Germanwings-Copilot - Gericht eröffnet Insolvenzverfahren

Gedenkstätte am Ort des abgestürzten Germanwings-Airbus  am Ort Le Vernet in den französischen Alpen.
Gedenkstätte am Ort des abgestürzten Germanwings-Airbus am Ort Le Vernet in den französischen Alpen.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Der Germanwings-Absturz mit 150 Toten Ende März beschäftigt nun das Amtsgericht Montabaur: Ein Insolvenzverfahren gegen den Co-Piloten ist eröffnet.

Montabaur.. Knapp vier Monate nach der Germanwings-Katastrophe ist über den Nachlass des Co-Piloten ein Insolvenzverfahren eröffnet worden. In einer amtlichen Bekanntmachung heißt es, Gläubiger könnten ihre Ansprüche bis zum 24. August beim Insolvenzverwalter, einem Rechtsanwalt aus Limburg, anmelden.

Amtsgerichtsdirektor Reiner Rühmann sagte am Freitag, Voraussetzung für ein Insolvenzverfahren über einen Nachlass sei, dass niemand das Erbe angetreten habe.

Die "Bild"-Zeitung hatte am Freitag zuerst über das Verfahren (AZ: 14 IN 133/15) vor dem Amtsgericht Montabaur berichtet, das am 6. Juli eröffnet wurde. Nach bisherigen Ermittlungen ließ der 27-jährige Andreas Lubitz die Maschine mit 149 weiteren Menschen an Bord am 24. März absichtlich zerschellen. (dpa)