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Orden

Karnevalisten zeichnen Til Schweiger für seinen Humor aus

26.01.2013 | 13:44 Uhr
Verleihung Karl Valentin Orden

München.  Karnevalisten haben bekanntlich viele lustige Ideen. Diesmal haben sie sich entschieden, den Schauspieler Til Schweiger für seinen Humor auszuzeichnen. Er bekam in München den Karl-Valentin-Orden verliehen. Laudator Heiner Lauterbach erkannte sogar Parallelen zwischen Valentin und Schweiger.

Der Schauspieler und Regisseur Til Schweiger ist am Freitagabend in München mit dem Karl-Valentin-Orden ausgezeichnet worden. Der Preis wird alljährlich von der Münchner Faschingsgesellschaft Narrhalla verliehen und gilt als höchste karnevalistische Auszeichnung in Bayern. "Ich will, dass die Leute lachen", sagte Schweiger in seiner Dankesrede. "Humor ist das Einzige, was im Leben zählt. Lachen macht uns Menschen aus."

Schweigers Film- und Fernsehkollege Heiner Lauterbach verwies in seiner Laudatio auf Parallelen von Schweigers Schaffen zum Werk des großen bayerischen Humoristen Karl Valentin, nach dem der Orden benannt ist. Schweiger habe, wie Valentin, "Lust an Extremen und Widersprüchlichkeiten".

"Keinohrhasen", "Zweiohrküken" und "Kokowääh"

Außerdem liebe er Wortklaubereien wie "Keinohrhasen", "Zweiohrküken" und "Kokowääh" - so Titel seiner jüngsten Filmkomödien.

Die aus vergoldetem Sterlingsilber gefertigte Auszeichnung zeigt Valentin auf einem Fahrrad. Zu den bisherigen Träger der Auszeichnung zählen Franz Josef Strauß, Helmut Kohl, Peter Ustinow, Loriot, Alfred Biolek, Thomas Gottschalk und Maria Furtwängler.

Vergangenes Jahr wurde der Profi-Boxer Wladimir Klitschko geehrt. Schweiger zählt zu den prominentesten deutschen Film- und Fernsehschauspielern. Darüber hinaus arbeitet er als Regisseur, Produzent, Drehbuchautor und Synchronsprecher. Am 10. März debütiert Schweiger in der ARD als neuer Hamburger "Tatort"-Ermittler Nick Tschiller. (dpa)

Til Schweiger im neuen Tatort

 



Kommentare
26.01.2013
20:57
Karnevalisten zeichnen Til Schweiger für seinen Humor aus
von schRuessler | #1

Für diese absurde Idee hat die Münchner Faschingsgesellschaft auf jeden Fall selber einen Orden für besonders schrägen Humopr verdient.

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