Kate und William warten aufs königliche Baby Nr. 2

Sie warten auf Baby Nr. 2: Thronfolger William und Gattin Kate.
Sie warten auf Baby Nr. 2: Thronfolger William und Gattin Kate.
Foto: imago
Was wir bereits wissen
Der britische Thronfolger und Gattin Kate müssen sich noch in Geduld üben, ebenso die Fans der Royals. Ein Boom wie beim ersten Kind blieb jedoch aus.

London.. Die ersten Fans sind vor dem St.-Mary’s-Krankenhaus in Paddington schon aufgezogen. „Um nichts in der Welt wollte ich das verpassen“, sagt John Loughry, „man erlebt Geschichte mit.“ Der 60-jährige Royalist aus Wandsworth, ganz in den britischen Nationalfarben bekleidet, wartet auf die Geburt des „Royal Babys“. Jederzeit könnte Kate, die Gattin von Prinz William, eingeliefert werden, und ein Geschwisterchen für Baby George zur Welt bringen. Loughry will mit dabei sein. „Ich würde hier gerne auf dem Bürgersteig übernachten“, sagt er, „aber die Polizei verscheucht mich, freundlich, aber bestimmt.“ Jetzt nächtigt er auf einer Parkbank um die Ecke.

Außer einigen Superfans, die sich hier versammeln, ist es aber noch ruhig vor dem „Lindo-Wing“, der Privatklinik, wo Kate für ihre zweite Niederkunft einen zehnprozentigen Preisnachlass bekommt. Kein Vergleich mit der Situation im Juli 2013 als die ganze Welt auf die Geburt des ersten Kindes des Herzogpaars von Cambridge wartete, und das wochenlang. Damals campierten neben den Fans auch die Reporter aus aller Herren Länder, drei Reihen tief. Je länger es dauerte, umso fiebriger wurde die Atmosphäre.

"The heir and the spare" - Der Thronfolger und der Ersatz

Erst wenn die offizielle Ankündigung des Kensington Palastes kommt, dass Kate eingeliefert wurde, haben dieses Mal die Reporter Zutritt zu ihren Plätzen. Zum anderen ist es das typische „Auch ist es das ,Zweite-Baby-Syndrom’“, das für Gelassenheit sorgt. Ein Royal-Baby ist aufregend, aber nicht so aufregend wie die Ankunft eines Stammhalters. „The heir und the spare“, sagen die Engländer, der Thronfolger und der Ersatz.

Windsor Irgendwann „zwischen Mitte und Ende April“ sei der erwartete Geburtstermin, hatte Kate verraten, und jetzt freuen sich die Superfans, dass die Ankunft des Geschwisterchens für George auf den 29. April, den vierten Hochzeitstag von William und Kate, fallen könnte. Kein Wort vom Kensington Palast, wie es der Herzogin, die früh in ihrer Schwangerschaft unter schwerer Morgenübelkeit litt, so kurz vor der Niederkunft geht.

Offizielle Verlautbarungen wird es nur bei der Einlieferung und nach erfolgter Geburt geben. Dann wird wieder wie beim letzten Mal auf einer Staffellei vor dem Buckingham Palast eine Bulletin ausgestellt, das das Geschlecht, das Gewicht und die Geburtszeit des Babys verrät.

Kate wünscht sich einen Sohn, William eine Tochter

Kate und William wissen nicht, ob George eine Schwester oder einen Bruder bekommen wird. Der Vater wünscht sich eine Tochter, Kate dagegen hatte eine Vorliebe für einen zweiten Jungen geäußert. Die Briten scheinen sich auf ein Mädchen einzustellen, will man den Wettquoten Glauben schenken. Favorit bei den Namen ist Alice. Ein Mädchen könnte für die Volkswirtschaft Millionen wert sein, meint das „Centre for Retail Research“, und besonders die Modeindustrie würde profitieren.

William muss nicht von seinem Stützpunkt in Norwich, wo er eine Ausbildung zum Rettungshubschrauberpiloten macht, zurück nach London eilen. Er hat sechs Wochen Vaterschaftsurlaub bekommen. Bis zum 1. Juni hat er frei und wird seiner Frau im Kreißsaal beistehen können.

Nach der Geburt wird die Familie erst ein paar Tage in London, im Kensington Palast, bleiben, bevor sie zu ihrem neuen Heim „Anmer Hall“ in der Grafschaft Norfolk aufbricht. Dort wird Kate von ihrer Mutter Carol Middleton unterstützt werden, die schon in den ersten Wochen nach Georges Geburt dem jungen Paar eine große Hilfe war.