Lucy Liu: "Bei mir steht das Laufband im Wohnzimmer"

Nach "3 Engel für Charlie" wurde es ruhig um die Schauspielerin Lucy Liu. Jetzt ist sie mit der Serie "Elementary" wieder erfolgreich im Geschäft und erklärt im Interview, wie sie es trotz Arbeit schafft, ihr Fitnessprogramm zu absolvieren.

Als einer der "3 Engel für Charlie" wurde Lucy Liu (46) weltberühmt. Doch dann wurde es lange Zeit ruhig um die Schauspielerin. Jetzt ist sie mit der Sherlock-Holmes-Serie "Elementary" wieder sehr erfolgreich ins Showgeschäft zurückgekehrt.

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur spot on news gab Liu zu, dass sie "eine kleine Pause brauchte, um mal wieder richtig durchatmen zu können". Sie zog von Los Angeles zurück in ihre Heimatstadt New York und fühlt sich im Big Apple "dieser Tage pudelwohl".

Ihre Serie wird in New York produziert. Als TV-Star fühle sich Liu "genau am richtigen Platz im Moment, auch wenn es keine leichte Aufgabe ist, 24 Episoden zu produzieren". Zehn bis 14 Stunden Tage seien keine Seltenheit. Viel Freizeit bleibe da nicht. Doch Liu liebt den New Yorker Stress.

"Ich muss so viel arbeiten, dass ich sogar meine Zeit für ein Workout gut managen muss. Deshalb steht das Laufband jetzt bei mir im Wohnzimmer, ein wunderschönes Möbelstück", so Liu mit leichtem Zynismus in der Stimme, die als Martial-Arts-Expertin auch schon in einem der "Kill Bill"-Filme für Regisseur Quentin Tarantino ihr Talent unter Beweis stellen durfte.

Liu hat auch gleich einen weiteren Tipp für berufstätige Sportfanatiker. Da sie am Set sehr viel herumsitzt und auf ihren Einsatz warten muss, hat sie sich einen Schreibtisch ins Haus gestellt, an dem sie stehen kann.

"Und unter dem Schreibtisch steht ein Mini-Stairmaster, auf dem ich beim Einstudieren meiner Zeilen herumtreten kann", beschreibt Liu ihre innovativen sportlichen Aktivitäten.

Über den jüngsten Boom von asiatischen Schauspielerinnen in Hollywood freut sie sich natürlich besonders. "Es macht Mut. Und es ist auch wichtig, dass wir Schauspieler unterschiedlichster ethnischer Herkunft zelebrieren", so Liu. "Gerade Amerika ist ein so durchmischtes Land, da ist es schön, dass unsere ins Ausland exportierten TV-Serien das dieser Tage auch besser reflektieren."