Das aktuelle Wetter NRW 15°C
Homophobie

Lady Gaga gegen Homo-Diskriminierung

21.09.2010 | 11:37 Uhr

Portland. Lady Gaga hat ein Herz für schwule amerikanische Soldaten. Vor dem Hintergrund einer Gesetzesänderung sprach sich die Künstlerin gegen die Diskriminierung von bekennend homosexuellen Truppenangehörigen aus.

Pop-Queen Lady Gaga macht sich vor einer Abstimmung im US-Kongress für die Rechte homosexueller US-Soldaten stark. Die bisherige Praxis, wonach Schwule ihre sexuelle Orientierung in der Armee verschweigen müssen, „verstößt gegen alles, wofür wir als Amerikaner stehen“, rief Lady Gaga auf einer Kundgebung in Portland im US-Bundesstaat Maine am Montag (Ortszeit) vor rund 5000 Aktivisten. Die Veranstaltung sollte zwei vor der Abstimmung über eine Gesetzesänderung offenbar unentschlossene republikanische US-Senatorinnen für die Sache der Schwulen gewinnen.“

Outing führt zu Ausschluss

Schrille Lady Gaga

Das wahre Problem ist der Hass des heterosexuellen Soldaten auf den homosexuellen Soldaten“, sagte die bekennend bisexuelle Künstlerin auf dem Podium Arm in Arm mit mehreren aus dem Dienst entlassenen homosexuellen Soldaten. Notwendig sei vielmehr ein Gesetz, das homophobe Soldaten aus der Armee ausschließe. Auch auf ihren Accounts bei den Internetdiensten Twitter und Facebook rief die 24-Jährige ihre Anhänger zur Unterstützung ihres Kampfes für die Schwulenrechte auf.

Im US-Senat stand am Dienstag eine Abstimmung über eine Vorlage zur Änderung der „Don“t Ask Don“t Tell“-Vorschrift an. Der Umgang mit Homosexuellen bei den US-Streitkräften wird darin so geregelt, dass Homosexuelle grundsätzlich zum Dienst in den Streitkräften zugelassen werden, diese ihre sexuelle Orientierung aber geheim halten müssen. Die beiden republikanischen Senatorinnen aus Maine, Olympia Snow und Susan Collins, ließen bis zuletzt offen, ob sie mit den Demokraten stimmen wollten. Seit Inkrafttreten der Regelung aus dem Jahr 1993 wurden mehr als 13.000 Armeeangehörige entlassen, weil sie sich zu ihrer Homosexualität bekannten.

DerWesten



Kommentare
21.09.2010
15:59
Lady Gaga gegen Homo-Diskriminierung
von Ein Nichtschwuler | #16

die ist wirklich gaga

21.09.2010
14:13
Lady Gaga gegen Homo-Diskriminierung
von Tante Clara | #15

Haha, Onkel Klaus heißt die Genitalpuppe um sexuellen Mißbrauch nachweisen zu können.

21.09.2010
14:11
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #14

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

21.09.2010
13:04
Lady Gaga gegen Homo-Diskriminierung
von GodblessAmerica | #13

Jaja the land of the free. *g*

Stelle mir gerade das alte Werbeplakat vor:

We want YOU mit einem Sternchen dran wo dann unten kleingedrickt steht except you are gay.

21.09.2010
13:00
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #12

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

21.09.2010
12:59
Lady Gaga gegen Homo-Diskriminierung
von hermann | #11

ab in den Iran ihr lieben Heteros, denn da gibt es keine Schwule, und das beste dreimal sagen ich verstoße dich und die alte siehste nie wieder, welch ein Paradies diese Land, findest du nicht??

21.09.2010
12:34
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #10

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

21.09.2010
12:33
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #9

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

21.09.2010
12:33
Lady Gaga gegen Homo-Diskriminierung
von Verbieter | #8

Neue Ethik-Lehre: Alle Tötern töten - dann ist endlich Ruhe - wann wird das sein - ?

21.09.2010
12:32
Lady Gaga gegen Homo-Diskriminierung
von Verbieter | #7

Die Abknaller abknallen - dann ist Ruhe - vorher wohl nicht

Aus dem Ressort
Zoo-Flusspferd "Maikel" verschluckt Tennisball und stirbt
Tiere
Im Frankfurter Zoo ist ein 39 Jahre alter Flusspferd-Bulle gestorben. Das zwei Tonnen schwere Tier hatte einen Tennisball verschluckt und ist an den Folgen verendet. Möglicherweise hat ein Besucher den Ball ins Gehege geworfen. Der Zoo hat nun Anzeige gegen Unbekannt erstattet.
Retter in Hiroshima suchen nach Erdrutsch-Überlebenden
Naturkatastrophe
Dutzende Menschen kamen in Japan bei mehreren verheerenden Erdrutschen ums Leben. Etliche Menschen werden seit der Katastrophe vermisst. Wegen erneuter Regenfälle mussten die Rettungsarbeiten zeitweise unterbrochen werden. Etwa 3000 Retter sind im Einsatz, um Überlebende zu suchen.
Deutsches Ehepaar in der Türkei gefesselt und ermordet
Türkei
Angehörige hatten seit Tagen keine Nachricht von dem deutschen Ehepaar aus dessen Urlaubsort im türkischen Alanya erhalten. Nun fand die Polizei die Leichen der beiden Touristen - geknebelt und gefesselt. Die türkische Zeitung "Sabah" berichtet von einem "barbarischen" Verbrechen.
Bamberger Chefarzt nach Missbrauchsskandal gekündigt
Körperverletzung
Nach dem Bekanntwerden des Bamberger Missbrauchsskandals hat das in die Kritik geratene Klinikum schnelle Konsequenzen gezogen: Das Haus hat dem beschuldigten Chefarzt außerordentlich gekündigt. Der 48-Jährige sitzt in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen, sich an Patientinnen vergangen zu haben.
Justiz ermittelt gegen Herzzentrum wegen Totschlagsverdachts
Organspende
Die Staatsanwaltschaft in Berlin ermittelt gegen das in der Hauptstadt ansässige Deutsche Herzzentrum. Es geht um den Verdacht, dass die Rangfolge auf Wartelisten für Herztransplantationen absichtlich manipuliert wurde. Werden leichtere Fälle bevorzugt, kann das für Schwerkranke den Tod bedeuten.
Umfrage
Das Warten hat ein Ende: Die Bundesliga startet in die neue Saison. Besonders im Ruhrgebiet ist die Fan-Kultur sehr ausgeprägt. Was bedeutet Ihnen der Fußball?

Das Warten hat ein Ende: Die Bundesliga startet in die neue Saison. Besonders im Ruhrgebiet ist die Fan-Kultur sehr ausgeprägt. Was bedeutet Ihnen der Fußball?

 
Fotos und Videos