Hilfseinsatz für Nepal endet tödlich

Kathmandu..  Nach dem Absturz eines Hubschraubers der US-Armee im Erdbebengebiet in Nepal sind alle acht Insassen tot geborgen worden. Nach Angaben der nepalesischen Armee vom Samstag waren zwei einheimische Armeeangehörige und sechs US-Marines an Bord.

Das Wrack war am Freitag in einer abgelegenen Gegend zwischen den Distrikten Dolakha und Sindupalchowk östlich von Kathmandu auf rund 3400 Metern Höhe gefunden worden. Die Maschine des Typs UH-1Y Huey war im Einsatz, um nach dem schweren Nachbeben am Dienstag Hilfsgüter zu den Überlebenden zu bringen, und wurde seit dem Tag vermisst.

Die Unfallursache werde noch untersucht, teilte der Kommandant des 3. Expeditionskorps der US-Marines mit. Bei dem Piloten handelte es sich nach einem Bericht des US-Fernsehsenders CNN um den 31-jährigen Hauptmann Chris Norgren. „Er war eine sehr mitfühlende und fürsorgliche Person. Er wollte Menschen helfen. Deshalb ist er dort hin“, sagte seine Mutter Terri Norgren dem Sender.

Das verheerende Himalaya Erdbeben vom 25. April und die vielen Nachbeben haben in Nepal, Indien und China fast 8400 Menschen das Leben gekostet.