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Grimme Online Award geht an die Tagesschau-App

21.06.2012 | 06:47 Uhr
Grimme Online Award geht an die Tagesschau-App
Moderatorin Sabine Heinrich mit dem Chefredakteur von ARD aktuell, Kai Gniffke (M.), und dem Redaktionsleiter der Internetseite "www.tagesschau.de", Andreas Hummelmeier, die für ihre Tagesschau-App in der Kategorie Publikumspreis ausgezeichnet wurden.Foto: dapd

Marl/Köln.   Die Grimme Online Awards sind jetzt an Webseiten mit "herausragender publizistischen Qualität im Netz" vergeben worden. Der Publikumspreis ging an die "Tagesschau-App". Weitere Preisträger sind die Webseite "MiGAZIN" und das Online-Angebot des Senders Arte, "Amazonien - die Seele der Indios".

Acht Webseiten sind Preisträger des diesjährigen Grimme Online Awards. Sie wurden am Mittwochabend wegen ihrer "herausragenden publizistischen Qualität im Netz" ausgezeichnet, wie das Grimme-Institut in Marl mitteilte. Zu den Gewinnern zählt unter anderem das Online-Angebot des Senders Arte "Amazonien - die Seele der Indios", das sich dem bedrohten Amazonasgebiet widmet. Preisträger ist auch die Webseite "MiGAZIN", die über Migration und Integration informiert.

Neben den acht Preisträgern wurde ein Publikumspreis verliehen. Er ging den Angaben zufolge an die "Tagesschau-App ".

Insgesamt 26 Netzangebote waren für die Auszeichnung, die zum zwölften Mal verliehen wurde, nominiert. Sie wurden aus rund 1.900 Bewerbungen ausgewählt. Neben dem Grimme-Preis und dem Grimme Online Award organisiert das Institut auch die Marler Tage der Medienkultur.

Kategorie "Information":

- MiGAZIN: www.migazin.de

- Zukunft Mobilität: www.zukunft-mobilitaet.net

Kategorie "Wissen und Bildung":

- Amazonien - die Seele der Indios: amazonie.arte.tv/de

- Lobbypedia: www.lobbypedia.de

- MusikTraining: www.musiktraining.de

Kategorie "Kultur und Unterhaltung":

- 140 Sekunden: www.140sekunden.de

- berlinfolgen: www.berlinfolgen.de

Kategorie "Spezial":

- Memory Loops: www.memoryloops.net

Publikumspreis:

- Tagesschau-App: www.tagesschau.de/app

Das Adolf-Grimme-Institut in Marl wurde 1973 durch den Deutschen Volkshochschulverband (DVV) gegründet. Benannt ist es nach dem ersten Generaldirektor des Nordwestdeutschen Rundfunks. Das Institut sollte die Zusammenarbeit zwischen Volkshochschulen und Fernsehen verbessern und Erwachsene im Umgang mit Medien schulen helfen. Weitere Aufgabe war die Vorbereitung und Organisation des seit 1964 vom DVV gestifteten Fernsehpreises.

2010 verschmolzen das Adolf-Grimme-Institut und das ebenfalls in Marl ansässige Europäische Zentrum für Medienkompetenz zu einer Institution. Seit der Fusion heißt die Einrichtung nur noch Grimme-Institut.

Neben dem Grimme-Preis und dem Grimme Online Award organisiert die Einrichtung auch die Marler Tage der Medienkultur. Sie wird gefördert durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Marl. (dapd)



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