Oh NEIN! Giraffe zählt jetzt zu den vom Aussterben bedrohten Arten

Zwei Masai-Giraffen in einem kenianischen Wildreservat. Weil ihr Lebensraum immer kleiner wird und sie illegal gejagt werden, ist ihre weltweite Population seit 1985 um 40 Prozent gesunken.
Zwei Masai-Giraffen in einem kenianischen Wildreservat. Weil ihr Lebensraum immer kleiner wird und sie illegal gejagt werden, ist ihre weltweite Population seit 1985 um 40 Prozent gesunken.
Foto: imago stock&people / imago/Danita Delimont
Vor 30 Jahren gab es noch etwa 163.000 Giraffen, heute sind es noch 97.000. Nun stehen die Tiere auf der Liste der bedrohten Arten.

Cancun.  Die Weltnaturschutzorganisation IUCN hat die Giraffe auf ihre Rote Liste der vom Aussterben gefährdeten Arten gesetzt. Ihre Population sei in den vergangenen 30 Jahren um bis zu 40 Prozent gesunken, teilten die Umweltschützer am Donnerstag mit.

Seien 1985 noch rund 163.000 Exemplare gezählt worden, so seien es 2015 nur noch rund 97.000 gewesen. Das liege vor allem daran, dass die Tiere immer weniger Lebensraum hätten und sie illegal gejagt würden. Zudem trügen Bürgerunruhen zum Sinken der Anzahl der Giraffen bei. Die Tiere leben vor allem im Süden und Osten Afrikas. (dpa)