Gewitter trieb Helene Fischer aus Olympiastadion

Schlagerstar Helene Fischer flüchtete von der Bühne im Olympiastadion in Berlin.
Schlagerstar Helene Fischer flüchtete von der Bühne im Olympiastadion in Berlin.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Blitze, Strum und Regengüsse beenden Konzert in Berlin. Bahn-Chaos im Revier geht erst nach Reparaturarbeiten in Essen am Dienstag zu Ende.

..  Ein Wiedersehen hat Helene Fischer schon angekündigt. Damit konnte der Schlagerstar viele Fans zumindest halbwegs trösten. Das schwere Gewitter und starker Regen machten ihrem Auftritt im ausverkauften Berliner Olympiastadion einen Strich durch die Rechnung und sie musste das Konzert am Sonntagabend frühzeitig abbrechen. „Ihr Lieben, ihr merkt, dass etwas anders ist. Wir haben eine Unwetterwarnung. Wir dür­fen nur noch einen Song spielen“, sagte die 30-Jährige laut Medienberichten zu 60 000 Fans. Nach einer klatschnassen Performance des Songs „Purple Rain“ rettete sie sich hinter die Bühne.

Abgesehen von enttäuschten Fan-Gesichtern hatten am Wochenende viele Menschen aber noch mit ganz anderen Problemen durch Hitze und Gewitter zu kämpfen. Bundesweit kamen am bislang heißesten Wochenende des Jahres mindestens zwölf Menschen bei Badeunfällen ums Leben. Schwere Auswirkungen hatten die gewaltigen Hitzegewitter unter anderem in NRW. Umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste behinderten zudem den Straßenverkehr.

Streckenprobleme zwischen Essen und Duisburg

Wie Polizeisprecher mitteilten, blieben Düsseldorf und Gelsenkirchen zwar von den Unwettern weitgehend verschont. Pendler aus diesen Städten mussten enorme Störungen im Bahnverkehr aber dennoch ertragen. Etliche Fernzüge fielen wegen defekter Klimaanlagen am Wochenende aus. Am Essener Hauptbahnhof hatte am Sonntag ein Blitz in eine Signalanlage eingeschlagen und die Verbindung zwischen Essen und Duisburg erheblich gestört. Fernzüge und Regionalbahnen mussten über Gelsenkirchen umgeleitet werden. Verspätungen und Aus­fälle setzten sich Montag fort. Die Bahn-Probleme im Ruhrgebiet werden bis mindestens Dienstag andauern. Nach Auskunft der Bahn können die Reparaturarbeiten zwischen Essen und Duisburg erst im Laufe des Tages beendet werden. Bis die Züge wieder planmäßig auf dieser Strecke fahren, wird es voraussichtlich weitere Stunden dauern.

Heute wird es erneut schwül bei Temperaturen über 30 Grad. Und abends soll es wieder gewittern.