Das aktuelle Wetter NRW 9°C
Kino

Hunderte bewerben sich als Komparsen für Clooney-Film

26.01.2013 | 16:37 Uhr
Hunderte bewerben sich als Komparsen für Clooney-Film
Hunderte bewerben sich im Filmstudio Babelsberg als Komparsen für den neuen Clooney-Film.Foto: dpa

Potsdam.  Tausende Männer aus Berlin und Brandenburg könnten bald für den neuen Film des Schauspielers und Regisseurs George Clooney vor der Kamera stehen. Für seine Produktion "The Monuments Men" werden Komparsen aus der Hauptstadtregion gesucht. Zur Registrierung kamen am Samstag Hunderte.

Als Komparsen für einen Film von Oscar-Preisträger George Clooney haben sich Hunderte Menschen im Filmstudio Babelsberg beworben. Bei klirrender Kälte reihten sie sich am Samstag geduldig in die Schlange, um in dem Film "The Monuments Men" mitmachen zu können. Nach gut einer Stunde waren laut Studio die ersten 1000 Menschen registriert.

Wie von der Castingagentur "Filmgesichter" gewünscht, bewarben sich vor allem Männer. Denn in dem Film, der in der Zeit des Zweiten Weltkrieges spielt, soll es Massenszenen mit Soldaten geben. "Wir brauchen zwischen 5000 bis 8000 Komparsen", sagte Studiosprecher Eike Wolf.

Babelsberg produziert das Projekt mit Clooney, der auch Regisseur ist. Anfang März sollen die Dreharbeiten starten, die vor allem in Berlin und Brandenburg stattfinden. Die Bewerber erfahren in den kommenden Wochen, ob sie als Komparsen dabei sind.

Lesen Sie auch:
George Clooney regelmäßig in Potsdamer Filmstudio

Hollywood-Star George Clooney hält sich derzeit regelmäßig in Potsdam auf. Der 51-Jährige hat beim Filmstudio Babelsberg sein eigenes Büro und bereitet in Berlin den Dreh seines Films "The Monuments Men" vor. Zum Start im März werden weitere Hollywood-Größen erwartet.

"The Monuments Men" spielt gegen Kriegsende: In einem Wettlauf gegen die Zeit versuchen Kunsthistoriker und Museumskuratoren, bedeutende Kunstschätze in Sicherheit zu bringen, bevor Hitler sie zerstören kann. Neben Clooney werden am Set weitere Hollywood-Stars erwartet wie Matt Damon ("Bourne Identity"), Cate Blanchett ("Aviator") oder Daniel Craig ("James Bond"). (dpa/dapd)



Kommentare
Aus dem Ressort
Schüsse aus der Dienstwaffe - Wann Polizisten töten dürfen
Polizei
Wenn Polizisten zur Waffe greifen, ist die Aufregung meist groß. So auch vergangene Woche, als ein Beamter in Goch einen 37-Jährigen mit drei Schüssen tötete. Der Mann soll die Beamten angegriffen haben. In solchen Situationen, sagt ein Experte, haben Polizisten keine andere Wahl.
Pionier der "Ice Bucket Challenge" stirbt bei Dachsprung
Ice Bucket Challenge
Der Mit-Erfinder der "Ice Bucket Challenges" ist tot. Corey Griffin (27) soll vom Dach eines Hauses in ein Hafenbecken gesprungen, ein Mal aufgetaucht und dann ertrunken sein. Die weltweite Eiseimer-Aktion soll Geld für soziale Zwecke einbringen.
Zwei Tote bei Tornado-Zusammenstoß in Italien
Absturz
Für Italiens Luftwaffe ist der Zusammenstoß zweier Tornados unerklärlich. Hoffnung auf Überlebende gibt es kaum noch.
Arzt soll Patientin in Klinik betäubt und missbraucht haben
Arztskandal
Eine Frau nimmt an einem vermeintlichen Forschungsprojekt teil. Sie wird von einem Mediziner betäubt und - wie sie später erfährt - missbraucht. Die Ermittler sind davon überzeugt: Die Frau war nicht das einzige Opfer des Klinikarztes.
Mehr als 30 Menschen sterben bei Unwetter in Japan
Hochwasser
Nach extremen Regenfällen im Westen des Landes suchen 900 Menschen Zuflucht in Notunterkünften. Retter suchen weiter nach Verschütteten. Die Regierung kündigt an, hunderte Soldaten für Rettungsarbeiten nach Hiroshima zu entsenden. Meteorologen warnen vor weiteren Unwettern.
Umfrage
In Hagen und Berlin gab es am Dienstag Ebola-Verdachtsfälle. Beide bestätigten sich nicht. Fürchten Sie sich trotzdem vor der Krankheit?

In Hagen und Berlin gab es am Dienstag Ebola-Verdachtsfälle. Beide bestätigten sich nicht. Fürchten Sie sich trotzdem vor der Krankheit?

 
Fotos und Videos