Google-Europachef weist Kritik zurück
20.08.2010 | 14:18 Uhr 2010-08-20T14:18:00+0200
Berlin.Der Internetkonzern Google wehrt sich gegen Kritik an seinem Straßendienst Street View. „Wir achten die Privatsphäre der Menschen sehr. Etwas öffentlicheres als Häuserfassaden gibt es jedoch nicht“, hieß es jetzt von Google.
Der Europachef des Internetkonzerns Google, Philipp Schindler, hat die heftige Kritik am Straßenbilderdienst Street View zurückgewiesen. „Wir achten die Privatsphäre der Menschen sehr. Etwas öffentlicheres als Häuserfassaden gibt es jedoch nicht“, sagte Schindler der „Bild“-Zeitung. Zudem biete Google in Deutschland Regeln für Street View an, die es in anderen Ländern gar nicht gebe, erklärte er unter Verweis auf die Widerspruchsmöglichkeit vor dem Start des Dienstes.
Gespräch mit Datenschützern
Schindler sagte, dass Google bereits seit langem Gespräche mit Datenschützern führe. 2009 habe sich der Konzern mit ihnen auf Maßnahmen geeinigt, „um auf die Bedürfnisse der Deutschen wegen Street View besonders einzugehen“. Einen möglichen Missbrauch der Straßenbilder etwa durch Einbrecher hält der Google-Europachef für unwahrscheinlich. Es gebe in keinem der bislang 23 Länder mit Street View einen Anstieg der Kriminalitätsrate. „Wir zeigen nur die Dinge, die jeder beim Spazieren durch eine Straße sehen kann“, sagte Schindler. Kein Mensch müsse sich vor Street View fürchten.
Die Verlängerung der Widerspruchfrist um vier Wochen begründete der Google-Manager als Reaktion auf die Kritik der Kunden: „Wir nehmen die Sorgen extrem ernst.“ Auf Druck von Verbraucherschützern und der Politik gibt Google Hausbesitzern und Mieter nun insgesamt acht Wochen lang bis zum 15. Oktober Zeit, auch über das Internet Einspruch dagegen einzulegen, dass ihr Haus bei Street View gezeigt wird. Sie können ihre Immobilie bei dem Straßenbilderdienst unkenntlich machen lassen, bevor Street View wie angekündigt zum Jahresende auch in Deutschland in zunächst 20 Städten an den Start geht. (afp)
18:33
es ist ein unterschied, ob jemand mein haus / meine straße fotografiert, oder ob das weltweit mit datenverknüpfung erfolgt.
google ist ein datenkrake, der geld verdienen will.
und das tut er - nicht, um mitmenschen was gutes zu tun!
22:03
Gegen ein abfotografieren von Fassaden aus Fussgängersichtg hat wohl keiner wass, wenn ich aber eine leiter aufbaue um heimlich hinter Mauern , Hecken oder in fenster zu fotografieren, dann ist das spannen, das gilt auch wenn ich hierfür ein ca. 2,80 hoher Kamerastativ nutze.
Ich möchte nicht, das sich irgendwelche Lustmolche einen... , weil Sie in meinem Garten unsere Tochter beim Baden beobachten.
Und wenn ich das verpixeln lasse , wer weiss, was vorher mit dem Material passiert und auf welchen pädophilen Foren dies viellöeicht gehandelt wird.
19:46
#16 Oft sind es die Dummen, die sich später wundern. Aber so ist es: Wenn man allzu lange den Kopf in den Sand steckt, darf man sich nicht wundern, wenn es hinterher beim Denken knirscht.
09:41
Oft sind es ältere Leute, die nicht genau wissen wie Street View funktioniert, regelmäßig an Preisausschreiben teilnehmen und ihre pers. Daten mitteilen und mindestens 3 verschiedene Rabattkarten in der Tasche haben. Die andere Fraktion besteht aus den berufsmäßigen Bedenkenträgern, die grundsätzlich gegen alles sind, 2x täglich ihren Namen tanzen....
09:27
Ist es bald auch verboten, beim vorbeigehen einen Blick auf die anliegenden Häuser zu werfen? Sehen wir bald Stellwände zwischen Gehweg und Häusern? Lächerlich dieser Zwergenaufstand.
09:23
Die Deutschen galten als Volk der Dichter und Denker - heute sind sie ein Volk der Nögler und Bedenkenträger. Street View wird zum Orwell`schen Alptraum dämonisiert.
Das Nichtraucherschutzgesetz ist zum Raucherschutzgesetz mutiert. Die gesetzliche Krankenversicherung könnte in Pharma-Umsatzversicherung umgenannt werden.
Kaum wird etwas geplant, kommen die Nörgler und Bedenkenträger zu Wort. In Presse, Funk und Fernsehen treten betroffene Bürger und selbsternannte Experten auf. So lange, bis von der ursprünglichen Absicht nichts mehr übrig bleibt.
Da wird gegen Google polemisiert, während man regelmäßig Doku-Soaps über schwer erziehbare Kinder und Jungendliche, über Messi-Haushalte Ehekrisen usw. anschaut.
Oh-ich vergaß: Die Menschen, die sich hier öffentlich die Blöße geben, machen es ja freiwillig !
00:48
Typisch Deutsch:
In Thailand Kinder .... und hier die nachträgliche Sicherungsverwahrung fordern.
Fremdgehen und Sonntags in die Kirche.
In schlechten Zeiten Ausländer anheuern und in Guten ausweisen.
Pizza, Döner und Sushi essen und die deutsche Leitkultur fordern.
Die ganze Welt mit GoogleEarth durchreisen und Google auf Verpixelung der eigenen (öffentlichen) Fassade verklagen.
...
Himmel hilf!
19:09
Ich kann von meinem Balkon viel mehr sehen und andere Leute auch.
17:37
Lass mal lieber dein Gehirn verpixeln - falls vorhanden!
13:28
Ich habe einen Antag auf Verpixelung der Erde gestellt.