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Missbrauchsstudie

Katholische Kirche geht juristisch gegen Kriminologen Pfeiffer vor

10.01.2013 | 12:30 Uhr
Katholische Kirche geht juristisch gegen Kriminologen Pfeiffer vor
Nach dem Scheitern des Studien-Projekts hat Kriminologe Christian Pfeiffer seine Kritik an der katholischen Kirche erneut bekräftigt. Die Kirche wehrt sich derweil juristisch gegen die Zensurvorwürfe.Foto: dapd

Hannover.  Nach dem vorläufigen Aus für die Studie über Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche tobt der Streit um die Verantwortung fürs Scheitern des Projekts. Die katholische Kirche wehrt sich juristisch gegen die Zensur-Vorwürfe von Kriminologe Christian Pfeiffer. Der erneuerte seine Kritik.

Nach der Aufkündigung einer Missbrauchsstudie geht die katholische Kirche juristisch gegen Zensurvorwürfe des Kriminologen Christian Pfeiffer vor. Er habe von der Kirche eine Unterlassungserklärung erhalten, sagte der Direktor des ursprünglich mit der Studie beauftragten Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) am Donnerstag in Hannover. Pfeiffer sah zunächst keinen Anlass von seiner Position abzurücken, wollte sich aber noch juristisch beraten.

Zunächst bekräftigte Pfeiffer seine Kritik erneut: "Es hat den Versuch der Zensur unserer Arbeit gegeben", sagte der KFN-Leiter. Vertreter der Erzdiözese München und Freising hätten über die Arbeit und die Texte seines Instituts und die Auswahl der Mitarbeiter bei der wissenschaftlichen Aufarbeitung von Fällen sexuellen Missbrauchs durch kirchliche Mitarbeiter entscheiden wollen.

"Keinerlei Anhaltspunkte für Aktenvernichtungen"

Einspruch kam vom Sekretär der Bischofskonferenz, Hans Langendörfer. Von Kontrolle und Zensur sei in den Verträgen nie die Rede gewesen, sagte er im Deutschlandfunk. Angebliche Vertuschungen in der katholischen Kirche nach Bekanntwerden des Missbrauchsskandals, über die Pfeiffer am Mittwoch gemutmaßt hatte, wies er vehement zurück. "Es gibt keinerlei Anhaltspunkte für Aktenvernichtungen im kirchlichen Bereich", sagte er. "Wir sind dem nachgegangen", beteuerte er.

Kirche
Bischöfe bremsen Missbrauchs-Aufklärung in der Kirche

Die Deutsche Bischofskonferenz hatte angekündigt, die Zusammenarbeit mit dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen zu beenden. Das Institut war mit der Aufarbeitung des Skandals beauftragt. Kirchenrechtler werten dies als Signal für eine tiefe Spaltung der Bischofskonferenz.

Das KFN sollte in einem Forschungsprojekt die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche wissenschaftlich bewerten. Nachdem Institutschef Pfeiffer öffentlich eine zu starke Einflussnahme der Kirche kritisiert hatte, erklärte die Bischofskonferenz am Mittwoch das Ende der Zusammenarbeit. Als Hauptursache nannte sie das "zerrüttete" Verhältnis zu Pfeiffer.

Streit um Tonbandprotokolle

Langendörfer erklärte darüber hinaus, dass offenbar auch unterschiedliche Vorstellungen beim Datenschutz zu dem Ende der Kooperation beigetragen haben. "Wir hatten den Eindruck, dass es nicht gut ist, dass Tonbandprotokolle so zugänglich sind, wie Herr Pfeiffer sich das vorstellt", sagte er. Es handele sich hierbei um "delikate persönlichkeitsbezogene Daten", die mit größter Vorsicht behandelt werden müssten.

Kommentar
Warum die Studie zum Scheitern verurteilt war - von W. Bau

Die Studie zur Missbrauchsserie in der katholischen Kirche ist gescheitert. Jetzt weisen sich die Beteiligten gegenseitig die Schuld zu. Kriminologe Pfeiffer sieht seine Forschung zensiert, die Kirche ihr Vertrauen verletzt. Die Zusammenarbeit konnte auf lange Sicht nicht gutgehen - ein Kommentar.

