Das aktuelle Wetter NRW 15°C
Kriminalität

Lebenslange Haft - Kanadier ermorderte seine Nachbarin aus Neid

27.06.2012 | 09:55 Uhr
Lebenslange Haft - Kanadier ermorderte seine Nachbarin aus Neid
Mit Mord endete ein Nachbarschaftstreit in Kanada.

Ottawa.  Dagegen sind Ärgernisse über Maschendrahtzäune Peanuts: In Kanada hat ein 58-jähriger Mann seine Nachbarin ermordet, weil er neidisch auf ihre vermeintlich bessere Panorama-Aussicht war. Der Mann muss lebenslang in Haft- auch weil er kein unbeschriebenes Blatt war. Er ist ein Serienmörder.

Wegen des Mords an einer Nachbarin, deren Wohnung einen besseren Blick als seine eigene bot, und der Ermordung zweier weiterer Frauen muss ein Kanadier lebenslang in Haft. Das Urteil gegen den 58-jährigen Serienmörder fällte am Dienstag ein Gericht im südöstlichen Bundesstaat Ontario. In der dort liegenden kanadischen Hauptstadt Ottawa hatte der verurteilte Camille Leroux Mitte 2010 nach einem Spaziergang seine Nachbarin Paula Leclair getötet, weil sie ihm ihre Wohnung nicht überlassen wollte.

Bereits in den Jahren 1990 und 2003 hatte er seine damaligen Partnerinnen ermordet, nachdem sie ihn angeblich verlassen hatten. Leroux erschlug beide Frauen mit Steinen und begrub sie später nur knapp unter der Erde. (afp)

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6814169/create

Fotos und Videos
Auftragskiller verurteilt
Video
Kriminalität
Streit unter Nachbarn
Video
Recht
Mafia-Morde in Duisburg
Bildgalerie
Mafia-Krieg
Prozess im Fall Mirco
Bildgalerie
Verbrechen
Aus dem Ressort
Geisterfahrer wollte sterben, um wiedergeboren zu werden
Prozess
Er wollte sterben, um wiedergeboren zu werden: Vor sechs Monaten kollidierte ein 24-Jähriger auf der A1 mit einem Familienauto. Die Insassen — Großeltern mit ihren Enkeln — kamen mit dem Schrecken davon. Seit Freitag beschäftigt der Geisterfahrer das Dortmunder Schwurgericht.
Familienvater schoss auf Ehefrau - Angeklagter schweigt
Prozess
Das Familiendrama geschah vor fünf Monaten: Im Bahnhofsviertel in Hagen soll ein 40-jähriger Mann seine Ehefrau mit Schüssen aus einer Pistole getötet haben. Anschließend richtete der Vater die Waffe auf seinen 16-jährigen Sohn, der überlebte. Zu Prozeßbeginn im Landgericht schweigt der Angeklagte.