnellstmöglich nach Madeira reisen, sagte der Regierungschef. (afp)
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