Heck des Unglücksjets ist gefunden

Jakarta..  Rund 50 Meter tief ist das Java-Meer an den Stellen, an denen Suchmannschaften große Wrackteile des Airbus von Air Asia entdeckt haben, der am 28. Dezember plötzlich und aus bislang ungeklärten Gründen abstürzte. Doch bis zu fünf Meter hohe Wellen verhindern bislang, dass Taucher der indonesischen Marine sowie eines US-Kriegsschiffs die Trümmer am Meeresboden untersuchen konnten.

Nicht einmal automatische Kameras konnten bislang eingesetzt werden. Von der „Blackbox“ mit den Aufzeichnungen der letzten 30 Flugminuten fehlt ebenfalls weiter jede Spur. Bis Mittwoch wurden erst 39 der 162 vermutlich getöteten Passagiere geborgen.

„Ich kann bestätigen, dass wir das Heck der Maschine gefunden haben“, erklärte Franziskus Bambang Soelistyo, der Leiter der Bergungsaktion. „Die Taucher stehen bereit, aber die Wellen und die starken Strömungen stellen große Herausforderungen dar.“ Penibel führen seine Untergebenen Flugzeugsitze, Rucksäcke und Babysitze vor, die im stürmischen Meer treibend gefunden wurden. Inzwischen wurde das Suchgebiet erweitert, weil vermutet wird, dass die Leichen von der Absturzstelle weggetrieben wurden.