Häftling entlässt sich mit gefälschter E-Mail selbst aus Gefängnis

Nur drei Tage nach seiner Flucht stellte sich der Häftling den Behörden.
Nur drei Tage nach seiner Flucht stellte sich der Häftling den Behörden.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Warum Gitterstäbe durchsägen, wenn es auch online geht? Mit einer Fake-E-Mail hat sich ein 28-Jähriger gefälschte Entlassungspapiere ausgestellt.

London.. Ein 28 Jahre alter Häftling hat sich mit Hilfe einer falschen E-Mail selbst aus einem der bestgesicherten Gefängnisse in Großbritannien entlassen. Der verurteilte Millionenbetrüger habe eine E-Mail-Adresse benutzt, die der amtlichen Adresse täuschend ähnlich sei.

Gefängnisausbruch Von dieser Adresse habe er die gefälschten Entlassungspapiere an seine Aufseher im Gefängnis im Londoner Süden geschickt - und wurde prompt in die Freiheit geschickt, wirft die Staatsanwaltschaft dem Mann vor.

Der Fall ereignete sich bereits im März des vergangenen Jahres. Nur drei Tage nach seiner Flucht stellte sich der Mann wieder den Behörden. Richter James Hunt bezeichnete das Verhalten als "genial kriminell". Gegenwärtig läuft der Prozess um die Flucht aus dem Gefängnis am Southwark Crown Court, ein Urteil wird am 20. April erwartet. (dpa)