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Mindestens 19 Menschen sterben bei Wintersturm in den USA

24.01.2016 | 08:29 Uhr
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Ein Muss nach dem Schneesturm „Jonas“: das Selfie inklusive Videomitschnitt inmitten der außergewöhnlichen Schneelandschaft im Central Park in New York. 85 Millionen Menschen an der Ostküste der USA sind von dem Blizzard betroffen. Und auch, wenn mehrere Menschen in dem Sturm starben...
Ein Muss nach dem Schneesturm „Jonas“: das Selfie inklusive Videomitschnitt inmitten der außergewöhnlichen Schneelandschaft im Central Park in New York. 85 Millionen Menschen an der Ostküste der USA sind von dem Blizzard betroffen. Und auch, wenn mehrere Menschen in dem Sturm starben...Foto: dpa

New York/Washington.  Beim Schneesturm „Jonas“ an der Ostküste der USA sind mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. In New York herrscht Reiseverbot.

Einer der schwersten Schneestürme seit Jahren hat das öffentliche Leben in weiten Teilen des Ostens der USA komplett zum Erliegen gebracht und mehrere Menschen das Leben gekostet. Es gab Hunderte Verkehrsunfälle, Autofahrer strandeten auf den Straßen, selbst auf vielen Flughäfen ging nichts mehr. Mehr als 220.000 Menschen waren laut CNN zeitweise ohne Strom. In weiten Teilen der Region schneite es ununterbrochen, etwa in der Bundeshauptstadt Washington. Besonders heftig traf es auch New York.

Mindestens 19 Menschen sind in dem Wintersturm ums Leben gekommen. 13 von ihnen starben bei Autounfällen in den Bundesstaaten Arkansas, North Carolina, Kentucky, Ohio, Tennessee und Virginia, wie die zuständigen Behörden am Wochenende mitteilten. Weitere vier Personen wurden beim Schnee schippen getötet, drei darunter in New York City: In der Stadt wurden bis Sonntag bis zu 75 Zentimeter Schnee erwartet. Zwei Menschen starben in Virginia an den Folgen einer Unterkühlung.

Reiseverbot in New York – Polizei nimmt Autofahrer fest

Elf Bundesstaaten von Georgia bis New York sowie die Stadt Washington hatten wegen des Blizzards den Notstand ausgerufen, um leichter an staatliche Gelder und Unterstützung zu kommen. Rund 2200 Mitglieder der Nationalgarde waren im Einsatz.

Irgendwo unter diesem Haufen Schnee ist ein Auto versteckt. Darauf lässt zumindest der Seitenspiegel schließen.Foto: REUTERS

Gouverneur Andrew Cuomo untersagte dort ab dem frühen Nachmittag (Ortszeit) alle Autofahrten in New York City, Long Island sowie auf Brücken und in Tunneln von und nach New Jersey. Die Polizei postierte sich an Kontrollpunkten und nahm Fahrer fest, die sich der Anordnung widersetzten. Allein in New York City kam es zu mehr als 300 Unfällen.

Auch der Zugverkehr in und um die Stadt sowie der U-Bahn-Verkehr auf oberirdischen Gleisen und der öffentliche Busverkehr wurden komplett eingestellt. Die Züge seien vereist und blieben liegen, teilte Cuomos Büro mit. Unterirdisch fuhr die U-Bahn mit eingeschränktem Fahrplan weiter.

SNOWBOARDING WITH THE NYPD

i love snowdays

Posted by Casey Neistat on Sunday, January 24, 2016

Rockstar Bruce Springsteen muss Konzert verschieben

Auch die Kulturwelt zog Konsequenzen: Alle Nachmittags- und Abendvorstellungen am Broadway am Samstag wurden abgesagt. Die Sicherheit der Theaterbesucher und -mitarbeiter stehe an erster Stelle, teilte die Broadway League mit. Die für Sonntag geplanten Vorstellungen sollten wie geplant stattfinden. Rockmusiker Bruce Springsteen verschob ein für Sonntag geplantes Konzert in der Stadt.

Mit Schneepflügen versuchen die Behörden in New York, die Straßen befahrbar zu machen.Foto: dpa

Die Menschen in den betroffenen Staaten waren angehalten, die Straßen zu meiden. Auf den winterlichen Straßen brach vielerorts der Verkehr zusammen. Rund 1000 Unfälle meldete die Polizei allein in Virginia, wie CNN berichtete.

In Teilen von Delaware, Kentucky, Maryland, North Carolina, New Jersey, Pennsylvania, Tennessee, Virginia und West Virgina wurden Schneehöhen von mehr als 30 Zentimetern gemessen, wie der US-Wetterdienst National Weather Service mitteilte. Viele Gebiete bekamen noch deutlich mehr Schnee ab – etwa in Teilen West Virginias, wo mehr als 100 Zentimeter fielen.

Allein am Samstag wurden nach Zählung der Website Flightaware.com fast 5000 Flüge gestrichen. Vizepräsident Joe Biden und Verteidigungsminister Ashton Carter hatten Schwierigkeiten, von Auslandsreisen über den Atlantik nach Washington zurückzukehren. Bidens Flieger musste stattdessen in Miami landen, Carters in Tampa (beides Florida).

Winterlandschaft in der US-Hauptstadt Washington.Foto: dpa

Die Schneefront hatte sich am Freitag von Georgia über Kentucky und North Carolina nordwärts ausgebreitet, in zahlreichen Gebieten musste sich die Bevölkerung auf 36 Stunden ununterbrochenen Schneewirbel einstellen. (dpa/rtr)

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Mindestens 19 Menschen sterben bei Wintersturm in den USA
Mindestens 19 Menschen sterben bei Wintersturm in den USA
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http://www.derwesten.de/panorama/mindestens-19-menschen-sterben-bei-wintersturm-in-den-usa-id11489560.html
2016-01-24 08:29
Panorama