HipHop-Mogul Terence Howard regiert „Empire“ im Dallas-Stil

Terence Howard war einer der Stars beim diesjährigen Fernsehfestival in Monte Carlo.
Terence Howard war einer der Stars beim diesjährigen Fernsehfestival in Monte Carlo.
Foto: Getty Images
Was wir bereits wissen
Terence Howard ist der Star in Amerikas aktuell erfolgreichstem Serien-Neustart. Es geht um HipHop, Drama und Intrigen. „Dallas“ lässt grüßen.

München.. Er war mal Drogendealer, jetzt ist er Musik-Produzent. Hip-Hop natürlich, um von Beginn an kein Klischee auszulassen. So blinkt und glitzert es überall in den überladenen Wohnungen und Studios, in denen Lucious Lyon (Terence Howard) logiert und regiert, wie ein König in seinem Imperium. Deshalb heißt diese Serie auch „Empire“.

[kein Linktext vorhanden] Aber weil ein florierendes Musiklabel allein natürlich noch keine interessante Serie macht, haben die Drehbuchautoren sich hingesetzt und jede Menge Übel gefunden, die sie über ihrem Hauptdarsteller ausschütten können. Erst einmal lassen sie Lyon erkranken. Tödlich, aber mit ein paar Jahren Frist. So hat er Zeit, unter seinen Söhnen nach einem Nachfolger zu suchen. Doch das klingt einfacher, als es ist. Der eine leidet unter einer Persönlichkeitsstörung, der zweite ist ein Leichtfuß, und Sohn Nr. 3 ist schwul. Was ihn in der HipHop-Szene so beliebt macht wie einen Metzger beim Veganerverband.

Erfolgreichster Neustart des Jahres in den USA

Und als ob das noch nicht schlimm genug wäre, taucht plötzlich die Ex-Frau Cookie (Taraji P. Henson) auf, die im Gefängnis saß, weil sie einst den Liebsten deckte. Dafür, so findet sie, stehe ihr die Hälfte der Firma zu. Lyon sieht das anders, und so ist der Samen gelegt für Familien-Konflikte jeglicher Art.

„Empire“ ist wie „Dallas“, nur eben nicht im Öl-, sondern im Musikbusiness. Mal unterhaltsam, mal mit ernsteren Tönen, hin und wieder mit ein paar Soap-Elementen zu viel. Aber dafür mit mitreißender Musik. In den USA schalteten bis zu 23 Millionen Zuschauer ein – der bisher erfolgreichste Neustart des Jahres.

ProSieben, Mittwoch 20.15 Uhr