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Mehr Hinweise auf Noroviren als Auslöser der Magen-Darm-Epidemie

29.09.2012 | 14:38 Uhr
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Foto: /dapd/Norman Rembarz

Der Verdacht auf Noroviren als Auslöser der Magen-Darm-Epidemie bei Kindern und Jugendlichen erhärtet sich. In Sachsen wurde bei 16 Kindern eine Infektion mit dem Norovirus nachgewiesen, wie ein Sprecher des sächsischen Verbraucherschutzministeriums am Samstag in Dresden auf dapd-Anfrage sagte.

Berlin/Dresden (dapd-lth). Der Verdacht auf Noroviren als Auslöser der Magen-Darm-Epidemie bei Kindern und Jugendlichen erhärtet sich. In Sachsen wurde bei 16 Kindern eine Infektion mit dem Norovirus nachgewiesen, wie ein Sprecher des sächsischen Verbraucherschutzministeriums am Samstag in Dresden auf dapd-Anfrage sagte. Auch in anderen betroffenen Bundesländern lief die Suche nach dem Auslöser auf Hochtouren. In ganz Deutschland wurden bislang rund 7.000 Krankheitsfälle gemeldet.

Im Landeslabor Berlin-Brandenburg etwa würden während des gesamten Wochenendes Proben ausgewertet, sagte Berlins Gesundheitsstaatssekretärin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) im RBB-Inforadio. Untersucht werden müssten 37 Lebensmittel- und 30 Tupferproben, fügte die Staatssekretärin hinzu. Mit Ergebnissen sei erst Anfang der Woche zu rechnen.

Da alle in Berlin betroffenen Kitas und Schulen von dem unter Verdacht stehenden Caterer beliefert worden seien, liege es nahe, dass der Ausbruch der Krankheit "lebensmittelbedingt" sei, fügte Demirbüken-Wegner hinzu. Es gelte aber, die Laborergebnisse abzuwarten.

In Berlin wurden etwa 2.200 Fälle, in Brandenburg rund 1.700 und in Sachsen mehr als 2.800 gemeldet. Weitere Erkrankungen wurden in Sachsen-Anhalt und Thüringen registriert. Um die Aufklärung voranzutreiben, haben der Bund und die betroffenen Länder eine gemeinsame Ermittlungsgruppe gebildet, die auch am Wochenende unter Hochdruck arbeitet.

dapd

dapd

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