Millionenschulden – US-Rapper 50 Cent meldet Insolvenz an

Benannte sich nach Kleingeld, hat aber offenbar eher kein Geld: Der US-Rapper 50 Cent hat Privatinsolvenz angemeldet.
Benannte sich nach Kleingeld, hat aber offenbar eher kein Geld: Der US-Rapper 50 Cent hat Privatinsolvenz angemeldet.
Foto: Archiv/dpa
Was wir bereits wissen
Kurz nach der Verurteilung zu einer Millionenstrafe hat der US-Rapper 50 Cent Privatinsolvenz angemeldet. Angeblich hat er Schulden in Millionenhöhe.

Hartford.. Der amerikanische Rapper und Schauspieler 50 Cent (40, "Get Rich or Die Tryin'") hat Privatinsolvenz angemeldet. Dies teilte sein Anwalt William A. Brewer mit.

Der Antrag auf persönlichen Gläubigerschutz würde dem Entertainer erlauben, seine Geschäfte fortzusetzen, während er seine finanziellen Angelegenheiten regeln würde, hieß es in der Mitteilung weiter.

Vermögen und Schulden von je zwischen 10 und 50 Millionen Dollar

Wie das "Wall Street Journal" unter Bezug auf den Antrag vor einem Gericht in Hartford (US-Staat Connecticut) berichtete, gibt der Musiker, der mit bürgerlichem Namen Curtis James Jackson III heißt, in den Dokumenten ein Vermögen aber auch Schulden von jeweils zwischen 10 und 50 Millionen Dollar an.

Der Antrag auf Privatinsolvenz kommt wenige Tage nach einem Urteil in einem Zivilprozess um ein angebliches Sextape. Ein New Yorker Geschworenengericht hatte den Musiker zur Zahlung von Schadenersatz in Höhe von fünf Millionen Dollar an die Klägerin verurteilt. Er soll Videoaufnahmen von der Frau ohne Erlaubnis ins Internet gestellt haben.

Forbes schätzte das Vermögen im Mai auf 155 Millionen Dollar

Das Wirtschaftsmagazin "Forbes" hatte das Vermögen des Grammy-Preisträgers im Mai auf 155 Millionen Dollar geschätzt. Neben seiner Musik strich der Entertainer demnach auch Millionen als Unternehmer und Investor in der Mode-, Getränke- und Technologiebranche ein. Der Rapper spielte auch schon in mehreren Filmen mit. Ab Mitte August ist er an der Seite von Jake Gyllenhaal in dem Boxerfilm "Southpaw" in den deutschen Kinos zu sehen. (dpa)