Unicef-Bericht
Jedes zweite Kind leidet unter Armut und Hunger
19.11.2009 | 23:30 Uhr 2009-11-19T23:30:00+0100
Berlin. Vor 20 Jahren wurde die Kinderrechtskonvention verabschiedet, doch der Hälfte aller Kinder weltweit fehlt es am Nötigsten, wie der Jahresbericht des Kinderhilfswerks Unicef zeigt. Klimawandel und Finanzkrise verschlimmern die Situation. Auch die Lage in Deutschland ist beunruhigend.
Auch 20 Jahre nach Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention fehlen jedem zweiten der rund 2,2 Milliarden Kinder auf der Welt wichtige Lebensgrundlagen wie ausreichende Nahrung, medizinische Hilfe oder ein Dach über dem Kopf. Die Kinderhilfsorganisation Unicef wies am Donnerstag in ihrem Jahresbericht darauf hin, dass Kinder besonders von der Finanzkrise, dem Klimawandel und wachsenden sozialen Gegensätze bedroht sind.
Allerdings gibt es auch Lichtblicke, etwa bei der Kindersterblichkeit: Während 1990 noch 13 Millionen Kinder ihren fünften Geburtstag nicht erlebten, sind es heute noch knapp neun Millionen.
Die Kinderrechtskonvention wurde am 20. November 1989 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet. Sie soll jedem Menschen unter 18 Jahren das Recht auf Bildung, auf Schutz vor Missbrauch und Gewalt und das Recht, an Entscheidungen beteiligt zu werden, sichern. „Kinderrechte sind Menschenrechte und Menschenrechte müssen geschützt werden in allen Politikfeldern“, sagte Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) bei der Vorstellung des Berichts in Berlin.
Krankheitsrisiken wachsen
Die Situation von Millionen Kindern weltweit ist aber weiterhin dramatisch schlecht. Rund 200 Millionen Kinder unter fünf Jahren sind durch chronischen Nahrungsmangel in ihrer Entwicklung geschädigt. Die Finanzkrise verschärft laut Bericht das Ausmaß von Armut, Hunger und Krankheiten bei Kindern in den Entwicklungs- und Schwellenländern. Die Weltbank hat prognostiziert, dass in den von der Krise besonders betroffenen Entwicklungsländern zwischen 200.000 und 400.000 Kinder zusätzlich sterben könnten, wenn die Krise ungebremst fortschreitet.
Die ärmsten Kinder sind laut Unicef am härtesten von Naturkatastrophen in Folge des Klimawandels betroffen. Das Krankheitsrisiko für Kinder durch starke UV-Strahlung und Infektionen wie Lungenentzündung, durchfall und Malaria wachse.
Jedes sechste deutsche Kind wächst in Armut auf
Die deutsche Unicef-Botschafterin Sabine Christiansen wies darauf hin, dass auch die Situation der Kinder in Deutschland beunruhigend sei. Zwar verfügten die 6- bis 13-Jährigen in Deutschland über eine Kaufkraft von 2,6 Milliarden Euro. Trotzdem wachse jedes sechste Kind in Armut auf.
„Bildungsarmut und wirtschaftliche Armut hängen zusammen“, betonte die frühere ARD-Moderatorin. Jährlich würden 70.000 bis 80.000 Jugendliche die Schulzeit ohne Abschluss abbrechen, das entspreche neun Prozent eines Jahrgangs.
Die 4,5 Millionen Kinder und Jugendlichen ausländischer Abstammung hätten es besonders schwer, sagte Christiansen. Nur jeder zweite Türke besuche eine Hauptschule und nur jeder achte ein Gymnasium. (ap)

08:27
# 19 fenta
Sie haben doch den falschen Eindruck von Deutschland.
Hier leben völlig unauffälllig,
Chinesen
Vietnamesen
Spanier
Italiener
Portugiesen
Griechen
Syrer
Polen
Tsechen
usw,usw.
Keiner dieser Menschen wird auffälig und fordert permanent irgend etwas, sei es Kurse, welche wohl schlecht besucht werden, Moscheen und weiter so.
Keiner liegt so daneben wie eben die Türken, [Editiert von Moderation] oder Libanesen.
