Jäger überlebt Angriff eines Grizzly-Bären
21.09.2011 | 11:18 Uhr 2011-09-21T11:18:00+0200
Anchorage. Ein 65 Jahre alter Jäger ist in Alaska bei der Elchjagd von einen Grizzlybären angegriffen und schwer verletzt worden. Der Bär hatte offenbar einen getöteten Elch beschützen wollen.
Ein Jäger im US-Staat Alaska hat den Angriff eines Grizzly-Bären schwer verletzt überlebt - und das war erst der Anfang seines Kampfes. Wie Rettungskräfte erklärten, ging der 65-jährige Donald „Skip“ Sanford mehr als eine Stunde zurück zum Lager, wurde mit einem Boot flussabwärts gefahren und dann mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht.
Die Polizei erklärte, der Mann sei etwa acht Kilometer von einer Hütte entfernt auf der Jagd nach Elchen gewesen, als der Bär ihn angegriffen habe. Sein Kamerad Monty Dyson sagte der Zeitung „Anchorage Daily News“, Sanford habe das Camp am Montagnachmittag verlassen, um nach einem verlorenen Funkgerät zu suchen. Sanford erklärte den Rettern, der Bär sei etwa 70 Meter entfernt gewesen, als er ihn bemerkt habe. Er habe nur noch Zeit für einen Schuss gehabt, bevor der Bär seine Pranken in ihn geschlagen habe.
Der Grizzly biss Sanford in den Kopf, riss an seinem Ohr und brachte ihm tiefe Kopfwunden bei. Die Klauen des Tieres schlugen in Sanfords Rücken. Der Angriff dauerte etwa 45 Sekunden, bevor der Bär von seinem Opfer abließ.
Retter per Satellitentelefon alarmiert
Dyson schaltete sein Funkgerät ein, nachdem er den Schuss gehört hatte. „Er murmelte ‘Monty, ein Bär hat mich gepackt’“, erzählte Dyson. Er ging in die Richtung, aus der der Schuss kam und fand seinen blutüberströmten Freund. Dyson funkte seinen Sohn an, der sofort ein Boot bereit machte. Auf dem Weg trafen sie weitere Jäger, die mit einem Satellitentelefon die Retter alarmierten.
Einer von ihnen war Joe Snyder, der den Jägern mit einem Motorboot entgegenfuhr. „Skip lag in dem kleinen Boot, mit schweren Blutungen, zitternd, wahrscheinlich geriet er gerade in einen Schockzustand“, sagte Snyder der Zeitung. Sie legten Sanford in das Motorboot, begannen mit Erster Hilfe und brachten in zur Hütte. Von dort wurde er mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus in Anchorage gebracht.
Bär beschützte einen toten Elch
Sanford sei in gutem Zustand, sagte eine Krankenhaussprecherin am Dienstagabend. Snyder beschrieb ihn als „hart wie Stahl“.
Dyson fand später Sandords Rucksack, rund 30 Meter von einem Elchkadaver entfernt. „Dieser Bär beschützte einen getöteten Elch, den er hatte, und Skip kam einfach dazu und ich glaube, das ist der Grund, warum der Bär ihn angriff.“ (dapd)

12:17
@3:
Ahahahahaha hahahahahaaaa hahahahaha!
Muuuuuahahahahaha har har har
Das war soooo witzig!
Einmalig, wie schlagfertig doch manche ach so aufgeklärte und selbstbestimmte, endlos glückliche Zeitgenossen sind.
16:44
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
14:01
Die Menschen sollten den Bären nicht ihr Essen wegnehmen.
Auch keine Fische , wie der Angler von John West
http://www.youtube.com/watch?v=1BBzpLEjAr8
13:56
Blos mit der Frau des Nächsten klappt das nicht mehr so gut. Die Frauen wollen doch partout nicht mehr als Besitztum der Männder gelten...
12:01
1:0 für den Bären! Und das ist auch gut so!
Oder um es mal mit den Worten der Abergläubischen zu sagen:
Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen. Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgendetwas, das deinem Nächsten gehört.
Da gehört dann auch das Essen zu! :-)
.
10:56
Der Bär beschützte sein Essen...
11:28
Die Bären sind los. Naja, wenn man ihm auch den Elchwurstbelag vom Brot nehmen will ... Schlecht für den Eindringling im Bärenrevier.