Klever wegen Volksverhetzung angeklagt
16.11.2009 | 17:14 Uhr 2009-11-16T17:14:00+0100
Berlin/Kleve. Sieben Betreiber eines rechtsextremen Online-Radios - darunter ein 30-jähriger Mann aus Kleve - stehen in Berlin vor Gericht. Die Angeklagten sollen auf einer Internetseite Musikstücke rechtsextremer Gruppen in einer Dauersendung abgespielt haben.
Sieben mutmaßliche Betreiber eines rechtsextremen Internet-Radiosenders müssen sich seit Montag vor dem Berliner Landgericht verantworten. Den aus Nordrhein-Westfalen, Berlin, Brandenburg sowie Niedersachsen stammenden fünf Männern und zwei Frauen wird Bildung einer kriminellen Vereinigung, Volksverhetzung sowie Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vorgeworfen. Eine der Angeklagten war nach eigenen Angaben bis zu ihrer Festnahme als «V-Mann» des niedersächsischen Verfassungsschutzes tätig. Unter den Angeklagten befindet sich auch ein 30-jähriger Mann aus Kleve.
Holocaust geleugnet
Die 20- bis 36-Jährigen sollen in unterschiedlicher Beteiligung von Juni 2006 bis März dieses Jahres auf einer Internetseite Musikstücke rechtsextremer Gruppen in einer Dauersendung abgespielt haben. Der Anklage nach traten sie dabei unter Decknamen als Moderatoren auf und kündigten die von ihnen ausgewählter Lieder mit «Sieg Heil» Rufen an. Außerdem sollen sie auf ihrer Internetseite den Holocaust geleugnet und Anleitungen zum Bauen von Bomben veröffentlicht sowie Hakenkreuze abgebildet haben.
Die Staatsanwaltschaft ist überzeugt, dass die rechtsextremen Radiomacher in der deutschen Bevölkerung den Hass und die Bereitschaft zur Gewaltanwendung gegen Minderheiten, insbesondere Juden, Ausländer, Punker und Kommunisten herbeiführen wollten, «bis hin zu deren Ermordung und dauerhafter Vertreibung». Rädelsführer des rechtsextremen Verbandes ist der Anklage nach ein 24-jähriger Berliner. Der arbeitslose Maurer soll den Sendeplan verwaltet und die Internet-Seite technisch betreut haben.
Im Auftrag des Verfassungsschutzes
Eine 31-jährige Frau aus dem niedersächsischen Soltau hatte bereits im Ermittlungsverfahren ihre Mitarbeit bei dem Neonazi-Sender gestanden. Ihr Anwalt sagte am Montag, dass die zweifache Mutter seit spätestens Oktober 2008 bis zu ihrer Verhaftung im März 2009 im Auftrag des niedersächsischen Verfassungsschutzes tätig war. Sie habe geglaubt, ihre Arbeit beim Radio sei «von Staats wegen» genehmigt gewesen, sagte der Verteidiger. Dass der Verfassungsschutz keine Kenntnis von den strafbaren Handlungen gehabt habe, sei nur «schwer nachvollziehbar».
Der 30-jährige Angeklagte aus Kleve räumte ein, zu den Mitbegründern des Senders im Jahr 2006 gehört und den Server betreut zu haben. Seinen Angaben nach waren alle außer einem 28-jährigen Mitangeklagten als Moderatoren beim Sender tätig. Der Prozess wird am Dienstag (17. November) fortgesetzt. (ddp)
18:46
Hopfen und Malz ist einzig bei dem verloren, der nicht die Ursachen eines Problems erkennt, sondern nur einen Sündenbock dafür sucht.
So wie ihr Nazis das halt immer macht lieber Nazi Technikus.
Ist doch schön einfach immer alles auf die Überfremdung zu schieben gell. Aber nicht sonderlich intelligent!!.
Einer der Gründe , warum diese komische Partei NPD keine Stimmen bekommt.Gott sei Dank
03:20
Hoppla, hier hat sich ja seit meinem Kommentar #1einiges getan.
Zu #2 KeinPlatz...:
Die 53 bezieht sich auf meinen Geburtsjahrgang
Zu #3 Name:
Die Infostände am Kaisergarten sind der letzte Ausweg der Stadt Oberhausen, nachdem alle vorher angefragten Plätze im Innenstadtbereich abgelehnt wurden. Dieser Platz wird in der Regel auf den letzten Drücker 1 Tag vor dem angefragten Termin zugewiesen. Komischerweise hat die Antifa schon Tage zuvor die Umgebung mit ihren Parolen zugepflastert (selbstverständlich ohne den Verfasser, wie eigentlich vorgeschrieben, zu nennen) und vor dem Aufbau des Infostandes ist vor Ort schon ein Haufen Fehlgesteuerter versammelt, um eine Gegendemo zu veranstalten. Fragt man sich natürlich, woher die beiden Gruppen ihr Wissen über den Ort des Infostandes haben, lange bevor der Antragsteller ihn wußte.
Zu#4hupe1:
Hopfen und Malz ist bei dem verloren, der die Gefahren von Überfremdung und ************* nicht erkennt oder schönredet und der an das Märchen vom Multikultisegen und seinen gesellschaftlichen Bereicherungen glaubt.
13:43
Jeder der die Nazikeule verdient soll sie auch bekommen. Der Nazi Technikus hat sie sich in den Foren hier auch redlich verdient!!!
Aber ich glaube da ist Hopfen und Malz verloren.
Zum Artikel: Die Braune Brut wird ihre
gerechte Strafe bekommen!
11:02
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09:42
Die Möglichkeit zum Gebrauch der Nazikeule wird ja auch fleißig genutzt.
Naja sind ja quasi im Heimatland des Alltagsrassismus.
Oh ha du kommst aus Oberhausen?! Die NPD Stände da am Kaisergarten sind ja immer ein voller Erfolg für euch...und auch sonst bekommt ihr hier ja viel gebacken. ;-) xDD
09:05
Bei braunen Kameraden wie Ihnen ist auch eine Keule nötig...bei Nachrufen auf Rieger und Haider und jeder Nutzung der Möglichkeit zur Hetze, gell Technikus53?! Nochmal meine Frage: ist die Zahl hinter ihrem Nick ihr zuletzt gemessener IQ?!
01:49
Die Möglichkeit zum Gebrauch der Nazikeule wird ja auch fleißig genutzt.
17:02
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