"Hartwich 100" - Daniel testet, wie die Deutschen ticken

Lustige Einspielfilme, provokante Fragen und 100 Kandidaten, die ihre Menschenkenntnis testen. Daniel Hartwich mit einer neuen Primetime-Show bei RTL.
Lustige Einspielfilme, provokante Fragen und 100 Kandidaten, die ihre Menschenkenntnis testen. Daniel Hartwich mit einer neuen Primetime-Show bei RTL.
Foto: Stefan Gregorowius/RTL
Daniel Hartwich arbeitet in den Ferien. Freitag startet er mit einem neuen Format: "Hartwich 100". Der Lange mit der Brille setzt auf Selbstversuche.

Köln.. Deutschland macht Urlaub, Daniel Hartwich nicht. Mitten in den Ferien wird der 36-Jährige wieder zum Dauergast auf dem Bildschirm und moderiert weg, was so anfällt - zumindest, wenn man RTL einschaltet. Los geht es heute mit "Hartwichs 100! Daniel testet die Deutschen".

Ende Juli folgt dann die Sommerauflage des Dschungelcamps. So wie er es beim Radio gelernt hat, für das er schon arbeitet, als er eigentlich noch Germanistik und Politik studieren soll. Mit großer Klappe und dem Hang zu Selbstversuchen. „Ich kann alles ein bisschen. Und nichts so richtig.“

Dschungelcamp Vom Titel sollte man sich nicht blenden lassen. "Hartwichs 100!" ist nicht noch eine neue Ranking-Show. Der Sender nennt es TV-Experiment. Das ist vielleicht ein wenig hoch gegriffen, aber nicht ganz verkehrt. Es geht jedenfalls nicht um Wissen, sondern um Intuition und Menschenkenntnis.

Denn in dieser Show werden die Deutschen unter die Lupe genommen – mit all ihren Schrullen und Eigenheiten. 100 unterschiedliche Menschen hat man bei alltäglichen Tätigkeiten gefilmt. Was ärgert sie, wovor haben sie Angst? Wie lieben sie, wie reagieren sie, wenn man sie provoziert?

Mal filmt die Kamera versteckt, immer wieder kommen Lockvögel zum Einsatz – darunter auch Hartwich selbst. „Am meisten Spaß gemacht hat es mit Ed-Sheeran-Perücke, Nickelbrille und 70-Euro-Gitarre für Menschen in der Fußgängerzone zu musizieren“, erzählt er. „Stellen Sie es sich möglichst schrecklich vor. Und dann immer noch ein bisschen schlimmer!“

Gäste sind auch Kandidaten

Wie schlimm es auch kommt, am Ende eines Experiments wird stets die Frage gestellt, wie die Gefilmten wohl reagiert haben. Beantwortet werden muss sie von jeweils 100 Gästen im Studio, die alle auch Kandidaten sind. Derjenige, der am schnellsten und richtig tippt, darf auf einen der fünf Final-Stühle hoffen. Der Sieger gewinnt 10.000 Euro pro Show.

Let's Dance Vier Ausgaben sind geplant und bereits aufgezeichnet, eine Fortsetzung wird bei guten Quoten nicht ausgeschlossen. Wäre schön für Hartwich, ist aber nicht überlebenswichtig. Denn die Allzweckwaffe des Kölner Senders hat auch so reichlich zu tun. Nächste Aufgabe ist die Moderation des erstmals veranstalteten Sommer-Dschungelcamps.

Das steigt allerdings nicht im fernen Australien, sondern in einem Kölner TV-Studio. Dort spielen 27 ehemalige Ex-Dschungelcamp-Kandidaten, darunter fast alle Könige und Königinnen anlässlich des zehnten Staffeljubiläums der Original-Show im kommenden Januar um den Wiedereinzug in den Busch am anderen Ende der Welt. Deshalb trägt die Sendung auch einen leicht veränderten Titel: "Ich bin ein Star – Lasst mich wieder rein!"

Los geht es am Freitag, 31. Juli. Von da an gehen jeweils drei Ex-Teilnehmer täglich live um 22.15 Uhr auf „verschiedene Missionen im Großstadtdschungel“, um sich ein Ticket nach Australien zu sichern.

Und bevor jemand nun rätselt: Ja, Michael Wendler ist mit von der Partie. Ob er im Januar in den Flieger steigen darf, stellt sich spätestens im Finale am 8. Januar heraus.

Freitag, 26. Juni, 20.15 Uhr, RTL