Kripo Bozen — Wer ohne Spuren geht

KRimi Sie, die ehrgeizige Kommissarin Sonja Schwarz (Chiara Schoras), zieht ihm zuliebe von Frankfurt nach Südtirol. Lässt einen lukrativen Job sausen, damit ihr Mann Thomas (Xaver Hutter) ein marodes Weingut wieder aufpeppen kann. Mit von der Partie ist Stieftochter Laura. Soweit, so gut. Reicht wohl noch nicht als Grundlage für eine handfeste Ehekrise. Denn das alte Weingut gehört Thomas’ Ex-Schwiegermutter, deren Tochter: lange verstorben. Als hätte es „Frau Commissario“, wie sie von ihren neuen Kollegen genannt wird, nicht schon schwer genug, beginnt ihr erster Tag mit einer Verfolgungsjagd, einer Schießerei, einem Skelett und einem Leichenfund. Wer kennt’s nicht, am ersten Tag ist immer am meisten los.

Dass „Kripo Bozen“ kein gemütlicher Donnerstagabendfilm ist, sondern der Auftakt einer neuen Krimireihe, dürfte jedem nach nur wenigen Minuten klar sein. Viele Baustellen werden geöffnet, viele Verbandlungen im beschaulichen Bozen aufgedeckt. Liebe, Drama, Krimi – alles dabei. Sogar ein bisschen politisch wird’s, als syrische Flüchtlinge auftauchen. Ein wenig zu viel des Guten, möchte man am Ende sagen.

ARD, 20.15 Uhr