Das aktuelle Wetter NRW 22°C
Rufmord-Skandal

Google weist Vorwürfe von Bettina Wulff zurück

Funktionen
Bettina Wulff, Ehefrau von Ex-Bundespräsident Christian Wulff, kämpft um ihren Ruf - und feiert einen Etappensieg gegen Günther Jauch.Foto: dapd

Der Internetkonzern Google weist den Unterlassungsanspruch von Bettina Wulff zurück. "Die bei der Google-Autovervollständigung sichtbaren Suchbegriffe spiegeln die tatsächlichen Suchbegriffe aller Nutzer wider", sagte der Sprecher von Google Nord-Europa, Kay Oberbeck, am Samstag auf dapd-Anfrage. Die angezeigten Begriffe seien "das algorithmisch erzeugte Resultat mehrerer objektiver Faktoren, inklusive der Popularität der eingegebenen Suchbegriffe".

Oberbeck betonte: "Google schlägt diese Begriffe nicht selbst vor - sämtliche in Autovervollständigung angezeigten Begriffe wurden zuvor von Google-Nutzern eingegeben." Die Autovervollständigungsfunktion von Google zeigt bei der Suche nach Wulff zum Beispiel "Prostituierte" an.

Der Innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Hans-Peter Uhl, sagte zu den Unterlassungsklagen von Bettina Wulff gegen den Internetkonzern Google und den Fernsehmoderator Günther Jauch "wir stehen vor einem hochbrisanten Musterprozess gegen hochgradige Verleumdung und schwerste verletzung durch das Medium Internet und der Frage, ob das alles ungesühnt hingenommen werden muss". Uhl plädierte dafür, diese Fragen juristisch "durchzuexerzieren". Jauch willigte bereits ein, die Gerüchte nicht mehr weiterzuverbreiten.

Zahlreiche Unterlassungserklärungen zu Bettina Wulff abgegeben

Wulffs Anwalt bestätigte unterdessen Angaben der "SZ", wonach in den vergangenen Monaten zahlreiche Verlage, Journalisten und Internetaktivisten Unterlassungserklärungen "unverzüglich nach Aufforderung abgegeben haben, ohne auch nur zu versuchen, die falschen Darstellungen zu rechtfertigen". Außerdem habe in einigen Fällen ein Schmerzensgeld durchgesetzt werden können.

Dem "SZ"-Bericht zufolge gaben insgesamt 34 deutsche und ausländische Blogger und Medien Unterlassungserklärungen ab. Mehrere Medienhäuser zahlten dem Bericht zufolge Schmerzensgeld in fünfstelliger Höhe.(dapd/afp)

 

Familie Wulff zieht um

Kommentare
10.09.2012
13:16
Google weist Vorwürfe von Bettina Wulff zurück
von Danzel | #77

hm und wenn ? mein gott is auch nur ein mensch. die kocht mit wasser atmet wie die anderen.

nur warum muss immer irgendein hype um personen gemacht...
Weiterlesen

Aus dem Ressort
Schwüle, Gewitter, Ozon - aber kein neuer Hitzerekord in NRW
Hitze
Meteorologen erwarten für Samstag bis 38 Grad. Das ist unter der Rekordmarke. Doch es soll noch schwüler werden - und die Ozon-Werte sind alarmierend.
30 Grad im Schatten - und die Niederländer streuen Salz
Streusalz
Autofahrer in den Niederlanden trauen ihren Augen nicht: Mitten im Hochsommer sind dort Streuwagen im Einsatz. Klingt verrückt, hat aber seine Gründe.
Was anziehen bei 40 Grad? - Funktional ist 'in'
Hitze
Die momentane Hitze fühlt sich wie Sauna an, ist aber nicht textilfrei. Echte Trendsetter ziehen sich diesen Sommer funktional und praktisch an.
Erbsen in Guacamole? Obama bringt sich in Rezept-Streit ein
Rezept-Streit
Die Veröffentlichung eines Zeitungs-Rezeptes zu Guacamole hat in den USA Streit ausgelöst - um Erbsen. Sogar US-Präsident Obama schaltete sich ein.
Weltkriegs-Panzer in Kieler Villa - Bergung sehr schwierig
Waffenbesitz
Es ist nicht einfach, einen Panzer aus einer Villa zu holen. Das müssen Einsatzkräfte in Heikendorf feststellen. Was hat der Besitzer noch gehortet?
article
7073037
Google weist Vorwürfe von Bettina Wulff zurück
Google weist Vorwürfe von Bettina Wulff zurück
$description$
http://www.derwesten.de/panorama/google-weist-vorwuerfe-von-bettina-wulff-zurueck-id7073037.html
2012-09-09 08:01
Bettina Wulff,Google,Internet,Günther Jauch, Algorithmus, Streisand-Effekt
Panorama