Aber überlegen Sie einmal, wieviele Leute aus den verschiedenen Ländern hier schon seit generationen ihren Lebensunterhalt bestreiten, egal ob Restaurant, Eissalon, Werkstatt oder sonstiges. Aber wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit, so einfach ist das, wir brauchen hier wirklich kein neues Ostanatolien mehr, die Zeit ist vorbei.
[Editiert von Moderation]
Gerade Frau Roth ist hierfür verantwortlich.
Ich hoffe ich habe nichts geschrieben, was zur sofortigen Löschung beiträgt, bevor Sie, Nr. 19 es gelesen haben.
07:14
Schnell noch in der letzten Reihe das Wort Türke untergebracht. So kann die WAZ sicher sein das sich die Klicks erhöhen und die Reklame an den Seiten auch richtig viel Geld einspült.
Der kleine WAZ Kommentar Schreiber, eben der Unterschicht entwichen, muss sein EGO aufbügeln und über Unbekannte Minderheiten losgehen.
Mit ungebildeten Stammtischparollen wird dann wieder das Gehirngewaschen. Die WAZ mitten drin. Da soll man meinen deutsche hätten aus der Geschichte mal was gelernt.Aber anscheinend wünschen sich doch die meisten hier das blond,blaue Augen und arbeitsschaffend doch gewonnen hätte.
DIeser Spiegel der versagten Politik ist eine Katastrophe. [Editiert von Moderation] Vielleicht solltet Ihr mal darüber nachdenken das KEINER einfluss darauf hat in welchem Land er geboren wurde. Und was ist schon deutsch? Schon mal darüber nachgedacht das Ihr EIN Land von vielen seit ? Dazu noch ziemlich unbeliebt im Ausland...genau WEGEN der Einstellung.
Gruss Euer Ausländer mit einer [Editiert von Moderation] Integrierten Staatsbürgerschaft. BIn nicht mal Moslem so ein scheiss....
06:31
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03:01
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02:03
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23:22
[Editiert von Moderation - Bezog sich auf entfernten Kommentar]
22:19
Nahrungsmittel gibt es genug. Die Milch kostet ja bei uns nix und die Milchbauern kippen es immer mal weg zum Beispiel^^
Ausserdem darf man nicht immer dem Westen die Shcukd in die Schuhe schieben. Rhodesien war ja mal die Kornkammer Südafrikas, dann kam Mugabe und nun hungert man im Zimbabwe, weil alles brach liegt. In einem der fruchtbersten Ländern überhaupt.
Afrika ist eben nicht nur Wüste. Sie könnten halb Europa ernähren nur herrscht überall Krieg.
Und Korruption ist überall in Afrika vorhanden.
Und das restliche Geld versinkt in den Händen der Wohltätigkeitsorganisation. Ankommt tut der kleinste Teil.
Und was ankommt hilft, so makaber es klingt der Bevölkerungsentwicklung die die Not noch verschlimmert.
Und ich habe gesagt, dass man die ganze Shculd nicht auf den Westen schieben soll, aber zumindestens teilweise hat der Westen natürlich schuld.
Zum Beispiel werden die ganzen Hühnerreste, die hier keiner braucht nach Afrika verschifft und dort für ein paar Cents verkauft. Die Folge- die dortigen Hühnerzüchter gehen pleite.
Das selbe haben teilweise auch die tollen Altkleidercontainer verursacht- aber asiatische Kleidungsindustrie häte die afrikanische auch so getötet.
21:34
@glaubenix, wo das Geld geblieben ist fragen Sie?
Ganz einfach:
Verwaltungsgebäude der Organisation, die Organisatoren, Verwaltungsmitarbeiter, usw....alle wollen leben!
Wenn ich Spende, geh ich nach Ob.zum Kinderdorf und spende vor Ort.
Da weiß ich wo das Geld bleibt.
Außerdem nehmen die auch sehr gerne Sachspenden!
Glück auf!!!
21:00
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20:24
Wo ist den das viele Geld aus den 60ern,70ern,80ern,90ern Jahren geblieben.
Versickert, weil es niemand kontrolliert hat.
Ich kann diese Wehleidigkeit nicht mehr ertragen.
Brot für die Welt, Miserior und wie sie alle heissen.
Wo sind die Unsummen denn geblieben.
Seit den 60igern wurde gesammelt für Brunnenbau in Afrika.
Wenn das ganze Geld nur an unerfahrene Leute gegeben wurde, schön dumm von den Organisationen.