LKA Baden-Württemberg sprengt Kinderporno-Ring
16.04.2009 | 14:20 Uhr 2009-04-16T14:20:00+0200
Stuttgart. Dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg ist ein Schlag gegen eine Kinderporno-Tauschbörse gelungen. In Deutschland wurden daraufhin mehr als 500 Computer beschlagnahmt, weltweit über 9.000 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Ermittler nutzen vor allem die Vorratsdatenspeicherung.
Das baden-württembergische Landeskriminalamt hat erneut eine Tauschbörse zur Verbreitung von Kinderpornografie ausgehoben. Bei dadurch ausgelösten Durchsuchungen wurden in ganz Deutschland über 500 Computer, mehr als 43.000 Datenträger und annähernd 800 Festplatten beschlagnahmt, wie das LKA am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Weltweit seien sogar über 9.000 Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, Festnahmen gab es auch im Ausland.
Bereits seit Mitte 2008 im Visier
Den Angaben zufolge beobachteten die Fahnder die Verbreitung von Filmen über diese Plattform bereits seit Mitte 2008. Dazu sei eine neuartige Software eingesetzt worden. Innerhalb von vier Monaten wurden damit mehr als 1.000 Internetanschlüsse allein aus Deutschland festgestellt, über die kinderpornografische Darstellungen verbreitet wurden. Die Auswertung sei noch nicht abgeschlossen. In einem Fall sei der sexuelle Missbrauch von Kleinkindern in Deutschland beendet werden.
Rund 8.000 Anzeigen hätten die Internetfahnder des LKA über das Bundeskriminalamt an 91 Nationen weitergeleitet. Nach ersten Rückmeldungen aus dem Ausland haben Ermittlungen dort zur Feststellung und Festnahme weiterer Täter geführt, wie die Behörde mitteilte.
LKA setzt auf Vorratsdatenspeicherung
Das Landeskriminalamt setzte bei den Ermittlungen auch auf die von Datenschützern heftig kritisierte Vorratsdatenspeicherung. Seit dem 1. Januar 2008 seien die Provider zur Vorratsdatenspeicherung von Internetverbindungsdaten verpflichtet. Auf Grund einer gesetzlich festgelegten Übergangszeit erfolgte die Speicherung im Wesentlichen erst zum 1. Januar diesen Jahres. Deshalb konnten in diesem Ermittlungsverfahren 377 weitere Anschlussinhaber nicht ermittelt werden, da einige Provider die Verbindungsdaten sofort nach Beendigung der Internetverbindung gelöscht hatten, wie das Landeskriminalamt weiter berichtete. (ap)
09:14
Da ich die Szene kenne kann ich nur sagen:
Danke LKA gut gemacht!
08:42
Wußten Sie, daß eine Kernaussage der NPD der Satz ist:
TODESSTRAFE FÜR KINDERSCHÄNDER
Ist etwas überspitzt formuliert und wird sich nicht durchsetzen lassen, ist aber schon mal ein guter Denkansatz.
17:51
Also, ich finds Suuuper.
14:41
Tja der Zweck heiligt halt die Mittel!
Wofür dürfen deutsche Bürger eigentlich noch verschliessbare Türen haben, ach was, wofür überhaupt Türen? Es werden hier persönliche Daten gespeichert.
Aus Australien sind Beispielsweise solche Anti-Kinderporno-Sperrlisten durchgesickert. Und, OH Wunder, es sind Seiten von unbescholtenen Leuten darauf, die nichtmal mit einer 5-Ecken-Verlinkung irgendwas mit Kinderpornos zu tun haben.
Und das der Nachbar gerne Sonntags Reizwäsche trägt und/oder schwul ist, ist nicht schlimm, kann aber trotzdem für ehrhebliche Probleme in dessen persönlichen Umfeld führen.
Was soll das also. So schlimm Kinderpornografie ist, ich kann mich über diesen zweifelhaften Erfolg nicht freuen.
14:30
Staat und Medien sind in heller Aufregung, die Polizei ermittelt mit
Riesenaufwand gegen Tausende, Gesetze werden so geändert, dass die
Balance zwischen Staatsmacht und Bürger irreperabel beschädigt wird.
Und dies nicht wegen einer Bande von Mordbrennern oder einem
bevorstehenden Staatsstreich, sondern wegen Leuten, die sich im
stillen Kämmerlein Bilder anschauen.
Dieses Phänomen wäre erklärbar, wenn die Politiker in Deutschand
extrem prüde oder religiös wären. Aber dies ist keineswegs der Fall.
Im Gegenteil, heute gehört es bei den Politikern ja schon fast zum
guten Ton, der homosexuellen SadoMaso-Szene anzugehören.
Auch scheint sich das Vorgehen gegen Kinderpornographie weitgehend
auf Überwachung und Verfolgung der Konsumenten zu beschränken. Ich
habe nicht bemerkt, dass die Forderung nach Verbot der
Kinderpornographie zu einem zentralen Thema in Verhandlungen mit
typischen Erzeugerländern wie der Ukraine gemacht werden.
Für mich bleibt nur eine Erklärung: Kinderpornografie wird als
Vorwand benutzt, um demokratische Freiheiten abzuschaffen. Keiner
will schliesslich für Kinderschänder sein, während es schon den einen
oder anderen gibt, der bei Gesetzen gegen Staatsfeinde und Hetze
protestiert.
13:45
nein, das ist nun die Rechtfertigung für die Vorratsdatenspeicherung ...
Wir sollen das doch alle SUUUPER finden.
13:39
Ein sauberer Erfolg.
Aber rechtfertigt dies wirklich die allgemeine Vorratsdatenspeicherung?