Kachelmanns Ex-Geliebte will Jauch-Sendung stoppen

Kachelmanns Ex-Geliebte will gegen weitere Äußerungen des Wettermoderators vorgehen.
Kachelmanns Ex-Geliebte will gegen weitere Äußerungen des Wettermoderators vorgehen.
Foto: dapd
Was wir bereits wissen
Die Rechtsstreitigkeiten zwischen Jörg Kachelmann und seiner Ex-Geliebten gehen weiter. Claudia D. will die Verbreitung der ARD-Sendung "Günther Jauch" verhindern, weil Kachelmann sie dort als Lügnerin bezichtigt hatte. Der Wettermoderator zieht indes wegen Schadensersatzforderungen gegen die Ex-Geliebte vor Gericht.

Schwetzingen.. Die ehemalige Geliebte von Wettermoderator Jörg Kachelmann will die weitere Verbreitung der am vergangenen Sonntag ausgestrahlten ARD-Sendung "Günther Jauch" in Teilen stoppen. Ein entsprechendes Schreiben sei am Mittwoch an den zuständigen Norddeutschen Rundfunk (NDR) gesendet worden, sagte ihr Anwalt Manfred Zipper. Der NDR bestätigte den Eingang bislang nicht.

Meistgelesene Bücher Kachelmann und seine Ehefrau Miriam waren bei Jauch zu Gast. Die frühere Geliebte Claudia D. will verhindern, dass die dort gegen sie gerichteten Äußerungen, sie sei eine "Falschbeschuldigerin" und eine Lügnerin, weiter verbreitet werden. Noch ist die Sendung ungekürzt im Internet unter anderem in der ARD-Mediathek verfügbar.

Gerichtstermin für Schadensersatzforderung

Die Frau will derzeit auch zwei weitere Kachelmann-Äußerungen verbieten lassen. Eine gerichtliche Entscheidung stand am Mittwochnachmittag noch aus.

Eineinhalb Jahre nach dem Freispruch für Jörg Kachelmann treffen sich der Wettermoderator und seine Ex-Geliebte außerdem wegen einer Schadensersatzforderung Kachelmanns vor Gericht. Das Landgericht Frankfurt lud beide zu einer Verhandlung am 31. Oktober, bei der es um eine Summe von 13.352,69 Euro geht, wie das Gericht am Mittwoch mitteilte. Der 54-Jährige verlangt Geld zurück, das er für Gutachter während des Vergewaltigungs-Prozesses gegen ihn aufgewendet hatte.

Claudia D. hatte ihn der Vergewaltigung bezichtigt und vor das Landgericht Mannheim gebracht. Nach dem Freispruch vom Mai 2011 ging der Rechtsstreit weiter. (dapd)