Mehr als 200 Delfine in der Bucht von Manila gerettet
11.02.2009 | 07:00 Uhr 2009-02-11T07:00:00+0100
Manila. In der Bucht von Manila ist etwas sehr Ungewöhnliches passiert: Mehr als 200 Delfine sind dort gestrandet. Manila ist die Hauptstadt der Philippinen.
Zum Glück bekamen die Delfine schnell Hilfe: Fischer und andere Freiwillige brachten die Tiere zurück ins Meer.
Die Philippinen liegen in Südostasien. Wer von Deutschland auf die Philippinen fliegen will, ist rund 15 Stunden unterwegs. Die in der Bucht von Manila aufgetauchten Delfine waren Breitschnabeldelfine. Normalerweise leben diese Tiere im tiefen Meer. Doch jetzt schwammen sie hilflos in dem nicht sehr tiefen Gewässer herum. Experten sagen, ein Seebeben könnte ihr Gehör beschädigt haben. Das Gehör brauchen Delfine, um sich zurecht zu finden. Es könnte aber auch sein, dass die Herde von einem kranken Tier angeführt wurde. Zum Glück halfen mehrere hundert Fischer und andere Freiwillige, die Tiere zu retten. Sie hoben die Delfine in Boote und brachten sie wieder aufs offene Meer hinaus. Etwas weiter nördlich wurden auch drei Delfine am Strand gefunden. Sie waren leider gestorben.
Breitschnabeldelfine haben einen Kopf ohne Schnabel. Ihre Kopfform erinnert an eine Melone. In jedem Kiefer sitzen zwischen 40 und 50 kleine, spitze Zähne. Experten sagen, das Überleben dieser Art ist gefährdet. (ddp)
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