Margot Honecker vermisst offenbar Deutschland
06.02.2012 | 14:20 Uhr 2012-02-06T14:20:55+0100
Berlin. Margot Honecker hat offenbar Sehnsucht nach ihrer deutschen Heimat. Das sagte die Witwe von Erich Honecker einem Medienbericht zufolge. Besonders vermisst sie demnach Wälder und Pilze.
Die in Chile lebende Witwe des früheren Staats- und Parteichefs Erich Honecker, Margot Honecker, hat offenbar Sehnsucht nach Deutschland. "Sie lebt mit dem Kopf in Deutschland", sagte der Berliner Autor Frank Schumann, der die 84-Jährige in Chile traf, dem "Berliner Kurier". Am meisten vermisse sie die Wälder und die Pilze. Schumann beschreibt sie als "sehr selbstbewusst", "tough", "sportiv" und "intellektuell voll wach". Über Deutschland informiere sie sich über das Internet, in dem sie täglich fünf bis sechs Stunden surfe.
Margot Honecker hatte Schumann im Herbst 2011 das Gefängnis-Tagebuch ihres Mannes mit rund 400 Blatt ausgehändigt. Auszüge druckt die Zeitung ab Dienstag, am 16. Februar erscheinen das Buch "Letzte Aufzeichnungen - Für Margot" im Verlag edition-ost.
Erich Honecker musste sich 1992 unter anderem wegen Totschlag im Zusammenhang mit dem Schießbefehl an der deutsch-deutschen Grenze vor Gericht verantworten. Er saß in Berlin-Moabit in Untersuchungshaft. Nach 169 Tagen Haft wurde der schwer krebskranke Honecker entlassen, das Verfahren eingestellt. Er flog umgehend zu seiner Frau nach Chile, wo der 81-Jährige im Mai 1994 seinem Krebsleiden erlag.
Schumann hatte bereits 1994 "Moabiter Notizen" von Honecker als 250-seitiges Buch herausgegeben. Darin hatte Honecker unter anderem politische Entwicklungen kommentiert. Die jetzt erscheinenden Notizen sind nach Auskunft des Verlages persönlicher gehalten. Am 25. August wäre Erich Honecker 100 Jahre alt geworden.
14:03
Sie kann doch zurückkommen und sich für Ihre Taten verantworten.Hat bestimmt niemand etwas dagegen.Aber wahrscheinlich bleibt sie dort wo sie jetzt ist ,wo sich auch schon die feigen Nazis verkrochen haben....
00:19
An Honeckers Grab
Fritzchen sitzt in der Schule und spielt mit seinen Radiergummi. Plötzlich fällt er herunter. Und Fritzchen fängt an zu suchen. Da fragt die Lehrerin die Klasse: Wenn Ihr am Grab von Erich Honecker stehen würdet, was würdet
Ihr sagen?" 1. Schüler: "Er war ein großer Volksführer." 2. Schüler: "Er wurde von seinen Volk geliebt und verehrt." Lehrerin: "Und Fritzchen was würdest du sagen?" In dem Moment sieht Fritzchen seinen Radiergummi und ruft: "Da liegt das Schwein und rührt sich nicht!"
21:03
soll mal schön bleiben, wo der Pfeffer wächst!
16:10
Ich habe nicht in der DDR gelebt, weiß also nur vom Hörensagen, was die
Dame da gemacht hat. Ob sie kommt oder da bleibt wo sie ist, ist mir völlig egal.
Ich habe in der BRD gelebt, weiß daher ziemlich gut, wie hier z.B. mit
Angehörigen von Nazi Verbrechern verfahren wurde.
So hat zum Beispiel die Witwe vom Nazi Schlächter Freisler neben ihrer reichlichen
Versorgungsrente von Bayern eine Zusatzrente in Höhe von 400 DM bekommen
weil man davon ausgegangen ist, dass der Killer nach dem Krieg Karriere im
gehobenen Dienst der BRD gemacht hätte.
Nebenbei: 400 DM hat zu der Zeit selbst der beste Hauer im Bergbau nicht verdient.
15:37
Ich lege sogar besonderen Wert auf die ausdrückliche Feststellung, dass Frau Honecker in ihrem Heimatland nicht vermißt wird. Man fragt sich aber, worin der besondere Informationsgehalt dieser Meldung liegen soll. Ist derwesten.de jetzt von Altstalinisten unterwandert worden?
15:32
Liebe Frau Honecker,
in Chile gibt es vielleicht keine Wälder und Pilze, aber das Deutschland, was Sie damals verlassen haben gibt es nicht mehr. Weder Ost, noch West.
15:10
Umgekehrt wahrscheinlich nicht ...