Pfeiffer fühlte sich derweil durch die starre Haltung der Kirche zu wenig in seiner Arbeit unterstützt. Über die Begründung für die Kündigung der Zusammenarbeit zeigte er sich verblüfft. "Mich verwundert der Vorwurf des Vertrauensverlustes ebenso wie die Behauptung, wir hätten keine Einigung über den Datenschutz finden können", sagte Pfeiffer. "Da werden Nebelkerzen geworfen." Es werde wohl nach Vorwänden für den Stopp des Missbrauchsgutachtens gesucht.

Justizministerin lobt Pfeiffer

Unterstützung bekommt er von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP). Die Reaktionen der Bischöfe auf die Vorwürfe des wissenschaftlichen Leiters erweckten den Eindruck, dass man nicht alles unabhängig aufklären wolle, sagte sie im Deutschlandfunk.

Die Argumentation der Kirche, dass die Vorstellungen über den Datenschutz zu unterschiedlich gewesen seien, hält sie für unglaubwürdig. "Ich kann das nicht nachvollziehen", sagte sie. Auch bei der Aufarbeitung anderer Ereignisse in Deutschland sei das Thema nie ein größeres Problem gewesen. Den Kriminologen Pfeiffer und sein Institut halte sie zudem für eine der "ersten Adressen in Deutschland".

Kindesmissbrauch
Bischöfe stehen jetzt unter Druck

Auf der einen Seite die mehrheitlich konservativen katholischen Bischöfe, von denen viele hinter jeder Ecke erst einmal Heimtücke und bösen Willen wittern. Und auf der anderen Seite der ehrgeizige und zur Selbstdarstellung neigende Kriminologe Christian Pfeiffer, der sich nicht gern reinreden lässt....

Experte der Bundesregierung bedauert Aus für Studie

Mit Johannes-Wilhelm Rörig meldete sich nun auch der zuständige Experte der Bundesregierung zu Wort. Er bedauere, dass das Forschungsprojekt nicht fortgeführt werde, sagte der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs im ZDF-"Morgenmagazin".

Die Ergebnisse der Studie, der er ein gutes Forschungsdesign bescheinigt, seien mit Spannung erwartet worden. "Es wäre ein ganz wichtiger Baustein im Bereich der Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs in Deutschland gewesen", betonte Rörig, der am Donnerstag in Berlin den Startschuss für die bundesweite Kampagne "Kein Raum für Missbrauch" gab. (dpa/dapd)



Kommentare
10.01.2013
21:05
Katholische Kirche geht juristisch gegen Kriminologen Pfeiffer vor
von 1980yann | #12

@6 traurigeWahrheit
Also gerade im Gutachten zum Thema Sebnitz steht ein ganz entscheidender Satz: die abschließende Beurteilung der Glaubwürdigkeit der Zeugenaussagen sei nach Aktenlage nicht möglich und von der Polizei sei durch erneute Befragung festzustellen, wie diese zustande gekommen seien. (Spiegel 49/2000, http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-17976118.html ) Und später brach der Fall dann tatsächlich aufgrund massenhafter falscher eidesstattlicher Versicherungen zusammen.
In der Rechtsextremismus-Studie nennt Pfeiffer die Fragestellungen und Ergebnisse, aus denen er seine Schlüsse zieht. Hier steht es jedem frei, zu anderen Schlüssen zu kommen. Was ist gegen so eine transparente Vorgehensweise einzuwenden?

Übrigens haben die Bischöfe ihn bei seiner Beauftragung noch stolz präsentiert - ihn jetzt nachträglich schlecht zu machen, ist unredlich.

10.01.2013
20:15
Katholische Kirche geht juristisch gegen Kriminologen Pfeiffer vor
von Musashi | #11

Und darüber hinaus wird er bestimmt noch exkommuniziert oder mit Kirchenbann belegt. Der Ärmste;-)!!! Was war denn dabei zu erwarten? Die Sache ist ungefähr genau so erfolgreich, wie die "Selbstverpflichtung" von großen Konzernen oder Banken!!! Da gehe ich mit Kommentar 4 absolut konform.

