Mehrere Tote bei Familiendrama in Pennsylvania

Im US-Staat Pennsylvania soll es zu einem Familiendrama gekommen sein.
Im US-Staat Pennsylvania soll es zu einem Familiendrama gekommen sein.
Foto: Larry W. Smith/Archiv
Was wir bereits wissen
Bluttat mit mehreren Toten in den USA. Nach ersten Hinweisen soll es sich um ein Familiendrama handeln. Von sechs Opfern ist die Rede.

Philadelphia.. Ein 35 Jahre alter Mann hat im US-Staat Pennsylvania mutmaßlich sechs seiner Familienmitglieder getötet und einen weiteren Verwandten verletzt. Nach den Schüssen an drei verschiedenen Orten im Bezirk Montgomery County nordwestlich von Philadelphia befand sich der mutmaßliche Schütze noch auf freiem Fuß, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Reporter der Lokalzeitung "Philadelphia Inquirer" beobachteten, wie Spezialeinheiten das Zuhause des Mannes im Ort Pennsburg umstellten, wo er sich verbarrikadiert haben sollte.

Die Taten ereigneten sich bereits in der Nacht zum Montag. Wie der TV-Sender CNN berichtete, tötete der Mann seine Ehefrau und zwei weitere Familienmitglieder. Die Lage war zunächst unübersichtlich, Details kamen nur langsam ans Licht. "Ich habe verschiedene Zahlen über Tote gehört", sagte etwa ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Suche blieb zunächst erfolglos

Die Polizei suchte mit Hochdruck nach dem Verdächtigten und rief Anwohner auf, zu Hause zu bleiben und ihre Türen zu verriegeln. Wer den bärtigen Mann sehe, solle die Polizei alarmieren, hieß es. Er trage möglicherweise eine Camouflage-Uniform des Militärs und sei vermutlich bewaffnet. Er sei gewöhnlich mit einem Spazierstock oder einer Gehhilfe unterwegs. Hubschrauber kreisten über der Gegend.

Die Suche einer weiteren Spezialeinheit eines Hauses im nahe gelegenen Souderton blieb am Montag zunächst erfolglos. Nach einem Bericht des "Philadelphia Inquirer" wurde ein Mann dort offensichtlich schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Es handle sich aber nicht um den mutmaßlichen Täter, sagte Polizeichef Tim Dickinson dem Bericht zufolge. (dpa)