10.01.2013
18:33
Pädophile werden in der Kirche einfach versetzt und alles geht weiter.
von Elisabeth_DW | #10

An die Katholiken hier. Es tut als Opfer weh, wenn Ihr meint es gäbe kein spezielles Missbrauchsproblem in der katholischen Kirche. Sexualität außerhalb der Ehe ist Sünde für Katholische. Bis ich verstand, dass es Sünde war, was der gute Pfarrer da macht, war es schon zu spät. Ich war ein katholisches anständiges Kind im Kommunionsalter. Wie fürchterlich habe ich mich geschämt. Als ich endlich den Mut fand meinen katholischen Eltern das ansatzweise anzuvertrauen, gab es nur Ärger. Weil Sie trauten das einem kath. Priester einfach nicht zu, da er doch über solchen Dingen steht. Sexueller Missbrauch ist Vergewaltigung von Kindern mit enormen Folgen. Das ist doch eine Straftat und keine Lapalie. Diese Straftäter einfach nur zu versetzen und zu hoffen, dass diese nicht rückfällig werden, ist doch fahrlässig. (Rückfallquoten sind über 50%).

1 Antwort
Hallo Elisabeth_DW
von Y5ANN | #10-1

Was die RKK, bzw. alle Kirchen betrifft, kriege ich inzwischen ohnehin sofort einen dicken Hals, wenn ich nur die Namen dieser engstirnigen, überheblichen und arroganten Verbrechervereine höre.
Aber wenn ich dann auch noch lesen muss, was Sie scheinbar durchgemacht haben, dann laufe ich wirklich Gefahr, daß mein Zorn buchstäblich ausbricht.

Es tut mir sehr leid für Sie, ...vor allem, daß Sie offenbar keinen Rückhalt bei Ihren Eltern fanden. Das -so weiss ich aus eigener Erfahrung- schmerzt fast am meisten.
Ich wünsche Ihnen alles Gute und hoffe für Sie, daß Sie weiterhin den Mut und die Stärke besitzen, trotz aller Widernisse stets zu sagen, was Ihnen geschehen ist.

10.01.2013
18:04
Schafft endlich die kirchlichen Sonderrechte ab
von Menetscha | #9

Es wird allerhöchste Zeit, den derzeitigen Rechtsstatus der Kirchen (alle Religionen) mit ihren nicht nachvollziehbar begründbaren Rechtsprechungsrechten abzuschaffen. Glauben heißt nicht wissen und nichts belegen können.

Gebt ihnen den Status eines Vereins und gut ist. Jeder kann in einen Verein eintreten, wenn er will. Aber diese Typen dürfen nicht einen derartigen Einfluß behalten, wie man in ihnen heute leider noch zugesteht.


1 Antwort
Katholische Kirche geht juristisch gegen Kriminologen Pfeiffer vor
von bretagnefan61 | #9-1

Genauso denke ich auch.

10.01.2013
17:58
Katholische Kirche geht juristisch gegen Kriminologe Pfeiffer vor
von nussknacker | #8

Pfeiffer ist ein angesehender seit Jahrzehnten tätiger Wissenschaftler und dem glaube ich!
Der katholischen Kirche glaube ich NICHTS!

10.01.2013
17:33
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Name von Moderation entfernt | #7

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10.01.2013
16:09
Nun ja.....
von traurigeWahrheit | #6

Christian Pfeifer hat schon so manche zweifelhafte Studie vom Stapel gelassen, daher kann man ihn nicht ernst nehmen. Unvergessen seine "Rechtsextremismus Studie unter Jugendlichen", die wegen schwerer Mängel von allen Seiten zerrissen wurde. Auch der Fall Sebnitz, der einen ganzen Ort unter Generalverdacht stellte, wird immer mit Christian Pfeifer in Verbindung gebracht werden.

Im übrigen gibt es kein Missbrauchsproblem in der katholischen Kirche, es gibt aber sicher ein Missbrauchsproblem in der gesamten Gesellschaft. Die heutige Kirche als liebster Sündenbock der "aufgeklärten" Gesellschaft ist nicht krimineller als andere Institutionen. Im Gegensatz zu alternativen Schulformen, wo es auch Missbrauch ohne Ende gegeben hat, kann man sich bei Kirchenkritik aber der breiten Unterstützung von Politikern, Journalisten und Forenhelden sicher sein.

5 Antworten
Katholische Kirche geht juristisch gegen Kriminologe Pfeiffer vor
von mehlbox | #6-1

ich hoffe für sie dass sie keine kleinen jungs in ihrer familie haben. wieseo können sie diese kirche die seit urzeiten so viel schuld im namen gottes auf sich geladen hat noch verteidigen. wieviel kriege haben sie im namen gottes geführt und wieviele leichen pflastern den weg der kirche. die ganze rkk gehört mitsamt ihrem oberindianer abgeschafft, um nicht härtere worte zu gebrauchen.

Katholische Kirche geht juristisch gegen Kriminologe Pfeiffer vor
von wimmel | #6-2

Pfeiffer ist einer der besten Adressen in Europa, Sie schreiben Unsinn !

Katholische Kirche geht juristisch gegen Kriminologe Pfeiffer vor
von sapperlott | #6-3

@ #6 traurige Wahrheit

Wenn ich Langeweile habe, lese ich gerne mal in diesen Foren, weil die sog. Kommentare zumeist sehr amüsant sind. Zu 95% spricht hier der Stammtisch, der über ein schwarz-weiß Denken (Denken??) nicht hinauskommt. Ihr Kommentar gehört in der Tat zu den niveauvollen 5%, der sich erfreulich vom restlichen Bodensatz abhebt. Sie differenziern und zeigen Hintergrundwissen. Ich befürchte allerdings, dass Ihr Beitrag Perlen vor die Säue geworfen ist.

Katholische Kirche geht juristisch gegen Kriminologen Pfeiffer vor
von mehlbox | #6-4

#6-3 wünsche auch ihnen nicht das was ich unter 1 geschrieben habe.

@sapperlott | #6-3 u. traurigeWahrheit | #6
von vaikl2 | #6-5

Natürlich gibt es kein Missbrauchsproblem *innerhalb* der RKK, dafür sorgen ja schon Bischofskonferenz und ein verstaubtes "Kirchenrecht", welches gnädige Amnesie über die intern mit einem "Dududu!" abgeurteilten Fälle kommen lässt.

Dass Pfeiffer öffentlich früher als andere Kriminologen und "Verfassungsschützer" den Rechtsextremismus in der Mitte unserer Gesellschaft geißelte, scheint einigen Kommentatoren immer noch derart zu missfallen, dass man ihn auch heute noch in einem völlig anderen Zusammenhang diskreditieren möchte. Was Ihnen aber nicht gelingen wird.

10.01.2013
15:12
Katholische Kirche geht juristisch gegen Kriminologe Pfeiffer vor
von derM | #5

Einfach austreten aus der Verbrecherorganisation "Katholische Kirche" und gut ist. Wer an Gott glauben will, der braucht keine Kirche. Wer nicht austritt unterstützt dieses **** nur.

10.01.2013
14:28
Katholische Kirche geht juristisch gegen Kriminologe Pfeiffer vor
von Faltengesicht | #4

Die katholische Kirche will wohl selber aufklären und anschließend alles unter den Teppich kehren.
Aber das mit der Selbstaufklärung ist so,als wenn die Mafia ihren eigenen Morde aufklären will .

10.01.2013
13:59
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Name von Moderation entfernt | #3

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1 Antwort
Katholische Kirche geht juristisch gegen Kriminologe Pfeiffer vor
von 1980yann | #3-1

Die Entschädigungen waren lächerlich gering, die Hotlines sind inzwischen abgeschaltet und die Aufklärung ging nur so weit, dass man sich mit Pfeiffers Namen schmückte. Dass er aber die Wahrheit publik macht, daran hatte die Kirche kein Interesse. Vor allem nicht, nachdem die Öffentlichkeit weniger über das Thema sprach.
Über die Bemühungen der Odenwaldschule ist mir wenig bekannt, aber im Zweifelsfall sollte man seine Kinder von beiden Institutionen fernhalten.

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